Anton Hofreiter besucht die Natura 2000 Station Possen
Hoher Gast verschafft sich einen Überblick
Auf seiner Wahlkampftour hat der Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, Dr. Anton Hofreiter, heute Vormittag die Natur- und Artenschutzstation Natura 2000 in Sondershausen besucht. Eigentlich war eine längere Wanderung zum Possen geplant, doch das Wetter zeigte sich wenig hochsommerlich …
Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bundestagsfraktion, Dr. Anton Hofreiter, kam auf seiner Sommertour nach Sondershausen Foto: Eva Maria Wiegand
Die Natura 2000-Station Possen versteht sich als regionale und landesweite Ansprechstation in Waldlebensräumen sowie für die Bereiche Waldökologie, (Wald-)Biotopverbund, Natur-, Arten- und Prozessschutz im Wald. Das europäische System Natura 2000 ist das größte, grenzübergreifende Schutzgebietsnetz weltweit und verfügt über 27 000 Fauna-Flora-Habitate und Vogelschutzgebiete.
Der hohe Gast reiste in den Vormittagsstunden von Weimar aus in seinem elektrisch betriebenen Wahlkampfbus an, um sich von der Stationsleiterin Isabel Hümpfner in die Besonderheiten der Flora und Fauna rund um den Possen einweisen zu lassen. Ursprünglich wollte man sich vom Standort in Jecha aus auf den Weg zum Berg machen und der promovierte Biologe Hofreiter scharrte schon mit den Hufen, aber zuerst wollte ihm Frau Hümpfner die neue Ausstellung in ihren Räumen zeigen. Für die Presse und die Öffentlichkeit war die Exposition heute allerdings noch nicht zugänglich.
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Aufgrund des regnerischen, kalten Wetters wurde umdisponiert und ein relativ großer Wagenkonvoi aus Bodyguards, Pressevertretern und Natura 2000-Mitarbeitern eskortierte in verbrennungsmotorbetriebenen Fahrzeugen den einstigen Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zum Forsthaus am Fuße des Possens. Von wo es dann per pedes nach oben auf den Possen weiterging. Diesen Weg traten auch die einheimische Landtagsabgeordnete der Grünen, Babett Pfefferlein, und einige interessierte Sondershäuser an. Mit den Bürgerinnen und Bürgern bei einer kleinen Wanderung ins Gespräch zu kommen, wobei es nicht nur um grüne Ideen und Konzepte gehen sollte, sondern auch darum zu hören, was die Menschen in ihrem Alltag bewegt, war das Ansinnen des Hofreiter-Besuchs.
Allgemein gab der Spitzenpolitiker den Anwesenden folgendes mit auf den Weg: Die Bewältigung der Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Gleichzeitig liegt darin auch eine Chance: Klimaschutz ist ein riesiges Innovationsprogramm- und Jobmotor. Deutschland braucht jetzt einen umfassenden, verbindlichen und sozial gerechten Plan für den Klimaschutz: Mit einer Ausbauoffensive für Erneuerbare Energien, einer Mobilitätswende, die alle mitnimmt, einem klimaneutralen Umbau der Industrie und einer nachhaltigen Landwirtschaft. Dafür braucht es eine breite Unterstützung in der Bevölkerung. Über Vorschläge, wie wir diese existentiellen Zukunftsfragen gemeinsam anpacken und bewältigen können, möchte ich mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.
Heute Abend wird Anton Hofreiter dann in Nordhausen erwartet, wo er neben anderen Granden seiner Partei einem Vortrag von Professor Harald Lesch im Klimapavillon beiwohnen will. Auch darüber werden wir Sie hier später noch informieren.
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Micha123
27.08.2021, 15:20 Uhr
Dr. Anton Hofreiter in Sondershausen
Hach.. wie toll, der Anton...
Eine Ehre für die Region.
Eine riesige Freude, diese Grünen.
