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Do, 11:34 Uhr
24.02.2022
Reaktionen der Thüringer Politik

Krieg in der Ukraine

In der Ostukraine rollen russische Panzer. In der Erfurter Politik, verurteilt man die militärischen Aktionen und hofft auf eine baldige Rückkehr an den Verhandlungstisch…

In Europa herrscht wieder Krieg
„Wir müssen als schreckliche Gewissheit feststellen: In Europa herrscht wieder Krieg.“, stellt Matthias Hey, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion fest. Schon die vor wenigen Tagen erfolgte Anerkennung der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk seitens der Russischen Föderation habe das endgültige Aus des Minsker Abkommens markiert. Das Abkommen sei allerdings bereits zuvor „stückweise und wie in Zeitlupe gescheitert“. „Als Abgeordnete einer Partei, die seit jeher für Frieden und Dialog auf dem europäischen Kontinent steht, dringen wir mit Vehemenz darauf, schnellstens alle nur möglichen Schritte einzuleiten, um auf diplomatischem Wege eine weitere Eskalation in der Region zu vermeiden und die Angriffe auf einen souveränen Staat zu beenden.“

Ein illegitimer Akt der Aggression
Steffen Dittes, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, erklärt hinsichtlich der russischen Militärangriffe auf die Ukraine: „Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist ein in jeder Hinsicht illegitimer Akt der Aggression, der zeigt, zu welcher Konsequenz Nationalismus und imperiales Großmachtdenken immer führen. Mit dieser militärischen Eskalation hat ein Krieg in einem über viele Jahrzehnte kaum vorstellbaren Ausmaß in Europa begonnen, dessen Ausbreitung und Folgen unvorhersehbar sind. Die Sorge gilt nun den Menschen, denen unmittelbar droht, Opfer des Krieges zu werden. Unsere eindringliche Forderung an die russische Regierung ist, die Intervention zu stoppen. Unsere Solidarität und Unterstützung gilt denjenigen, die sich – auch und insbesondere in Russland - für das sofortige Ende des Angriffes und für den Frieden einsetzen. Aus der Bundesrepublik und der Europäischen Union muss auch das Signal gesendet werden, dass diejenigen Schutz und Aufnahme finden, die vor dem Krieg fliehen oder sich dem Krieg als Soldaten verweigern.“

Es hätte nie so weit kommen dürfen
„Leidtragende sind die Menschen in den Kriegsgebieten, die Bilder erinnern an die NATO-Bombenangriffe auf serbische Städte als es um den Kosovo ging.“, teilt der AfD Vorsitzende, Björn Höcke mit. „Die Ukraine ist Opfer einer geopolitischen Auseinandersetzung auf globaler Ebene zwischen der NATO (Westen) und Russland (Osten). Aber die Ukraine ist wie die vielen anderen ostmitteleuropäischen Staaten weder das eine noch das andere, sie ist ein Zwischenland. Ostmitteleuropa ist weder Ost noch West. Sowohl Russland als auch die USA haben sich da rauszuhalten. Die Kriegshandlungen sind sofort einzustellen, alle Beteiligten müssen umgehend wieder an den Verhandlungstisch zurück.“

Russland bricht Völkerrecht
Die Anerkennung der Separatisten-Gebiete in der Ukraine und deren Besetzung durch Russland ist ein Bruch des internationalen Völkerrechts, sagt Egon Primas, der Bundesvorsitzende der Ost- und Mittel- deutschen Vereinigung der CDU/CSU.

Auch die Sicherheitsinteressen Russlands rechtfertigen keine Begründungszirkel, mit denen letztlich sogar die Souveränität der gesamten Ukraine – und weitergedacht auch anderer Staaten – in Frage gestellt werden kann. Das ist der Weg in einen Krieg. Die deutsche Bundesregierung, Europa und die internationalen Partnerschaften sind jetzt gefordert, Russ- land mit geeigneten Mitteln an den Verhandlungstisch zurückzuholen.

