eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 07:49 Uhr
25.02.2022
ifo Institut

Neuer Rekord bei Preiserhöhungen

Die Deutschen müssen sich auf weiter steigende Preise einstellen. Viele Unternehmen planen, sie in den kommenden drei Monaten zu erhöhen. Das geht hervor aus einer aktuellen Befragung des ifo Instituts im Februar. Dabei wurde ein neuer Höchstwert von 47,1 Punkten erreicht, nach 46,1 im Januar und 44,7 Punkten im Dezember...

„Mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine drohen die Kosten für Gas und Öl weiter zu steigen und damit viele weitere Preise für die Verbraucher. Eine Fünf vor dem Komma der Inflationsrate im Gesamtjahr 2022 wird gerade wahrscheinlicher als eine Drei“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturprognosen.

Anzeige symplr (1)
Die enorm hohen Umfragewerte ziehen sich durch alle Wirtschaftszweige. Besonders viele Unternehmen im Einzelhandel wollen ihre Preise anheben (63,3 Punkte) und dort vor allem die Lebensmittelhändler (85,9 Punkte). Es folgten der Großhandel mit 62,4 Punkten und die Industrie mit 55,8 Punkten. Das Baugewerbe lag bei 42,9. Nur bei den Dienstleistern ging die Preiserwartungen zurück von 41,9 auf 38,6 Punkte.

ifo Preiserwartung (Foto: ifo Institut) ifo Preiserwartung (Foto: ifo Institut)


Die Punkte bei den Preiserwartungen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per saldo ihre Preise erhöhen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen. Wenn alle befragten Unternehmen beabsichtigten, ihre Preise zu erhöhen, läge der Saldo bei plus 100 Punkten. Würden alle ihre Preise senken wollen, läge er bei minus 100. Der Saldo wurde saisonbereinigt. Das ifo Institut fragt nicht nach der Höhe der geplanten Preisänderung.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
diskobolos
25.02.2022, 21:49 Uhr
Die Erzeugerpreise
sind in den letzten 12 Monaten um 19 % gestiegen. Und das ziemlich gleichmäßig von Monat zu Monat und vor dem Beginn des Krieges um die Ukraine. Das kommt da noch drauf.
Dass diese Entwicklung Einfluss auf die Einzelshandelspreise hat, kann sich jeder leicht ausmalen.

Die Hauptursache für die zu erwartende Inflation ist m. E. das hemmungslose Schuldenmachen aller Euroländer und die Nullzins-Politik der EZB. Aber nun kann man ja leicht Putin alles in die Schuhe schieben. Und das wird man wohl auch tun.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)