Und... wenn ich das Geld hätte, dann würde mir auch so einen schicken Elektro Bus/Van kaufen.
Vielleicht gewinnen sie ja die Wahl und ich kann mir dann so ein Gefährt leisten...
...auf die Stirn und die sich überschlagende Falsettstimme, wenn er im Bundestag Reden von AfD-Abgeordneten niederpöbelt, trifft das natürlich zu.
Wer ist denn die grinsende bebrillte Blondine neben ihm? Ach so...Die ewige MdL-Nachrückerin und Posten-Kandidatin für alles, was gerade gewählt werden soll...
Von Nordhäuser Parteien hört mann nix ob in Nordhausen auch mal ein Spitzenpolitiker sich sehen läßt wie immer 5.Rad am Wagen in Thüringen... Sowas armseliges oder weiß die nnz. mehr???
Zitat aus dem Text:
"Hoher Gast"... "hohe Gast"... "großer Wagenkonvoi aus Bodyguards, Pressevertretern"... "der Spitzenpolitiker"... "neben anderen Granden seiner Partei"
-> Ich hätte nie gedacht, dass es sich bei dieser Beschreibung um Anton Hofreiter handeln könnte.
Zitat aus dem Text:
"Gleichzeitig liegt darin auch eine Chance: Klimaschutz ist ein riesiges Innovationsprogramm- und Jobmotor. Deutschland braucht jetzt einen umfassenden, verbindlichen und sozial gerechten Plan für den Klimaschutz: Mit einer Ausbauoffensive für Erneuerbare Energien, einer Mobilitätswende, die alle mitnimmt, einem klimaneutralen Umbau der Industrie und einer nachhaltigen Landwirtschaft."
-> Liest sich wie aus dem Protokoll des XXXXV. Parteitages der SED. Genau da kommt es auch her und genauso sinnvoll ist es.
Wie jetzt, das war Wahlkampf ? Waren auch Wähler außer Bahnhofsklatschern erlaubt ?
Wusste jemand vorher den Termin ? Da wäre
ich gerne mal hingefahren und hätte versucht, mit Herrn Hofreiter ins Gespräch zu kommen.
So geht also Wahlkampf, irgendwo hingondeln
und und niemend weiß es. Das Politbüro fährt in die Provinz und die Ortstermine werden vorher gebrieft. Was sich schon einmal bewährt
hat, sollte man auch beibehalten .
..finde ich Äußerungen zum Erscheinungsbild von Personen. Für mich ist wichtig, was Politiker zu sagen haben. Kleidung oder Haare zum Thema zu machen, lehne ich rundweg ab.
Das Getöne des Herrn Hofreiter von 'Klimaneutralität' und 'Jobmotor' bietet schließlich auch genügend Angriffsfläche für kritische Fragen.
Leser X! Schon vergessen? Vor einigen Tagen attestierten Sie MdB Pohl einen "hochroten Kopf" sowie "laut und ein Unsympath" zu sein und ihn NUR so und nicht persönlich zu kennen!
Ach ja, und "WIR" sollen ihn "nachhause schicken".
Noch irgendwelche Fragen an den techn. Support bezüglich seines Hausrechts zur Veröffentlichung von Kommentaren, Häuptling Gespaltene Moralzunge?
... Als Schützer des Klimas wäre ich gewandert unter Beachtung auf keinen Käfer zu treten und kein Gradhalm zu knicken, oder grad noch so Umweltfreundlich mit der Bahn per grünen Strom zu Reisen, statt mit dem nicht gerade Kleinwagen, das Klima unnötig zu schädigen und mit der Windschutzscheibe und Motorhaube des Fahrzeuges, bis hin zu uns, zahlreiche, wichtige Kleininsekten skrupellos aus zu rotten.
Und hier den wertvollen Sauerstoff weg zu Atmen und als Dank Kohlendioxid hier zu verbreiten.
Das hätte man als Pluspunkt dann echt mal dann Werten können.