Dies ist der Moment, sich in aller Deutlichkeit vor Augen zu führen, welche tiefen Wunden durch Kriege und militärische Konflikte, durch Diktaturen und Kalten Krieg im 20. Jahrhundert auch in Europa gerissen wurden – und dass es immer wieder die Zivilbevölkerung ist, die darunter zu leiden hat. Gerade die Länder der ehemaligen Sowjetunion halten zu Recht am Gedenken ihrer Millionen ziviler Opfer im von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkrieg fest.

Besonders oft werden Minderheiten und unliebsame Volksgruppen in solchen Zeiten zwischen den Konfliktparteien zerrieben. Unvergessen bleibt daher auch, wie viele Menschen während diktatorischer Unrechts- regime wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder aus politischen Gründen unterdrückt oder aus ihrer Heimat vertrieben, in Lager gesteckt, zur Zwangsarbeit deportiert oder ermordet wurden. Immerwährend bleibt die deutsche Verantwortung aus der organisierten Menschenvernichtung im Holocaust.

Für die von der OMV vertretenen Menschen sei aber auch an Flucht und Vertreibung Millionen Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg und an Deportation und Zwangsarbeit auf stalinistischen Befehl erinnert. Die aus all diesem Unrecht entstandenen Traumata wirken bis heute nach.

Aus der gemeinsamen Geschichte Europas folgt doch für jeden Menschen zwingend, dass Frieden und Frei- heit die höchsten Werte sind, die es zu verteidigen gilt. Schon 1950 haben die deutschen Vertriebenen daher in ihrer Charta ein geeintes Europa, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können, zu einem ihrer wichtigsten Ziele erklärt. Dies muss auch im aktuellen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine – und in Zukunft – das Ziel all unserer Bemühungen bleiben.
Autor: red

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Kommentare
muraschke
24.02.2022, 12:44 Uhr
Ich hätte gern Frieden zum Mitdenken und Einrahmen
Was haben die westlichen Strategen, die "Denk-Büros" denn gedacht? Dass sich Putin mit seiner Präsidentengarde hinter den Ural zurückzieht? Mehrmals ... und zuletzt mit dem Schreiben zu "Sicherheitsgarantien" hat Russland vor einer "Roten Linie" gewarnt! Letztendlich ... sind auch wir ... und die Erfurter Wohlfühldemokraten in ihren fliegenden Kisten mit verantwortlich. Wenn Panzer und Kriegsgerät aus Thüringer Kasernen ins Baltikum verlegt wurde ... und wird ... dann hat man durch Schweigen und Winken dazu beigetragen, dass die "Rote Linie" beschmiert wird.

Wir haben das brennende Belgrad nicht vergessen. Die damaligen Entscheidungsträger und Zustimmer wurden nie sanktioniert. Im Gegenteil. Sie leben in fetter Pension ... oder sind sogar Bundespräsident.

... ansonsten interessiert sich momentan niemand für Erfurt.
Piet
24.02.2022, 13:05 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
Real Human
24.02.2022, 13:27 Uhr
„Heil [Ka-] Putler“
Die geschichtlichen Ähnlichkeiten zum Weg des Dritten Reiches in den Zweiten Weltkrieg sind für jeden, der – auch im DDR-Geschichtsunterricht! – nicht geschlafen hat, frappierend. Erinnert sei nur an die „Heimholung“ der Sudetendeutschen ins „Deutsche Reich“, die antipolnische Propaganda bezüglich angeblicher Übergriffe von Polen auf „Volksdeutsche“ und die damalige antiamerikanische Kultur-Propaganda.

Stalin und Hitler waren zwar Tod-Feinde, haben sich aber heimlich öfters gegenseitig bewundert, denn sie hatten die gleiche antidemokratische Mentalität. Stalin wird unter Putin schon wieder – mindestens teilweise – rehabilitiert. Allerdings hatten Hitler und Stalin noch keine Atomwaffen ...

