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Di, 09:53 Uhr
22.02.2022
Online-Seminar der Verbraucherzentrale

Die Energiepreise explodieren! Was kann ich tun?

Der Strom- und Gasmarkt befindet sich im Ausnahmezustand. Verbraucher werden mit extrem hohen Preisen, Lieferstopps und Kündigungen durch ihren Energieversorger konfrontiert. Was ist in der aktuellen Situation zulässig? Diese und andere Fragen will die Verbraucherzentrale in einem Online-Seminar klären...

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Wogegen können sich Betroffene wehren? Diese Fragen beantwortet Claudia Kreft von der Verbraucherzentrale Thüringen am Mittwoch, dem 23. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr in einem kostenlosen Online-Seminar. „Auch wenn der Beschaffungspreis für Energie auf dem Großmarkt explodiert, darf das kein Grund sein, Kundenrechte zu ignorieren“, sagt die Expertin für Energierecht. Die Juristin erläutert, welche Rechte Kunden haben und wie sie ihre Ansprüche durchsetzen. Fragen können gerne über den Chat gestellt werden. Die Teilnahme ist auch anonym möglich. Anmeldung unter: www.vzth.de/veranstaltungen.
Autor: red

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Kommentare
henry12
22.02.2022, 10:13 Uhr
Energiepreise explodieren............
Zum Glück steigt die CO2 Steuer bald weiter an.
Dann können wir wenigstens das Klima retten. Haha.
Dieses merkwürdige Land hatte im Januar 2022 höhere Steuereinnahmen von 22 Prozent mehr als im Januar letzten Jahres.
Unsere feministische Außenpolitik-Ministerin dazu im Wahlkampf 2021:
"Höhere CO2-Preise für Menschen mit geringem Einkommen durch Ausgleichszahlungen abmildern. Betroffene Familien sollten pro Jahr und Kopf ein "Energiegeld" von 75 Euro bekommen, forderte Baerbock auf einer Wahlkampfveranstaltung in Magdeburg. Die Zahlung will die Parteichefin aus den Mehreinnahmen finanzieren, die der Staat durch höhere CO2-Preise erzielt.
CO2-Emissionen im Verkehr sollten 60 Euro pro Tonne kosten, forderte die Grüne. Für Familien mit niedrigem Einkommen auf dem Land könne das eine Mehrbelastung von bis zu 100 Euro bedeuten, so Baerbock. Das könne das "Energiegeld" mehr als ausgleichen.
Profitieren würden dabei vor allem Familien mit kleinen Wohnungen und wenigen Autos. "Wenn ich in einem sehr, sehr großen Haus wohne und sehr, sehr viele Autos fahre, muss ich am Ende mehr bezahlen."
Im Europa-Parlament hatten die Grünen zuletzt einen CO2-Preis von 150 Euro pro Tonne gefordert.
diskobolos
22.02.2022, 12:36 Uhr
Da werfen Sie aber einiges durcheinander Henry,
Es ist nicht meine Aufgabe, die Politik der Grünen zu erklären, aber Fakt ist

1) Die hohen Energiepreise erklären sich nur zum kleinen Teil aus der CO2-Steuer

2) Die Erhöhung der CO2-Steuer zum 1. Januar hat mit den Grünen gar nichts zu tun. Die ist noch von der Vorgänger-Regierung beschlossen worden.

3) Die Verringerung des CO2-Ausstoßes ist ein wichtiges Ziel, wenn man den Temperaturanstieg bremsen will. Um die Notwendigkeit dafür nicht zu erkennen, muss man seinen Kopf schon ganz tief in die Erde stecken.

4) Eine allgemeine Absenkung der Energiepreise durch Steuermittel ist klimapolitisch kontraproduktiv und sozialpolitisch nicht nötig. Es gibt keinen Grund, dicke SUV-Spritfresser auch noch zu subvebtionieren.

5) Für Leute mit geringen Einkommen sollte wirklich etwas getan werden. Wie und was, darüber wird gegenwärtig in der Ampel-Koalition diskutiert. Es ist auch nicht so einfach, wie sich das mancher Bürger vorstellt. "Unbürokratische Hilfe" wird gern gefordert. Aber Geld "auf Zuruf" geht natürlich auch nicht.
Echter-Nordhaeuser
22.02.2022, 17:18 Uhr
"Verringerung des CO2-Ausstoßes"@diskobolos
Strom und Wärme darf nicht zum Luxusgut werden und muss bezahlbar bleiben egal wie hoch der CO2 Ausstoß ist. Hier geht es nur allein darum anderen die Taschen zu füllen.
Die Aussage"Es gibt keinen Grund, dicke SUV-Spritfresser auch noch zu subvebtionieren."
Ist doch Käse,aber z.B. E-Autos die sind genau so schädlich wer eins haben will sollte es auch voll und ganz bezahlen und nicht den Steuerzahler mit zu schröpfen.
SUV müssen auch nicht immer Spritfresser sein da sind sie falsch informiert.
Herr Taft
22.02.2022, 18:18 Uhr
was kann man tun ?
Habe gerade ausgerechnet:

Um bei einer Fahrleistung von 45 tkm pro Jahr und einem Verbrauch von 6,5 l/km einen Benzin/Diesel - Preisanstieg von 20ct nur mit Dividenden zu kompensieren, braucht man etwa 3.000 BP-Aktien. Kursgewinne durch Ölpreis-Anstieg gibt's gratis obendrauf.

Um die CO2-Steuer zu kompensieren kauft man am Besten ein Hebelprodukt auf den CO2-Future...
diskobolos
22.02.2022, 23:23 Uhr
Lesen Sie es doch noch einmal in Ruhe
"SUV müssen auch nicht immer Spritfresser sein"
Das habe ich auch nicht behauptet. Wenn Sie einen Audi Q7 oder BMW X5 haben, der mit 7 l /100 km auskommt beglückwünsche ich Sie. Wenn es aber das Doppelte ist, so sollte dieser Umweltfrevel auch richtig teuer sein.
Wer unterdurchschnittlich viel CO2 produziert, soll ja weniger zahlen, wer mehr verbraucht, entsprechend deutlich mehr.

Im Grundsatz unterscheidet uns, dass Sie immer so weiter machen wollen wie bisher. Ich bin mir aber sicher, dass die Erde in 50 Jahren in weiten Teilen nicht mehr bewohnbar sein wird, wenn die Menschheit so weitermacht.

Wenn Sie aber bessere Vorschläge für den Klimaschutz haben, nur her damit. Aber immer so weiter, geht nicht.
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