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Di, 08:44 Uhr
28.09.2021
Hausmüllanalyse im Kyffhäuserkreis

Was landet alles im Müll?

Die Firma Zeller aus Leipzig führt im Auftrag des Landratsamtes Kyffhäuserkreis in diesem Herbst und im Frühjahr 2022 eine Hausmüllanalyse durch. In den ausgewählten, für den Kyffhäuserkreis repräsentativen Orten, werden die Restabfallbehälter am Entsorgungstag durch Mitarbeiter der Firma Zeller mit einem separaten Müllsammelfahrzeug geleert...

Müllanalyse soll Klarheit bringen (Foto: Pixabay-Michael Schwarzenberger) Müllanalyse soll Klarheit bringen (Foto: Pixabay-Michael Schwarzenberger)


Die Hausmüllanalyse wird in vier Siedlungsgebieten von dörflich gewachsener Struktur bis zu Großwohnanlagen im städtischen Neubaugebiet durchgeführt. Wichtig für eine Hausmüllanalyse ist lediglich die Zusammensetzung des Hausmülls. Ohne Bedeutung ist dabei die Herkunft, also von welchem Besitzer der Hausmüll stammt.

Die letzte Hausmüllanalyse wurde 2013/2014 durchgeführt. Mit der aktuellen Analyse soll überprüft werden, inwieweit sich der Hausmüll in seiner Zusammensetzung (Anteile an Bioabfällen, Wertstoffen, Elektroschrott oder auch Schadstoffe) verändert hat. Über die Auswertungsergebnisse wird die
Kreisverwaltung im Frühjahr 2022 berichten.

Bei Fragen steht das Sachgebiet Abfallwirtschaft im Umweltamt des Landratsamtes Kyffhäuserkreis unter Telefon 03632/741340 gern zur Verfügung.
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Kommentare

28.09.2021, 15.20 Uhr
Micha123 | Kontrolle von Hausmüll? Ist das so korrekt? Es ist doch Privatsphäre, oder?
Vorsicht !!! Bitte einmal weiterdenken...

Zitat aus dem Artikel:
"Ohne Bedeutung ist dabei die Herkunft, also von welchem Besitzer der Hausmüll stammt."

Ist das wirklich ohne Bedeutung?
Immerhin steht auf den Rest-Abfall-Tonnen (Schwarze Tonne) oder auch BIO-Tonnen, die Adresse des Besitzers. Ferner kann man das mit Scannern (Strichcode) auslesen und es sind in den Tonnen RFID-Transponder.
Und oft sind auch die anderen Tonnen gekennzeichnet, bzw. sind Häusern oder Hausgemeinschaften zugeordnet.

Anhand von Abfall, kann man sich ein genaues Bild des Besitzers machen.
Zum Beispiel Essgewohnheiten aber viel prekärer sind Krankheiten der Besitzer - wenn man Reste von Medikamenten, Hilfsmitteln, etc. findet.
Ist das nicht ein Eingriff in die Privatsphäre? Müssten die Besitzer der Tonnen nicht vorher gefragt werden und dem einwilligen? Was ist mit dem Datenschutz?
Es ist unmöglich, alles unkenntlich zu machen (zum Beispiel durch Schreddern).

Diese Fragen würde ich gerne einmal beantwortet haben.
Vielleicht kann mich ja ein Kommentator aufklären oder gar die Redaktion.
(Ich verstehe auch vollkommen, wenn man die Mülltrennung kontrollieren will, damit man sich in etwa ein Bild machen kann.)

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