Mal nach „Putler“ googeln! Das Kofferwort hat es inzwischen in die englische, russische und kirgisische Wikipedia geschafft.

Fazit:
"Putler Kaputt!" (– psychisch krank)
H.Neubert
24.02.2022, 13:29 Uhr
Ende des Angriffskriegs oder Ende der derzeitigen Weltordnung
Ich bin entsetzt über den Angriff des russischen Militärs auf die Ukraine, den Vladimir Putin befohlen hat. Ich fordere Putin auf, diesen Angriffskrieg sofort zu beenden.
Der Krieg trifft zuerst die Menschen in der Ukraine, denen wir unser Mitgefühl versichern und zeigen wollen. Aber dieser Krieg erschüttert die Weltordnung, die UNO und alle bisherigen Sicherheitsbemühungen.
All die Demokraten in Russland, die verfolgt, inhaftiert und ermordet wurden, sind bereits Opfer dieses Krieges von Putin gegen Freiheit und Recht, der auch das russische Volk treffen wird, nicht nur die Mütter und Väter der Soldaten.
Ich fordere unsere Regierung auf, entschlossen zu handeln. Jedes ökonomische Opfer zur Kriegsabwehr ist derzeit durch die Sorge um den Frieden gerechtfertigt.
Ich fordere alle Deutschen auf, Möglichkeiten der praktischen Solidarität auszuloten und die Regierung bei allen Maßnahmen zur Friedenserhaltung zu unterstützen.
geloescht.20230206
24.02.2022, 13:30 Uhr
Wenn
der Westen insbesondere die USA in ihrer Arroganz glaubt, auf der anderen Seite nur mit Dummen zu verhandeln und nicht an einem Tisch sitzen lässt, dann wird es gefährlich in Europa. Also nochmal: Wer profitiert davon? Die schwer Sanktionierten Russen, oder der einfache Arbeiter hier! WIR werden dafür bezahlen. Für ein Land allerdings läuft es bestens. Hetze ist auch Kriegstreiber. Wie laut war eigentlich der Prodest Deutschlands, als man in den Irak ein marschiert ist? Seitdem ist in der Ecke Chaos. Scheiss Moralapostel! Es wird keine Gewinner geben, alle verlieren. Bis auf Waffenkonzerne und ihren Lobbyisten in der Regierung.
Marino50
24.02.2022, 13:32 Uhr
Krieg in Europa
Es ist schlimm und traurig, dass es so weit gekommen ist. Und unsere Außen- und Verteidigungsministerin nimmt eh keiner für voll. Das sind keine Respektspersonen. Wollen wir hoffen, dass sich das nicht weiter ausbreitet.
Jetzt tritt Corona völlig in den Hintergrund. Bisher wurden alle Probleme auf Corona abgewälzt. Ab jetzt können wir Putin alles in die Schuhe schieben.
Gehard Gösebrecht
24.02.2022, 14:04 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
geloescht.20250302
24.02.2022, 14:10 Uhr
"Einem kleinen Funken...
...folgt eine große Flamme."

Dante Alighieri

Gezündelt hat niemand persönlich von uns in diesem Forum.

Aber wie bei den Coronadiskussionen kann ich mich moralisch-ethisch auf der "guten" Seite wähnen oder mich wie ein Paria behandeln lassen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass hier jemand Putin für den Friedensnobelpreis vorschlagen wollte. Dieser Titel ist seit Obamas Dekorierung sowieso nichts mehr wert.

