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Do, 12:37 Uhr
16.12.2021
Hilferuf der Händler und Gastronomen im Kyffhäuserkreis

„Wir brauchen Euch“

Seit Jahren unterliegen die Innenstädte und der stationäre Einzelhandel einem massiven Strukturwandel. Hauptursachen sind neue Konsumgewohnheiten und die starke Konkurrenz des Online-Handels. Rückläufige Kundenfrequenzen, Geschäftsaufgaben und Ladenleerstände sind die Folgen...

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„Auch im Kyffhäuserkreis leiden die Händler und Gastronomen unter den drastischen Einschränkungen während der Pandemie und müssen starke Einbußen hinnehmen. Deshalb appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, gerade in dieser schwierigen Zeit, in die Innenstadt zu gehen, ihre Einkäufe zu tätigen und mit ihrem Umsatz die Händler zu unterstützen“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Cornelia Haase-Lerch.

„Die steigende Tendenz zum Online-Einkauf, die sich bereits seit Jahren auf den örtlichen Einzelhandel auswirkt, führt zu großen Veränderungen in den Innenstädten. So auch in Sondershausen. Durch die aktuelle Situation auf Grund der Corona-Krise verschärft sich die Situation gewaltig. Sie stärkt die großen Online-Händler immer mehr. Umso wichtiger ist es jetzt, die Sondershäuser Händlerinnen und Händler und ebenso die Gastronomie zu unterstützen. Gerade die Vorweihnachts-zeit ist für viele dieser Akteure die wichtigste Einnahmequelle des Jahres. Kaufen und genießen Sie lokal!“, so Steffen Grimm, Bürgermeister der Stadt Sondershausen.

„Nach einem Katastrophenjahr 2020 und einem ebenso schwierigen Start ins Jahr 2021 haben wir jetzt ein Weihnachtsgeschäft, das coronabedingt auch nicht wie erhofft läuft. Zahlreiche Händler konnten ihre georderte Weihnachtsware erneut nicht verkaufen. Die Umsätze während der Vorweihnachtszeit liegen weit unter den vergleichbaren Einkünften aus den vergangenen Jahren. Es zeigt sich, dass sowohl die Händler und Gastronomen die Verlierer der aktuellen pandemischen Lage sind, obwohl alle Auflagen der Politik erfüllt worden. Die Absage aller Weihnachtsmärkte in Thüringen hat die Lage zusätzlich verschärft.“ erläutert Niels Neu, Vorsitzender des Nordthüringer Unterverbandes.

„Nach einem noch recht guten 2020 und einem Berufsverbot bis Mai 2021 haben wir, nach einem guten Sommergeschäft, jetzt ein Weihnachtsgeschäft, das coronabedingt auch nicht wie erhofft läuft. Die Umsätze während der Vorweihnachtszeit liegen größtenteils 30% unter den vergleichbaren Einkünften, aus den vergangenen Jahren, da uns, durch die aktuelle 2G-Regel, ca.1/3 unserer Kunden im Geschäft fehlt. Auch wenn wir, wie schon zuletzt auf unseren Onlinehandel ausweichen können, erzielen wir dort zwar höhere Umsätze, allerdings immer verbunden mit höheren Kosten für Porto und Marktplatzgebühren, sowie einem geringeren Gewinn.
Es zeigt sich aktuell, dass Gastronomen, Unternehmen der Veranstaltungsbranche, Kino- und Fitnessstudiobetreiber, sowie wir Einzelhändler die Verlierer der aktuellen pandemischen Lage sind, obwohl alle Auflagen der Politik erfüllt worden.“ skizziert Ronny Pötzsch, Mitglied der IHK Vollversammlung und Inhaber von SpoWa Pötzsch in Sondershausen und Bad Frankenhausen, die Situation vor Ort.
Autor: red

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Kommentare
pseudonym
16.12.2021, 19:27 Uhr
Liebe Einzelhändler und Gastronomen
seit ihr bei den Sondershäuser Spaziergängen dabei? Lehnt ihr Euch gegen die Maßnahmen und die Einschränkung der Grundrechte auf? Übt ihr Druck auf Eure IHK auf, sich politisch anders zu positionieren? Oder setzt ihr brav alle Verordnungen um? Seid ihr solidarisch mit den ungeimpften Mitarbeitern der Gesundheitsberufe oder anderen Leuten die durch die Ablehnung der Impfung ihre Arbeit und ihr Einkommen verlieren? Haben H. Schard und H. Grimm sich für ein Ende der Pandemiemaßnahmen ausgesprochen? Hat nicht die Partei des H. Schard die Gesetze zur epidemischen Lage beschlossen? Pure Heuchelei.
Aslo hört auf zu jammern!
Seht ihr, ich z.B. brauche Euch nicht mehr. Ursache -> Wirkung!
Und es reicht, dass ihr jetzt schon wieder nach Steuermitteln schreit! Lebt mit den Konsequenzen! Das Leben ist kein Ponyhof.
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