Das 2. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen »Tour de France« macht – wie es der Titel sagt – mit den Zuhörerinnen und Zuhörern eine musikalische Frankreichtour. Gestartet wird aber in Deutschland – mit der Uraufführung einer Komposition des Preisträgers des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2018...
Von Romeo Wecks erklingt »Frühlingslicht«, ein Poème für Violine und Orchester, welches er 2019 für das Loh-Orchester komponiert hat. An der der Solo-Violine ist Nikita Geller zu erleben.
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2021 wird der 100. Todestag des französischen Komponisten Camille Saint-Sa´ns begangen. Mit einer der zahlreichen Perlen seiner Werke, dem 1. Cellokonzert a-Moll op. 33, würdigt das Loh-Orchester den Maestro. Der Solocellist des Loh-Orchesters, Sebastian Hennemann, ist der Solist des Konzertes, welches hohe virtuose Anforderungen an den Solo-Part stellt.
Werke des Komponisten Maurice Ravel bilden das Finale nach der Pause. Mit »La Valse«, einem »Poème choréographique für Orchester« schreibt Ravel eine Art Walzer-Kaleidoskop, der alle Farbtöne von verführend brillant bis morbide und brachial aufblitzen lässt. Am Ende der Frankreichreise dann Ravels »Boléro«, ein Mantra an Rhythmus und Dynamik.
Gastdirigentin Yura Yang Foto: Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Die junge Dirigentin Yura Yang konnte von Intendant Daniel Klajner als Gastdirigentin für das 2. Sinfoniekonzert gewonnen werden. Yura Yang steht auf der Künstlerliste MAESTROS VON MORGEN – einer Initiative des DIRIGENTENFORUMs des Deutschen Musikrates.
Romeo Wecks (Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2018), »Frühlingslicht«, Poème für Violine und Orchester (Uraufführung)
Camille Saint-Saёns, 1. Cellokonzert a-Moll op. 3
Maurice Ravel, La Valse, Poème choréographique für Orchester
Maurice Ravel, Boléro
Violine Nikita Geller
Violoncello Sebastian Hennemann
Dirigentin Yura Yang
Loh-Orchester Sondershausen
Sa. 6. November, 18.00 Uhr, Haus der Kunst, Sondershausen