Also weitermachen mit der Glorifizierung der ins Baltikum vorgerückten NATO!
Senta
24.02.2022, 14:40 Uhr
Unsere Regierung ist Schoßhündchen der Amis
Hier wird alles für richtig gehalten was die Amis sagen. Dann stellt sich Miss Bärbock noch hin und sagt, wir tragen die wirtschaftlichen Folgen alle mit. Das habe ich gestern gesehen.....20 Euro für arme Kinder, schon diese Worte sind ein Hohn, 100 Euro für Hartz 4 Empfänger......, die trauen sich wirklich noch so etwas als Erfolg zu feiern. Um auf die Amis zurück zukommen. Was war im Kosovo? Wer hat da gegen das Völkerrecht verstoßen? Was war im Irak? Wer hat Unterlagen gefälscht um dann Irak in Schutt und Asche zu legen? Was war mit Julian Assange? Er deckte die Lügen der Amis auf und wurde verfolgt wie ein Schwerverbrecher.
Die Amis alleine sind die Kriegstreiber! Aber viele schauen nicht über den Tellerrand hinaus und lassen sich von unseren Medien verblenden.
Das Massaker von Odessa wird geleugnet, obwohl es dafür Fakten gibt.
WIR, die einfachen Leute sind die leidtragenden. Der Ami beschließt, Nordstream 2 wird es nicht geben. Mit welchem Recht??
Ach stimmt,....ich vergaß, seit gestern steht ja fest es gibt 20 Euro monatlich für ARME KINDER. In welch krankem Staat leben wir eigentlich?
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24.02.2022, 15:30 Uhr
Jetzt ist der Zar offenbar zornig geworden
Und die Züge, die er an den Tag legt, ähneln sehr der Geschichte im 3. Reich. Damit hat sich der Herr Putin zum kleinen Adolf entwickelt und versucht nun die Weltherrschaft an sich zu reißen. So schnell kann man die Welt gegen sich haben. Herr Putin schein nichts aus dem 2. Weltkrieg in der Schule gelernt zu haben. Zurecht hat er in der DDR dem Ministerium für Staatssicherheit angehört und sich zum Major hochgearbeitet. Die dort gelernten Strategien kommen ihm heute wohl zugute.
PandaR
24.02.2022, 15:35 Uhr
Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis!
Ich kann nicht nachvollziehen, warum die NATO immer mit den militärischen Handeln einzelner Mitglieder gleich gesetzt wird. Die NATO bedroht niemanden. Die Einsatzgrundsätze sind ausschließlich auf Verteidigung ausgelegt. Sie dienen auch der Sicherheit Deutschlandes.
Ohne dieses Bündnis wären wir nicht in der Lage unser Territorium wirksam zu verteidigen. Die Bundeswehr ist soweit geschrumpft, dass dies unmöglich wird. Und die Länder des Baltikums haben den freien Entschluss gefasst diesem Verteidigungsbündnis beizutreten, das kann ihnen niemand verwehren. Dass ihre Befürchtungen nicht unbegründet sind, dürfte spätestens nach Putins Rede am Montag auch dem letzten klar werden.
Dieses Bündnis basiert jedoch auch auf Gegenseitigkeit. Wir können uns nicht hinstellen und Hilfe erwarten, sondern haben unseren Beitrag zu leisten. Dazu gehören auch die Truppen im Baltikum. Die waren übrigens nicht schon immer dort, sondern sind nach der Annexion der Krim dort hin geschickt worden, auf ausdrücklichen Wunsch der baltischen Staaten. Und die Bevölkerung dieser Länder ist sehr froh diese Truppenteile vor Ort zu haben. Dies habe ich selbst erlebt!
