Mo, 13:58 Uhr
15.11.2021
Eine Spurensuche
Musiker im nationalsozialistischen Thüringen
Die Ausstellung Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen - Eine Spurensuche", in Foyer des Landratsamtes Kyffhäuserkreis, ist noch bis zum 2. Dezember zu besichtigen.Das Thüringer Themenjahr, neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen, gab der Stadt Sondershausen den Anlass für diese Ausstellung...
Noch mit einer zweiten Ausstellung beteiligt sie sich am Themenjahr - der Ausstellung Schutzjuden - Staatsbürger –Weltbürger - Juden in Sondershausen".
Ein Kooperationsprojekt des Arbeitsverbundes der Schwarzburger Museen
Diese Ausstellung ist noch bis zum 16. Januar 2022 im
Schlossmuseum zu sehen. In ihr werden die künstlerischen Aktivitäten Thüringer Musiker, ihre Verdienste und ihre Verfolgung durch das nationalsozialistische System komprimiert präsentiert.
Auch Musikerinnen und Musiker aus Sondershausen und Nordhausen wurden zu Opfern dieses Regimes. So zum Beispiel Meta Redelmeier, die bis 1903 am Fürstlichen Konservatorium Sondershausen Violine und Klavier studierte und ab 1914 zurück in Sondershausen im Loh-Orchesters und im Quartett von Carl Corbach musizierte. Ab 1930 durfte sie auch unterrichten, was ihr jedoch als Jüdin ab 1935 wieder untersagt wurde.
Oder aber die Opernchorsängerin, Hortensie Herta Gertud Wolff vom Nordhäuser Theater, die im März 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurde.
Der Stadt Sondershausen, die auf eine lange Tradition Jüdischen Lebens zurückblickt und die sich Musik als Markenthema gesetzt hat, ist es ein Bedürfnis und eine Pflicht, dieser Ausstellung Öffentlichkeit zu geben. Die interessante Ausstellung gibt einen erschreckenden Einblick, wie auch in Thüringen nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Kulturschaffende zur Flucht aus ihrem Heimatland gezwungen oder gar in den Tod getrieben wurden. Sie ist damit eine Mahnung, die in der heutigen Zeit keineswegs an Prägnanz verloren hat.
Öffnungszeiten bis zum 2. Dezember 2021: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 19.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr.
Autor: emwNoch mit einer zweiten Ausstellung beteiligt sie sich am Themenjahr - der Ausstellung Schutzjuden - Staatsbürger –Weltbürger - Juden in Sondershausen".
Ein Kooperationsprojekt des Arbeitsverbundes der Schwarzburger Museen
Diese Ausstellung ist noch bis zum 16. Januar 2022 im
Schlossmuseum zu sehen. In ihr werden die künstlerischen Aktivitäten Thüringer Musiker, ihre Verdienste und ihre Verfolgung durch das nationalsozialistische System komprimiert präsentiert.
Auch Musikerinnen und Musiker aus Sondershausen und Nordhausen wurden zu Opfern dieses Regimes. So zum Beispiel Meta Redelmeier, die bis 1903 am Fürstlichen Konservatorium Sondershausen Violine und Klavier studierte und ab 1914 zurück in Sondershausen im Loh-Orchesters und im Quartett von Carl Corbach musizierte. Ab 1930 durfte sie auch unterrichten, was ihr jedoch als Jüdin ab 1935 wieder untersagt wurde.
Oder aber die Opernchorsängerin, Hortensie Herta Gertud Wolff vom Nordhäuser Theater, die im März 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert wurde.
Der Stadt Sondershausen, die auf eine lange Tradition Jüdischen Lebens zurückblickt und die sich Musik als Markenthema gesetzt hat, ist es ein Bedürfnis und eine Pflicht, dieser Ausstellung Öffentlichkeit zu geben. Die interessante Ausstellung gibt einen erschreckenden Einblick, wie auch in Thüringen nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Kulturschaffende zur Flucht aus ihrem Heimatland gezwungen oder gar in den Tod getrieben wurden. Sie ist damit eine Mahnung, die in der heutigen Zeit keineswegs an Prägnanz verloren hat.
Öffnungszeiten bis zum 2. Dezember 2021: Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 19.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr.