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Mo, 13:01 Uhr
21.02.2022
Ein Jahr Joe Biden: IHK zieht Bilanz

USA jetzt Thüringer Exportspitzenreiter

Mit der Vereidigung von Joe Biden als 46. US-Präsident am 20. Januar 2021 wurden die Weichen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen neu gestellt. Für die einheimische Wirtschaft haben sich seitdem positive Signale und neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben, behauptet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt...

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Die Vereinigten Staaten liegen derzeit auf Platz 1 der Thüringer Exportländerstatistik, interessierte Unternehmen können sich am 23. Februar per Webinar zur aktuellen Geschäftslage informieren.
Obwohl die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen des Freistaats intakt sind und auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie weitestgehend stabil blieben, führten protektionistische US-Maßnahmen wie Zölle und andere Handelsbarrieren vor allem für kleine und mittlere Thüringer Betriebe in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen. Nach einem Jahr Amtszeit des amerikanischen Präsidenten sind die Hoffnungen der deutschen Wirtschaft auf eine Verbesserung der Situation nicht enttäuscht worden.

„US-Präsident Biden steht für mehr diplomatische Verlässlichkeit sowie für starke transatlantische Kooperationen und Multilateralismus. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit initiierte er die Wiederannäherung der USA an multilaterale Organisationen, Verträge und Initiativen, wie z.B. das Pariser Klimaabkommen. Dieses Vorgehen sendete ein wichtiges Signal der Annäherung und Erneuerung der transatlantischen Freundschaft“, sagt Mark Bremer, Teamleiter International bei der IHK Erfurt. Aufgrund des großen Investitionsvolumens wären die USA in den kommenden Jahren auf Ressourcen ausländischer Unternehmen und Dienstleister angewiesen. Deutsche Produkte und Dienstleistungen stechen insbesondere durch Spezialisierung und Qualität hervor und werden daher auch künftig auf dem US-Markt gefragt sein.

„Allein von Januar bis September 2021 hat das Ausfuhrvolumen des Freistaates in die USA einen Wert von mehr als 1,2 Milliarden Euro erreicht und liegt damit gut 50 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Während die Vereinigten Staaten noch 2010 nur auf Rang fünf der Thüringer Exportländerstatistik rangierten, führen sie aktuell diese Liste an“, so Bremer.

Derzeit unterhalten 270 Thüringer Unternehmen wirtschaftliche Kontakte in die Vereinigten Staaten. Dabei sind insbesondere Erzeugnisse der Elektro-, Mess- und Regeltechnik sowie der Automobilzulieferindustrie gefragt.
Autor: red

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Kommentare
Reisender
21.02.2022, 14:28 Uhr
Uiuiui
Das wird den Russland anbetern bestimmt nicht passen... direkt sanktionieren die USA....
Nicht das die paar US-Soldaten noch indirekt oder direkt durch Thüringens Güter versorgt werden.
Leser X
21.02.2022, 16:42 Uhr
Begeisterung hält sich dennoch in engen Grenzen
Wenn ich mir so die tagespolitischen Ereignisse ansehe, hält sich meine Symphatie für Mr. Biden dennoch in engen Grenzen.

Oder - um es noch deutlicher zu formulieren - ich ertappe mich fast dabei, mir den Trump zurück zu wünschen. Der war zwar nicht die hellste Kerze auf der Torte. Aber wenigstens blieb er nach außen hin friedlich.

Nun hat dieses Land wieder einen Präsidenten, der in guter alter Tradition auf den Weltfrieden pfeift.
Betrachter
21.02.2022, 20:31 Uhr
Hoffentlich
bedeuten die neu gestellten Weichen nicht noch mehr Erpressung, wie es der amerikanische Weichensteller gerade bestens versucht.
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