Für die hier lebenden Menschen ist diese Angst vor Russland oft nicht nachvollziehbar, weil ihnen diese Freiheit mehr oder weniger ohne Opfer in den Schoß gefallen ist.
Ich streite nicht ab, dass die westliche Politik erhebliche Fehler im Umgang mit Russland gemacht. Sie hat Russland nicht verstanden und nicht erkannt, dass die Ukraine im Kerninteresse Russlands liegt. Dies rechtfertigt aber niemals einen derartigen Überfall, bei dem niemand voraussagen kann wo Putin aufhören wird. Alle Beteiligten sind gut beraten wachsam die Entwicklung zu verfolgen und sich nicht auf die offiziellen Aussagen Putins zu verlassen.
Wenn man sich dann zurücklehnt und der NATO eine Mitschuld an der aktuellen Eskalation gibt, macht man es sich viel zu einfach.
RWE
24.02.2022, 15:36 Uhr
du kannst den Amis seitenweise Verfehlungen vorwerfen.
Aber im Moment annektieren die Russen einen unabhängigen Staat. Und weil es die Amis ähnliches getan haben, wird das nicht besser.
Echter-Nordhaeuser
24.02.2022, 16:08 Uhr
"Wer weiß wie weit das noch geht!?"
Deshalb habe ich schon mal mein alten M35 Helm rausgeholt. Vielleicht feiern wir schon Weihnachten im Kreml.
AJ1967
24.02.2022, 16:22 Uhr
Wahnsinn
Manch einem Kommentator muss man ja wohl nicht ernst nehmen. Da wird ein souveräner Staat ohne Grund von den Russen angegriffen ohne eine militärische Notwendigkeit. Es haben sich weder Truppen der NATO und auch keine amerikanischen Truppen dort aufgehalten. Hier wird lediglich das Ego eines wahnsinnigen gepflegt. Das eine militärische Gefahr von der Ukraine ausgegangen ist, glauben auch nur die, die auf der Seite des russischen Zaren stehen. Hoffen wir das nicht irgendwer durchdreht und wir weiterhin leben können. Nach den Ankündigungen aus Moskau könnte im schlimmsten Fall jedoch weltweit das Licht ausgehen.
exNordhäuser
24.02.2022, 16:28 Uhr
Krieg in der Ukraine
Putin war für mich bis vor ein paar Tagen ein vernünftiger und verständlicher Politiker. Aber jetzt geht er mehr in die Richtung eines Herrschers über die gesamte Welt. Solch ein Idiot war schon einmal da, der wollte die Welt für sich haben und ist baden gegangen. Mit viel Leid und Elend!
Auch die Amis sind nicht viel besser. Aber im Moment wollen sie Frieden . Auf der politischen Ebene wurde von Nato ,EUund andrern Staaten sehr viel getan um diesen Krig zu verhindern. Sie wurden teilweise von Putin an der Nase rumgeführt (O.Scholz).
Europa hatte über 75 Jahre Frieden und das soll so weiter bleiben.
Und das soll Zar Putin uns nichrt kaputt machen!!!!
Senta und tannhäuser sie sind noch bei uns?
geloescht.20250302
24.02.2022, 16:45 Uhr
@ Echter-Nordhäuser
Ich habe auch keine Lust, meine Schlaf- gegen die Gasmaske zu tauschen.

