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Di, 06:20 Uhr
18.01.2022
Polizeibericht

Polizei registriert rund 21.000 Protestteilnehmer

Aufgrund erneuter landesweiter Proteste gegen die Pandemieschutzmaßnahmen führte die Thüringer Polizei am Montag einen umfangreichen polizeilichen Einsatz durch. An 87 festgestellten Zusammenkünften beteiligten sich thüringenweit über 21.000 Protestteilnehmer...

Die Kundgebungen und Aufzüge waren überwiegend nicht angemeldet. Unter Leitung der Landespolizeidirektion wurden die Einsatzmaßnahmen aller sieben Landespolizeiinspektionen koordiniert. Die Thüringer Polizei wurde hierbei von über 200 Einsatzkräften der Bundespolizei unterstützt.

Schwerpunkte waren dabei die Städte Gera mit etwa 3.500 Personen, Arnstadt mit etwa 1.300 Personen, sowie Nordhausen und Gotha mit je 1.100 Personen.

Weitere größere Protestkundgebungen waren in Ilmenau (1.200), Altenburg (1.000), Bad Salzungen (950), Saalfeld (700) und Meiningen (650) zu verzeichnen.

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Die überwiegende Anzahl der Protestierenden missachtete während der Zusammenkünfte die geltenden Infektionsschutzregeln. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen erfolgten 217 Identitätsfeststellungen. 159 Platzverweise wurden ausgesprochen und 39 Strafanzeigen, sowie 172 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet.

In Gera wurden drei Polizeibeamte durch Widerstandshandlungen von Protestteilnehmern leicht verletzt. Durch die angewendeten Zwangsmaßnahmen erlitten die Protestler ebenfalls leichte Verletzungen.

Die Thüringer Polizei wird auch in den kommenden Tagen mit starker Präsenz im Einsatz sein, um die aktuelle Verordnungslage im Zusammenhang mit dem Pandemiegeschehen durchzusetzen.

Durch eine Teilnahme an derartigen Protestveranstaltungen setzt sich jeder Teilnehmer der Gefahr aus, neben den gesundheitlichen Gefahren, mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige belangt zu werden, die in nicht unerheblicher Höhe geahndet werden kann. Der Bußgeldrahmen beläuft sich hierbei auf bis zu 1.500 EUR.
Autor: red

Kommentare
politicallyincorrect
18.01.2022, 08.42 Uhr
Die korrekten Zahlen...
...für Nordhausen.

Auch wenn der technische Support meint, es wäre nicht möglich zu zählen und die Zahlen somit eine Schätzung wären, möchte ich Sie der Vollständigkeit hier trotzdem darlegen.

03.01.2022: 594
10.01.2022: 673
17.01.2022: 715

In den Zahlen sind alle Teilnehmer*innen enthalten, auch Kinder jeglichen Alters.

Anmerkung an den technischen Support:

Laut Ihrer Argumentation, es müssen nicht alle mitgelaufenen Menschen auch Teilnehmer*innen sein, wären diese Zahlen ja noch eher zu hoch, anstatt zu wenig.

Der Korrektheit wegen, sollte dieser Beitrag auch hier veröffentlicht werden. Ein Bild kann sich jede*r Leser*in selbst machen.
Bubo bubo
18.01.2022, 09.37 Uhr
Manipulierte Zahlen?
Werter Kommentator politicallyincorrect, Ihre Zahlenangaben sollen glaubwürdig sein? Soll das einen weiteren Versuch darstellen, den Protest klein zu reden?
Dass die Polizei in den meisten Fällen eher zu niedrigeren Teilnehmerzahlen tendiert, macht Ihre (fiktive?) Feldstudie umso unglaubwürdiger.
Da Sie nicht an jedem Ort des Spaziergangs gleichzeitig seien konnten, kann es Ihnen gar nicht möglich gewesen sein, die Teilnehmerzahl in Ihrer Spitze vollumfänglich zu erfassen.
War bei Ihrer Zählung die Sicht hinter der Gardine etwas eingetrübt oder war vielleicht kein Platz mehr auf Ihrer Strichliste?

Ich bin stolz auf 1100 offizielle Teilnehmer des gestrigen, wie immer friedlich verlaufenen Spaziergangs in Nordhausen!
RWE
18.01.2022, 12.05 Uhr
Genau zu zählen ist gar nicht möglich
weil permanent Leute dazustießen oder den Spaziergang verließen. Und selbst wenn die Zahlen dieses Kommentators stimmen sollten:
die Tendenz ist steigend und für Nordhausen eine gewaltige Zahl. Woche für Woche.
Am kommenden Montag findet wieder diese MPK statt. Da wird es sicher nicht um Verschärfungen gehen. Drosten, Streeck Stürmer usw. wollen das auch nicht. Es wird sicher einsamer werden um Herrn Lauterbach und ich wette, es geht eher um Lockerungen als um Verschärfungen. Es wäre doch schön, wenn an diesem Tage noch erneut viele friedliche Menschen frische Luft schnappen...
hejo
18.01.2022, 16.16 Uhr
Ein Fliegenschiss
21000 Demonstranten in Thüringen, dass ist ja nur ein Fliegenschiss bei über 2 Millionen Einwohner in Thüringen.
tannhäuser
18.01.2022, 18.40 Uhr
Fliegenschiss @ hejo?
Sind Sie Gauland-Nazi oder Biologe?

*Ironie* Muss man ja erwähnen, wenn man nicht mehr täglich kommentiert und in Vergessenheit gerät ;)
Ungläubiger64
18.01.2022, 18.54 Uhr
Achtung
Nicht das der Fliegenschiss euch trifft
HMV, Oberlehrer, Anna O und Konsorten.
Kobold2
18.01.2022, 19.59 Uhr
Es bleibt
Bei 1% laut schreiender Minderheit.
Bei grad steigenden Infektionen und täglichen Höchstwerten.....
N. Baxter
18.01.2022, 20.42 Uhr
es werden immer mehr
mit jeder weiteren Woche und den kaum noch nachzuvollziehenden Maßnahmen, machen mehr Menschen den Mund auf bzw. zeigen offen ihren Unmut.

Ins Restaurant zum Arbeiten mit 3G geht, selber dort essen nur mit 2G+. Ok - verstanden - nee!?
Über die Landesgrenze und schwupps, vieles mehr möglich. Ok - verstanden - nee!?
tbc...
Erpel1311
19.01.2022, 14.23 Uhr
Dann wäre
Es doch mal gut wenn dann mal jeder dieser Demonstranten ähm Spaziergänger das Bussgeld bezahlen müsste. Dann hört das vielleicht mal auf.
tannhäuser
19.01.2022, 15.03 Uhr
Bußgeld?
Fordern Sie das doch mal von Linken Chaoten in Berlin, Leipzig oder Hamburg, Herr Erpel!

Vielleicht richten dann MdL König-Preuss, Nagel oder Bundes-Linken-Apparatschnikin Wellsow-Hennig (Oder andersrum geschrieben, sorry) ein Spendenkonto ein.

Wenn das leer bleibt, blecht der Steuerzahler via Prozesskostenbeihilfe für die Gerichtskosten, denn auch aus leeren "Aktivisten"-Taschen ist nichts zu holen.
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