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So, 09:58 Uhr
20.02.2022
ADAC gibt Tipps für günstigen Autokauf

Gebrauchtwagen – derzeit knapp und teuer

Der aktuelle Report der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) zeigt: Die Preise für Gebrauchtwagen haben stark zugelegt, seit 2019 um satte 25 Prozent. Kostete ein gebrauchtes Autos 2019 im Durchschnitt noch 12.470 Euro, mussten Käufer im vergangenen Jahr dafür 15.740 Euro aufbringen. Der ADAC hat Tipps, wie man trotz der angespannten Lage beim Gebrauchtwagenkauf Geld sparen kann...

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Der Hauptgrund für die hohen Preise sind Lieferengpässe bei Neuwagen. Produktionsausfälle durch die Corona-Pandemie bzw. den Chipmangel haben den Neuwagenmarkt ausgedünnt. 2019 wurden noch 3,6 Mio. Neuwagen zugelassen, 2021 eine ganze Million (2,6 Mio.) weniger. Entsprechend weniger Fahrzeuge landeten auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Laut DAT ändert sich dabei auch für das laufende Jahr nicht viel, das schmalere Angebot hält die Preise hoch. Und auch künftig werden Händler pandemiebedingte höhere Kosten und Ausfälle voraussichtlich mit höheren Verkaufspreisen kompensieren. So kann man die hohen Preise etwas abfedern:

Vom Wunschmodell abrücken
Je flexibler man bei Farbe, Ausstattung, Motor oder Getriebe ist, desto höher ist die Chance für ein günstiges Angebot. Ein Modell- oder sogar Markenwechsel erhöht den Sucherfolg. Auch eine Klasse niedriger schont den Geldbeutel nachhaltig.

Reimport statt jungem Gebrauchtwagen
Bei manchen Modellen lohnt die Suche nach Reimporten, also Fahrzeugen, die für ein anderes Land gefertigt wurden. Oft liegen deren Neuwagenpreise auf dem Niveau junger Gebrauchter. Wichtig: Auf Unterschiede in der Sicherheitsausstattung achten.

Carsharing nutzen
In Großstädten ist das Angebot recht groß und kann für Wenigfahrer eine günstige Alternative sein. In eine persönliche Vergleichsrechnung müssen auch die Posten Steuer, Versicherung und etwaige Garagenmiete miteinfließen, die man damit spart. Außerdem sind Carsharing-Autos meist modern und neuwertig.

Elektroauto in Betracht ziehen
Hier kann ein Blick auf den Neuwagenmarkt lohnen: E-Fahrzeuge werden bis Ende 2022 mit bis zu 9.000 Euro gefördert, und Ladenetz sowie Reichweite wachsen kontinuierlich. Wichtig: Selbst überprüfen, ob Reichweite und Lademöglichkeiten zum eignen Fahrprofil passen, und Angebote vergleichen. Als reines Pendelfahrzeug beispielsweise für den Arbeitsweg kann auch ein älteres Elektroauto mit geringer Reichweite tauglich sein. Die Preise für diese Autos sind verhältnismäßig moderat.
Autor: red

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
20.02.2022, 12:47 Uhr
Wenn man flexibel ist?
Und von seiner Wunschausstattung abrückt, dann kommt man auch zu einem Neuwagen?
Was heißt denn das?
Dass man jetzt alles für seine frei konvertierbare Währung nehmen muss was da ist?
Das ist ja wie zu DDR Zeiten.
Da wurde ein roter Wartburg Tourist bestellt und zum Schluss gab es einen Trabi in Babyblau.
diskobolos
20.02.2022, 14:04 Uhr
Erinnerung trübt manchmal
Ich kann mich nicht erinnern, dass man sich die Farbe seines Trabis/Wartburgs aussuchen konnte. Und das helle Blau hieß zumindest im Schlager "Himmelblau".
Ansonsten hätte ich mir damals nicht vorstellen können, dass der Kapitalismus mal jahrelang an einem Chipengpass leiden könnte. Wir haben eben den Westen auch in dieser Frage gewaltig überschätzt...

Allen Kommentatoren noch ein schönes Wochenende.
Gehard Gösebrecht
20.02.2022, 16:24 Uhr
Nö, die trübt nicht
Fünfundzwanzig Jahre Wartezeit auf meinen Wartburg Tourist und Wunschfarbe.
Ich weiß sogar noch wieviel ein Schuss AK 47 in DDR Mark gekostet hat und wo ich in die Schule gegangen bin.
Nur an meine Geburt kann ich mich nicht mehr so erinnern, obwohl ich dabei war.
Aber vielleicht geht das meinen Vorschreiber genauso?
Pe_rle
20.02.2022, 16:34 Uhr
Gebrauchtwagen
werden nicht gerade die "gebrauchten" teuer gemacht ,um die Elektroschleudern zu verkaufen.
Ich werd den Gedanken nicht los das hier vieles mit Absicht passiert.
Wie war das nach der Wende, im Westen gibts nichts was es nicht gibt
Fehlanzeige, den Westen hat die Realität eingeholt
oder ist wieder Corona Schuld
Leser X
20.02.2022, 17:22 Uhr
Genial!
Am meisten spart man, wenn man ein Auto kauft, das man nicht will? Genial! Dass ich da nicht von selbst drauf gekommen bin. Danke für den Tipp. Ich werde ihn dennoch nicht befolgen...
diskobolos
20.02.2022, 19:36 Uhr
Ach Per_le, da steht nichts dahinter
Preise sind nichts anderes als das, worauf sich Käufer und Verkäufer einigen. Der Verkäufer möchte so viel wie möglich erzielen, der Käufer so wenig wie möglich zahlen. Dahinter irgendwelche dunklen Mächte zu vermuten ist Unsinn.
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