Aber der Reservistenvolkssturm schafft es heuer höchstens bis zum nächsten Kaufland in Polen. Da ist das Bier so billig, dass die Bundeswehr-Holzknifften freiwillig gestreckt werden ;)
diskobolos
24.02.2022, 16:54 Uhr
Worum geht es Putin?
"Es haben sich weder Truppen der NATO und auch keine amerikanischen Truppen dort aufgehalten."
Das ist richtig. Aber dann wäre es auch zu spät. Putin will genau das verhindern.
In seiner Logik handelt er durchaus rational. Sein Verhalten mit "krank" oder "irre" zu beschreiben geht m. E. am Kern vorbei.
Putin ist kein Deal-Maker wie Trump oder ein Spieler wie Johnson. Er ist eher ideologiegetrieben.

PS: Ich will den Angriff auf die Ukraine nicht entschuldigen, sondern versuche lediglich Putin zu erklären.
Pe_rle
24.02.2022, 17:23 Uhr
Zar Putin
ja wenn man den kleinen Zaren ärgert kommt dabei raus was grad passiert.
Und wenn man meint, mit Sanktionen Ihn zu schaden ,wird man selbst sein blaues Wunder erleben. Der Schuß geht nach hinten los.
Der Zar wird seinen Handel auf andere Länder verlegen und Gewinn machen.
Auf jeden Fall ist er Bärbock, Scholz und Bieden in der Denkweise weit überlegen.
Ich würde die NATO und Amis auch nicht so nah an mich ran lassen.
Man muß kein Freund vom Zar sein ,aber alle hatten lange genug Zeit am Verhandlungstisch fair zu einem Ergebnis zu kommen.
Flitzpiepe
24.02.2022, 17:53 Uhr
Nein, Diskobolos
Ich bin oft ihrer Meinung aber hier entschieden nicht.
Der Mann ist einfach nur krank. Völlig verändert im Vergleich vor 20 Jahren. Vielleicht sogar medizinisch diagnostiziert todkrank und deswegen die eilige Eskalation in den letzten Wochen...
Dass er auch von einer 'kranken Ideologie' getrieben wird, kommt noch dazu.
Genauso wie Hitler. Das Ergebnis von damals kennen wir. Es gibt viele Parallelen.
Ich habe einfach nur Angst vor dem, was jetzt noch kommt. Vor allem wie China sich verhält.

Neueste Meldung: Russische Truppen sind in das atomar verseuchte Sperrgebiet von Tschernobyl eingedrungen. Es gibt dort Gefechte mit ukrainischen Truppen nahe dem dortigen Atommülllager.
Was soll das? 'Verbrannte Erde' in der Ukraine sicherlich...
Herr Taft
24.02.2022, 18:06 Uhr
Putin verstehen
...wenn er die Ukraine nicht in der Nato oder auch nur annähernd in Richtung Europa sehen will, hätte er dem Land vielleicht nicht die Krim wegnehmen sollen. Er hätte mit der Ukraine Handelsvereinbarungen, Wirtschaftsförderungen, Technologietransfers u.s.w. vereinbaren können. Er hätte eben einfach nur ein besseres Angebot machen müssen...

Wem nur Gewalt als Meinungsverstärker einfällt, der ist einfältig oder eben .... irre....

Disco...Sie haben recht, er ist Ideologie getrieben. Sowas trägt eigentlich nie Früchte
Leser X
24.02.2022, 18:26 Uhr
Es ist eben nicht nur Putins Krieg!
Krieg ist ein Verbrechen. Und wer ihn beginnt, ist ein Verbrecher. Das galt bislang für fast alle US-Präsidenten. Und seit heute gilt das auch für Putin. Dabei könnte man es bewenden lassen, ganz im Geiste der heutigen simplen Einschätzung des Bundeskanzlers.

Aber ich als Staatsbürger will es mir nicht ganz so einfach machen. Daher möchte ich mal die letzten Jahrzehnte etwas näher beleuchten.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatte der Westen ein leichtes Spiel. Gorbatschow erschien plötzlich wie Fönix aus der Asche und warf mal eben alle bis dahin geltenden Prinzen seines Landes über Bord. Sehr zum Gefallen des Westens.

Ihm folgte Jelzin, der - meistens im Suff - dem Westen sein Land zum Fraß vorwarf.

Und dann kommt da plötzlich ein Putin daher, der sich seinem Volk verpflichtet fühlt und den Ausverkauf seines Landes nicht länger duldet.

Seit dem ist auch für den Westen Schluß mit Lustig. Russland wird für die Amis zum Feindbild Nummer eins. Und alle Satelliten-Staaten hetzen mit. Und immer vorne mit dabei auch die treu-dummen deutschen Staatsmedien. Ganz "nebenbei" rücken die NATO-Raketen immer näher.

Man kann ein Land - noch dazu ein so großes mit seinem Verdienst bei der Beendigung des zweiten Weltkrieges - nicht ewig so behandeln. Denn man nimmt ihm damit seine Würde. Und bringt in diesem Fall seinen Anführer auf solch schlimme Abwege.

Deswegen, Herr Kanzler: Es ist eben nicht nur Putins Krieg.
Wernernaumann
24.02.2022, 19:01 Uhr
Öl macht blind
Man muss einen Bären nur lange genug reizen das er zurückschlägt. Wo war nur unser Aufschrei als die USA mit scheinheiligen Gründen ,ohne bedroht zu werden, Länder wegen Öl ins Unglück stürzte? Ich bin gengen jeden Krieg und dafür stehe ich.
geloescht.20250302
24.02.2022, 19:09 Uhr
So ein Blödsinn...
...Putin als Zar zu titulieren.

