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Mi, 12:44 Uhr
19.01.2022
Polizeibericht

Rentner machte sich auf und davon

Ein Zeuge meldete am Mittwochmorgen in Heldrungen eine Unfallflucht. Gegen 7.30 Uhr befuhr ein Autofahrer mit seinem VW Polo die Ortslage...

Als er nach links in die Bahnhofstraße abbiegen wollte, überfuhr der Fahrer eine Grünfläche und kollidierte mit einem Straßenschild. Schild und Auto wurden hierbei beschädigt. Anstatt anzuhalten und den Unfall zu melden, setzte der Mann seine Fahrt fort.

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Der Zeuge merkte sich das Kennzeichen und informierte die Polizei. Die Polizisten trafen den 79-jährigen Fahrer an. Der gab gesundheitliche Probleme für den Unfall an. Warum er allerdings weitergefahren ist, muss nun geklärt werden. Seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachtes der Gefährdung des Straßenverkehrs und Unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
Autor: red

Kommentare
tannhäuser
19.01.2022, 16.35 Uhr
Jetzt mal ehrlich...Rentner?
Lassen sich die Beamten jedesmal den Rentenbescheid zeigen, damit in der Überschrift "Rentner macht sich auf und davon" oder "Rentnerin verursacht Auffahrunfall" stehen kann?

Ein 79-jähriger könnte auch Pensionär, Ex-MdL/MdB, Millionenerbe ohne Bedarf auf poplige Grundalmosenrente und/oder Dauercamper auf der Durchreise oder ein Roboter im Menschenkostüm sein.

Bitte nicht krumm nehmen, lieber techn. Support (Herr Franke reagiert ja gerne mal etwas pinselig *grins*), Ihr gebt dankenswerterweise weiter, was Euch serviert wird.

Aber bei Nationalitätenangaben wird zumindest in der Überschrift verzichtet, aber Rentner sind bei Unfällen journalistisches Freiwild?

Nochmal: Wer recherchiert, ob der so genannte Rentner (Ein Polier vom Bau nach 60 Berufsjahren) nicht ein mit 50 frühpensionierter Beamter vom Jugendamt ist?
Kobold2
19.01.2022, 20.10 Uhr
Oh je,
Aber andere kritisieren, wenn sie auf die falsche Verwendung von Fachbegriffen hinweisen ....
Jeder Leser weiß, daß es sich um die saloppe Ausdrucksweise für eine Person handelt, die offensichtlich das aktive Arbeitsleben schon hinter sich hat.
Bei dem Artikel und dem Vorfall interessieren weder die Einkommensverhältnisse noch das berufliche Vorleben.
Hier geht es einzig und allein um einen Senior der nach einigen Angaben gesundheitliche Probleme hat, die ihn beim fahren mit einem Kraftfahrzeug behindern und die zu einer Gefährdung / Unfall geführt haben. Trotzdem fährt man weiter, weil man sich wohl des Risikos nicht bewußt ist. Gesundheitlichhe Tauglichkeitschecks sind ja nicht vorgeschrieben und so macht man weiter, bis es ( fast) zu spät ist.
Der Mann kann froh sein, das es nur Sachschaden war.
tannhäuser
19.01.2022, 21.11 Uhr
Verstanden, Kobold2!
Rentner als Metapher für "Verantwortungslose Idioten"!

Schön für Sie, dass Sie sich mal "Pensionär" nennen werden.

Das Arbeitsleben haben auch irgendwann Beamte hinter sich. Und dann sind sie "Rentner", wenn sie Mist im Straßenverkehr bauen?
Kobold2
20.01.2022, 05.55 Uhr
Nö, nix
haben sie verstanden. Wie immer, wenn ihnen die Argumente fehlen, interpretieren sie Dinge hinein die weder geschrieben, noch ansatzweise gemeint waren. Wenn das dann nicht reicht wird ganz weit ausgeholt und ein fadenscheiniger stark hinkender Vergleich herbei geredet.
Hier geht es einzig und allein um eine ältere Person, die trotz gesundheitlicher Probleme aktiv am Straßenverkehr teilnimmt und diesen gefährdet. Der oberflächliche " Sammelbegriff" Rentner, spielt dabei keine Rolle!
Mit vorgeschrieben Gesundheitschecks dür jeden, ab einem bestimmten Alter lässt sich so etwas eingrenzen.
Fahruntauglich ist nun mal fahruntauglich !
Egal ob alkoholisiert, bekifft, übermüdet oder durch gesundheitliche Beeinträchtigungen, (hier reicht schon eine starke Erkältung)
spätestens bei einen Unfall und der Feststellung einer der genannten Beeinträchtigungen wird der Führerschein eingezogen.
Ich hoffe immer noch , daß sie mal wieder die Kurve zu normalen konstruktiven Kommentaren kriegen.....
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