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Mo, 09:42 Uhr
20.09.2021
Ein Forumsbetrag zu den Parteien vor der Wahl

Wo Vertrauen schwindet wächst Misstrauen

Die so genannten Volksparteien präsentieren sich heute längst als machtorientierte Allerweltsparteien.
Die SPD schlägt beim Sozialabbau die Union um Längen und die wiederum, demonstriert mit diversen Änderungsforderungen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, Ihr „Herz“ für die kleinen Leute...

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Die Folge: Die alten Bindungskräfte dieser Parteien haben stark nachgelassen, Sie sind den Menschen nicht mehr wie früher, eine politische Heimat, sondern eine Art Hotel: die Menschen kommen und gehen- und bleiben immer öfter ganz weg. Sie finden dort nicht mehr, was sie jahrzehntelang gefunden haben, GRUNDORIENTIERUNG!!!

In jedem Fall, verlieren die Altparteien durch die Aufgabe von Prinzipien und Visionen, an innerer Kraft, welche aber unverzichtbar ist, um nach außen anziehend zu wirken, um kluge und ehrgeizige Mitglieder zu gewinnen, auch um Kraft- und Führungsnaturen zu rekrutieren.

Was übrig bleibt spüren wir im politischen Alltag in diesem Land. Politiker denen gesellschaftliche Wurzeln fehlen bzw. entglitten sind. Aber wozu braucht man Parteien dieses Charakters noch?

Wesentlich begünstigt, wird die Politik in unserem Land durch die atemberaubende Ausbildung und Kompetenz: Hindert selbst bei allem guten Wissen, schon allein der Mangel an Fachwissen, viele Volksvertreter an einer Arbeit für das Gemeinwohl?

Würden Sportler für die Olympiamannschaft so nominiert, wie unsere heutigen Politiker für die Fachressorts, so träte eine gelernte Hochspringerin im Gewichtheben, ein Turmspringer im Freistilringen, eine Diskuswerferin im Dressurreiten und ein Hürdenläufer im Degenfechten an.

Jurist Olaf Scholz war früher Hamburger Innensenator und Bundesminister für Arbeit und Soziales hatte aber zuvor nichts mit dem Ressort zu tun. Es liegt auf der Hand, dass eine solche Regierung zum Spielball der verschiedensten Berater –und Interessengruppen werden muss, denn selbstverständlich vollbringen unsere Politiker Ihre Glanztaten nicht im luftleeren Raum, sondern in einem Abhängigkeitsgeflecht.

Die Altparteien sind sich sicher, dass Wahlprogramm, Taktik und Kandidaten nicht verändert werden müssen, Wir werden sehen!

Eines sollte den so genannten Volksparteien klar sein: Das Wohl des Volkes, sei das höchste Gesetz.
Das sollte das wichtigste Kriterium auch bei dieser Bundestagswahl sein.
Andreas Holm
Autor: red

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