Würde man hier Scholz oder Steinmeier als Kaiser oder Führer bezeichnen, würde einigen Korrekten das Frühstück reziprok auf die Tastatur fallen.
Herr Taft
24.02.2022, 19:25 Uhr
Putin ist ein Zar...
.... die Demokratie Russlands existiert nur auf dem Papier. Wer Putin in die Quere kommt wird entweder ins Gulak geschoben oder direkt radioaktiv vergiftet... das haben wir doch alles miterleben müssen. Wer in Russland erfolgreich sein will muss voll und ganz hinter Putin stehen und ihn an seinem Erfolg beteiligen....und bloß keine Kritik äußern. Er ist die Spitze der Oligarchen-Pyramide.... ein Zuhälter, dem scheißegal ist, woher die Kohle kommt, die seine Vasallen verdienen, solange sie bei ihm abgeliefert wird.
Glaskugel
24.02.2022, 19:31 Uhr
So gehört sich das für einen guten Putinisten
"So ein Blödsinn...
...Putin als Zar zu titulieren."

Wo er recht hat, hat er recht. Ich bezeichne ihn als lupenreinen Kriegsverbrecher. So schlimm war der Zar nicht. Er und sein kleptokratischer Sicherheitsrat gehören vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag.

Anklagepunkte:
-Ausbeutung und Unterdrückung der russischen Bevölkerung und der besetzten Nachbarvölker
-Vergiftung der Opposition
-Erschießung von missliebigen Journalisten
-völkerrechtswidrige Überfälle auf Nachbarstaaten
-Diebstahl von milliardenschwerem Staatseigentum
...

Das sollte für Lebenslänglich reichen.
Herr Schröder
24.02.2022, 19:38 Uhr
Putin Fans und Rußland Versteher
Na laut letzter NNZ Umfrage gucken jetzt 70,6 % ganz schön dumm aus der Wäsche. Der Ruße hat mal eben Fakten geschaffen und der Ukraine die Existenz abgesprochen. Wie kommt dieser durchgeknallte Russe dazu anderen Ländern die Existenz in Frage zu stellen? Wer kommt als nächste dran, …? Polen, Tschechien, … Wenn wir uns jetzt alle auf alte Grenzverläufe konzentrieren, dann Gute Nacht Europa.
Ich werde sicher nie verstehen warum sich Deutsche für einen ehemaligen KGB Agenten, der sogar in der DDR für den sowjetischen Geheimdienst spioniert hat, und sich quasi selbst zum Präsidenten gewählt hat ohne irgendeine Legitimation vom Volk, mehr vertrauen als demokratisch gewählten Personen in Deutschland. Ich habe den Russen zu DDR-Zeiten nicht vertraut und tue das heute genau so wenig. Europa braucht weder den Russen noch den Ami, wenn man doch endlich einmal Einigkeit demonstrieren würde.
Mitternacht
24.02.2022, 19:45 Uhr
Bei aller Liebe zu unpassenden Vergleichen, aber
weder Scholz noch Steinmeier haben bis jetzt einen Angriffskrieg auf ein Nachbarland gestartet.
RWE
24.02.2022, 20:11 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
geloescht.20250302
24.02.2022, 20:58 Uhr
Da lag ich wohl gestern nicht so daneben.
Laut "Junge Freiheit" bereitet sich Deutschland auf eine Flüchtlimgswelle aus der Ukraine vor.

Herr Adams und Rotrotgrün müssten jubilieren...Ach verdammt...Ukrainer sind keine Syrer und Afghanen...Wie ärgerlich...
geloescht.20250302
24.02.2022, 21:13 Uhr
Klarstellung!
Putin geht mir auch auf die Nerven und wer in der DDR als Speerspitze des KGB gedient hat, verdient keinerlei Sympathie von mir.

