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Do, 19:40 Uhr
23.09.2021
Thüringer HC

Keine leichte Aufgabe gegen Blomberg

Der Thüringer HC steht vor einer weiteren schweren Aufgabe. Am Freitag steht der 4. Spieltag gegen die HSG Blomberg-Lippe in der PHOENIX CONTACT. arena an. Das Spiel wird Live im Free-TV auf Eurosport übertragen...

Rückblick:
“Rückblickend muss ich sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat am Wochenende!”, beginnt Herbert Müller seine Nachbetrachtung zum Spiel gegen die TusSies aus Metzingen und fügt an: “Wenn man so ein Spitzenspiel hat, wo man genau weis es geht schon fast um vier Punkte wenn zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die den Anspruch haben oben in der Tabellenspitze mitzumischen. Dann erwartet man ein spannendes Spiel und es ist wichtig, dass eine Mannschaft sehr fokussiert so ein Spiel angeht.”

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Nach einigen Anlaufschwierigkeiten setzte sich der Thüringer HC gegen die TuS Metzingen 31:23 (13:10) durch und fuhr einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden Sieg ein. Nach etwa 20 Minuten war der THC im Spiel und drehte es zu seinen Gunsten. Es gelang der Mannschaft das schnelle Spiel der Gäste frühzeitig zu stören und mit hohem Tempo den Gegner unter Druck zu setzen. Wenige technische Fehler und eine gute Trefferquote sowie die sehr solide Leistung der Torhüterinnen führten den THC direkt nach der Halbzeitpause auf die Siegerspur. Dem offensiv geführten Spiel nach der Halbzeitpause hatten die Gäste wenig entgegenzusetzen. Herbert Müller sieht Kerstin Kündig als eine Schlüsselspielerin und ließ die gute Abwehrleistung nicht unerwähnt. “Speziell was die Ex-Metzingerin Anika Niederwieser da geleistet hat, war schon unfassbar. Sie hat alle Lücken gestopft, war überall zu finden in der Deckung und war hoch motiviert.”, lobt der Trainer seine Rückraumspielerin. Nach dem tollen Spielerfolg freut sich die Mannschaft auf den nächsten Spitzengegner.

Als Spiel mit “Leidenschaft, Emotion und Herzblut” fasste THC-Trainer Herbert Müller den Auftritt seiner Mannschaft direkt nach dem Spiel zusammen.

Zum Spiel:
Diese “Leidenschaft, Emotionen und Herzblut” fordert er im Spiel gegen die HSG Blomberg-Lippe auch ein. Die Statistik spricht erst einmal für sich: Aus den letzten zehn Spielen ging der Thüringer HC siebenmal als Sieger vom Feld. Doch eine klare Favoritenrolle kann der nicht für sich in Anspruch nehmen. Einige dieser Erfolge waren äußerst knapp und gerade in den letzten beiden Jahren holten sich die Lipperländerinnen Punkte. In der EHF European League trennten sich die Mannschaften erst mit einer 27:31-Niederlage gefolgt vom 30:20-Erfolg des THC. Beide Teams gaben ihre Heimspiele ab, der THC kam eine Runde weiter. In der vergangenen Saison gewann Blomberg das Bundesliga-Rückspiel mit 31:29 in eigener Halle und sicherte sich zum Saisonende die Startberechtigung für die EHF European League. Am 16. Oktober kommt es da zum Duell mit TuS Metzingen. Herbert Müller sieht die HSG Blomberg-Lippe als die Überraschungsmannschaft der letzten Saison an, die um eben den dritten Tabellenplatz zum Saisonende gefightet hat.

“Blomberg hat Großes vor in dieser Saison und da heißt es mega aufpassen und ich bin mir ganz sicher, dass wir eine ähnliche Leistung brauchen, wie gegen Metzingen, um überhaupt den Hauch einer Chance in diesem Auswärtsspiel zu haben.”, weiß Herbert Müller.

Aktuell rangiert das Blomberger Team nach zwei Siegen und einer Niederlage auf Platz 7 der Tabelle (4:2 Punkte) und ist damit deutlich unter Zugzwang, um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Der THC mit zwei Siegen und einem Unentschieden auf Platz 3 (5:1 Punkte). Bereits am ersten Spieltag musste die HSG gegen die SG BBM Bietigheim antreten und verlor mit 33:19 deutlich gegen den Bundesligaprimus. Die beiden folgenden Spiele gegen Buchholz-Rosengarten (27:23) und Bad Wildungen (32:22) gewann die junge Mannschaft von Steffen Birkner. Mit Nele Franz verfügt die HSG über eine schnelle und wurfgewaltige Nationalspielerin. Emma Hertha gehört den DHB-Juniorinnen an und kommt aus dem eigenen Nachwuchs. Linnea Pettersen wurde vom schwedischen Erstligisten IK Sävehof verpflichtet und mit Laetitia Quist holte man sich Verstärkung aus Metzingen. Damit hält sich der Umbruch bei Blomberg in Grenzen. Das Team ist eingespielt und kennt sich, auch wenn mit Myrthe Schoenaker und Isabelle Jongenelen Spielerinnen den Verein verlassen haben, die das Spiel der HSG geprägt haben.

Herbert Müller betont, dass es viele Parallelen zum Metzingenspiel gibt. “Blomberg ist genau so eine Mannschaft, die wir in den Positionskampf zwingen muss, die enorm schnell spielen.”Vor allem die schnelle Mitte und die quirlige Kreisläuferin hat er dabei auf dem Schirm. Da kommt es auf ein gutes Rückzugsverhalten an. “Ich bin beeindruckt von dieser jungen Mannschaft. Mein Kollege Steffen Birkner macht eine hervorragende Arbeit und hat Blomberg zu einer absoluten Spitzenmannschaft geformt, die jedem ein Bein stellen kann. Sie werden uns schlagen wollen.”, zollt Herbert Müller dem morgigen Gegnern Respekt.

Zum Kader:
Ines Khouildi, Johanna Reichert, Arwen Gorb, Emma Ekenman-Fernis und Kim Braun sind weiterhin nicht einsatzfähig.

Die Woche der Spielvorbereitung war nicht einfach. Den THC hat aufgrund des Wetterumschwungs eine leichte Grippewelle erfasst. Drei Spielerinnen konnten gar nicht trainieren und der Coach hofft, dass sie am letzten Taktiktraining am heutigen Abend teilnehmen können und morgen einsatzbereit sind.“Es war keine Woche nach meinem Geschmack!”, fasst er die Spielvorbereitung zusammen.
Autor: red

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