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Mi, 14:46 Uhr
04.08.2021
Aus dem Landtag

Linke: Antisemitismus konsequent bekämpfen

Man dürfe nicht tatenlos zuschauen, wie gewalttätiger Antisemitismus der Gesellschaft an Boden gewinnt“, warnt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus und Antirassismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag...

Die aktuellen Zahlen aus den Antworten auf ihre Anfragen zu antisemitischen Straftaten und Übergriffen belegen eine Zunahme antisemitischer Gewalttaten im Freistaat. Erstmals seit 2017 weist die Statistik wieder Körperverletzungsdelikte als antisemitische Straftaten aus.

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Im letzten Winterhalbjahr, von Oktober 2020 bis März 2021, kam es nach Auskunft des Thüringer Ministeriums für Justiz, Migration und Verbraucherschutz neben drei Bedrohungen auch zu zwei körperlichen Angriffen und damit offener Gewalt gegen vermeintliche oder tatsächliche Jüdinnen und Juden. Insgesamt ist seit 2017 ein stetiger Anstieg der polizeilich registrierten Fälle antisemitischer Straftaten in Thüringen jährlich zu verzeichnen (2017: 58; 2018: 67: 2019: 93; 2020: 116).

„Erstmalig wird auch eine Straftat nach dem Paragraphen 129 – Bildung einer kriminellen Vereinigung – als antisemitische Straftat gelistet. Das zeigt einerseits, dass Polizei und Justiz darin besser werden, Antisemitismus auch zu erkennen“, kommentiert Katharina König-Preuss. „Andererseits zeigt es auch, wie bedrohlich der organisierte Rechtsextremismus für Jüdinnen und Juden ist.“
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Kommentare

04.08.2021, 15.08 Uhr
pseudonym | Und schon wieder:
Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken.
Wessen Ministerpräsident standt am Bahnhof und begrüßt mit Inshalla die vielen Neubürger, die den Juden oft nicht wohlgesonnen sind?

Wer solche Gestalten wie König Preuss in irgendein Amt oder in die Politik wählt, hat wirklich nicht mehr alle beisammen.

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04.08.2021, 22.37 Uhr
Harzer66
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstehe ich nicht.
05.08.2021, 00.36 Uhr
grobschmied56 | Liebe Linke! Seht mal genau hin...
... wer vor Synagogen antijüdische Parolen brüllt. Wer beim Al Kudz Marsch in Berlin die Auslöschung Israels sehr lautstark fordert und wer bei solchen 'Aktionen' mitmacht (AKTIVISTEN) oder sehr gekonnt wegschaut, wie der Berliner Innensenator Herr Geisel (Früher SED, heute SPD).
Da habt ihr euer Tun.

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05.08.2021, 03.31 Uhr
Schelenhaus | Die Einäugige unter den Blinden
Frau König ist neben Matthias Mitteldorf eine der wenigen in der Linkspartei, denen ich diese Worte abnehme. Leider verhält es sich bei der Mehrheit der Mitglieder dieser Partei anders. Frei nach dem unhinterfragtem Motto der "Internationalen Solidarität" werden pauschal allen arabischen Kräften und somit auch Hisbollah und Hamas der Heiligenschein der Freiheitskämpfer zugeschrieben. Das diese Staaten und deren satellitenartigen Terrororganisationen zutiefst menschen- und insbesondere frauenverachtend sind, wird sehr gerne in dieser Partei ignoriert. Statt dessen wird indirekt das widerlegte Vorurteil des reichen Judentums gepflegt und zum Boykott israelischer Waren aufgerufen. Das Muslime in Israel einen weitaus höheren Lebensstandard und mehr Grundrechte als in fast allen arabischen Ländern genießen, ignoriert die Mehrheit in der Linkspartei sträflich.
Und hier muss ich meinem Vorkommentator vollkommen Recht geben : Wir lassen ungehindert und massenhaft Menschen in unser Land, die unser christlich-jüdisches Weltbild verachten. Aber darüber soll oder darf anscheinend nicht gesprochen werden. Anders kann ich mir nicht erklären, warum muslimische Strafttäter in der Presse immer nur als "junge Männer" bezeichnet werden. Die NNZ macht hier eine seltene Ausnahme.

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05.08.2021, 09.17 Uhr
alf-gordon | Heuchlerisch..
weil diese Mauerschützenpartei die Antisemiten ins Land schaufelt und den Fokus auf die Deutschen lenkt.
Macht doch mal einen Tag der Kipa und geht mit einem Kamerateam in die Fußgängerzone.

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05.08.2021, 11.37 Uhr
Psychoanalytiker | Ich muss einfach mal wieder darauf hinweisen, dass ...
... im September 2016 der Imam der wichtigsten Moschee des Islam, der Heiligen Moschee von Mekka, in deren Innenhof sich die Kaaba befindet, der Imam Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais (er gilt als einer der verlässlichsten und populärsten Interpreten des Korans) den Pilgern (er erreicht jährlich bis zu 3 Millionen, die zur Kaaba pilgern) folgende Worte zurief:

"Oh Allah, schenke SIEG, Ehre und Macht unseren Brüdern, den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, AUF DER GANZEN WELT. Lass sie triumphieren über die VERRÄTERISCHEN JUDEN, die BÖSARTIGEN CHRISTEN und die unzuverlässigen Heuchler!"

Dies stand so am 13.09.2016 in österreichischen Zeitungen. In deutschen Zeitungen las ich es nicht. Damals fragte ich mich, warum Österreich es veröffentlichte, Deutschland aber nicht (oder kaum ???). "Heute" weiß ich es, weil einige Politiker immer und immer wieder nur ganz bestimmte Menschen als Antisemiten kennzeichnen wollen und zumindest "auf einem Auge blind" sind.

Wer auch nur ein klein wenig Grips im Kopf hat, sollte aus den Worten dieses Imam MEKKAS endlich mal die RICHTIGEN Schlüsse ziehen ...

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