Der Mann repräsentiert nun mal die russische Nation ebenso wie bei uns der Kanzler und der Präsident.

Unterstellen Sie mir gerne unpassende Vergleiche oder gar Polemik. Aber das diskutiere ich dann mit der "Redaktion" oder dem "Technischen Support" aus und nicht mit Kommentatoren, denen meine Meinung nicht passt. Das wäre dann nämlich ein "Chat" ;)
Berserkertom63
24.02.2022, 21:41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Nicht nachprüfbar
Herr Schröder
24.02.2022, 23:43 Uhr
Nein @Tannhäuser
Putin ist kein Repräsent seines Volkes, Putin ist Diktator, ein Selbstdarsteller und ein Größenwahnsinniger.
Die Mischung aus allem macht ihn so gefährlich.
Ra1n3R
25.02.2022, 08:08 Uhr
Bemerkenswert
finde ich hier immer wieder Rechtfertigungen für den Angriffskrieg mit (folgender Annektion) eines souveränen Landes. "Putin tut dies ja nur, weil er nicht von Nato Ländern eingekreist werden will" .
OK, er fühlt sich also bedroht von einem Land, das nicht Mitglied der Nato ist und in absehbarer Zeit auch nicht werden wird und besetzt es. Nun muss man kein geografisches Genie sein um zu wissen, dass er damit aber direkt im Osten und Süden an Nato-Staaten grenzt? Wieviel Wodka muss man inhalieren, um diese Logik auch verstehen zu können? :/
Die gestern in Russland mit blau-gelben Luftballons "bewaffneten" Froedensaufrufe Medienwirksam brutal nieder zu schlagen, auch dafür fehlt mir zum Verständnis noch ne Kanne Wodka. :/
Sa sdorowje! (oder "eingedeutscht", wie mir ein russischer Kollege mal erklärte) Na sdorowje!
Herr Taft
25.02.2022, 12:57 Uhr
offenbar...
...ist die Schnittmenge zwischen Putin-Verstehern und AFD-Anhängern/Spaziergängern/"System-Kritikern" relativ groß. Spätestens nach der Festnahme von 1400 AntiKriegs-Demonstranten in Russland, sollten diese Menschen, die Montag für Montag unangemeldet und auf Regeln pfeifend auf die Straße gehen doch mal erkennen, was der Unterschied zwischen einer Diktatur und einem freien Land ist.
RWE
25.02.2022, 13:44 Uhr
Also ich gehäre nicht zur Schnittmenge zwischen Spaziergängern
und Putinfans. Ich verurteil die Invasion.
Agnar
25.02.2022, 17:42 Uhr
Putin ist ein Zar...
und Sie sicher ein Oberlehrer. Das kann aber nicht stimmen, denn dann wüßten Sie, dass es Gulag und nicht Gulak heißt. Ich empfehle Ihnen, den Archipel Gulag von Solschenizyn zu lesen, da wird alles genau beschrieben.
HeiKev
25.02.2022, 19:18 Uhr
Putin ist kein Zar
er reiht sich nahtlos ein, in die Reihe Hitler, Stalin, Kim Yong Sung, - Il, -Ung, ..., und das wird sein Platz in der Geschichte sein. Ein Kriegstreiber, ein Despot, ein Dieb, ein Berufslügner, ein Wahnsinniger, der ganzen Ländern und Menschen die Existenzberechtigung abspricht. Zusammen mit seiner Sprechpuppe Lawrow und seinem Un-Sicherheitsrat wird er als Aggressor, Diktator und Dieb in Erinnerung bleiben.

Das einzig positive, was dieser Mensch geleistet hat, er hat Europa näher zusammen gebracht!

Meine Hoffnung ist, dass es einen vernünftigen russischen General oder Politiker gibt, der ihn nackt auf ein Pferd setzt und nach Sibirien verfrachtet. Dort kann er dann Tiger mit der Hand fangen. Angeblich kann er das.
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