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Di, 10:12 Uhr
12.04.2022
Finanzen in Krisenzeiten

Helfen, Energie, Depot

Das menschliche Leid der vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen stellt alles andere in den Schatten und die Hilfsbereitschaft ist groß. Sorgen machen sich die Menschen auch um steigende Heizkosten und ihre finanzielle Absicherung oder die Altersvorsorge...


Die Stiftung Warentest beantwortet in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest die häufigsten Fragen zum Spenden und Helfen, zu Energiekosten und Geldanlagen.

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Wer sich für Geflüchtete aus der Ukraine engagieren möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Zum einen werden Spenden benötigt, aber auch Hilfe vor Ort. Freiwillige sollten sich bei lokalen Hilfsorganisationen informieren, wer was wo braucht. Möchten Mieter Geflüchtete aufnehmen, können sie das sechs bis acht Wochen tun, ohne den Vermieter darüber zu informieren. Weitere wichtige Infos für Helfende gibt es unter www.test.de/fluechtlinge. Für Geflüchtete ist ein Infopaket zu essenziellen Fragen wie Kontoeröffnung, Registrierung und Krankenversicherung auf Ukrainisch und Russisch abrufbar unter www.test.de/pdf-ukraine.

Seit Kriegsbeginn sind die Preise für Sprit, Öl, Gas und Strom enorm gestiegen. Mieter müssen daher mit Nachzahlungen bei den Nebenkosten für das laufende Jahr rechnen. Mit dem Nachzahlungsrechner der Stiftung Warentest können sie abschätzen, mit welchem Betrag für ihren Haushalt zu rechnen ist: www.test.de/nachzahlungsrechner. Wer jetzt Heizöl nachbestellen muss, sollte dies zusammen mit Nachbarn tun. So können geringe Mengen als Großbestellung zu günstigeren Konditionen geordert werden. Noch mehr Tipps, wie man zum Beispiel seinen Öl- und Gasverbrauch verringern kann, unter www.test.de/ukraine-verbraucher.

Profiteure der aktuellen Krise sind Energiekonzerne und Rüstungsunternehmen. Für nachhaltig orientierte Anleger sind beide Branchen allerdings weiterhin nicht investierbar. Auch Finanztest hält an den Bewertungsmaßstäben für nachhaltige Fonds fest. Kein Fond, der in Atomkraft oder Waffen investiert, ist streng nachhaltig. Anlegern und Sparern rät das Experten-Team, die Ruhe zu bewahren: Bei turbulenten Börsenentwicklungen ist Abwarten fast immer am sinnvollsten. Mit den Anlage-Empfehlungen des Finanztest-Pantoffel-Portfolios lassen sich auch in Krisenzeiten die Verluste in Grenzen halten. www.test.de/ukraine-anlegen.

Das Krisen-Spezial mit wichtigen Fragen und Antworten zu den finanziellen Auswirkungen des Krieges erscheint in der Maiausgabe von Finanztest und ist ab dem 12.4.2022 online abrufbar.
Autor: psg

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Kommentare
Warren
12.04.2022, 10:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
Warren
12.04.2022, 11:01 Uhr
Der Ostersegen
freut euch
DonaldT
12.04.2022, 11:42 Uhr
Sorgen machen sich die Menschen
Wenn Baebock und Co. weiter schwere waffen liefern wollen (waren die Grünen nicht mal strenge Pazifisten?), dann müssen wir uns vermutlich um nichts mehr sorgen.
Da ist es dann auch egal, in welche Aktien man investiert hat.
Kobold2
12.04.2022, 21:09 Uhr
Sie können ja
weiter zuschauen wie eine Diktator nach Georgien, Tschetschenien, der Krim, und jetzt der Ukraine seinen Willen aufdrückt.
Nur weil sie meinen, noch für ein paar Jährchen billiges Gas und Öl zu bekommen, denn der Mann wird damit nicht aufhören wenn er weiter Erfolg hat.
Es fällt mir auch schwer, das man z.Z. wohl nur mit Waffen dagegen halten kann.
Zuschauen und nichts tun, ist aber keine Option, eher unterlassene Hilfeleistung.
geloescht.20250302
13.04.2022, 13:49 Uhr
Ja Kobold2!
Und wir alle haben seit Jahrzehnten zugeschaut, in welchen Ländern die USA ihr Unwesen trieben und diese besetzten...

Großes passives Lügenkino auf CNN, bis die Friedenspräsidenten und -nobelpreisträger dann merkten, dass ihre personellen und finanziellen Ressourcen nicht unendlich sind und die NATO und UN-Blauhrelme für die Drecks- und Aufräumarbeiten benötigt wurden.

Welche persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Ukraine die Familie Biden pflegte, haben Ihnen die ÖR-Volkspädagogen wie Slomka, Reschke und Restle bis jetzt wohl verschwiegen?
Herr Taft
13.04.2022, 17:40 Uhr
.. Und wegen der...
Beziehungen der USA (des Präsidenten) fühlte sich Putin genötigt in die Ukraine einzumarschieren und der Welt mit atom-ktieg zu drohen? Die Ukrainer waren den Russen gegenüber niemals feindlich gesonnen... bis 2014 jedenfalls. Ich denke mal die deutsche Sympathie für die Schweden wäre auch sofort dahin, wenn die uns plötzlich Rügen wegnehmen würden.

Die gestiegenen Preise für Öl (naja eigentlich eher Benzin und Diesel) und Gas sind Folge der Angst vor einem Lieferstopp aus bzw. einem Embargo gegen Russland. Tatsächlich stieg der Ölpreis schon vor dem Krieg und ist jetzt etwa auf dem Niveau, wo er ohne Krieg auch wäre....wir werden aktuell von den Benzinbrauern abgezockt, das Kartellamt prüft das gerade. Es ist eine Angstprämie die wir gegenwärtig alle bezahlen.

Daher ist es wirtschaftlich absolut sinnvoll in die Profiteure (BP, Exxon, u.s.w.) zu investieren. Moralisch einwandfrei und nachhaltig im Sinne der ESG-Kriterien ist es eher weniger...

Es kommt halt auf die Zielsetzung an: wer unbedingt sparen will oder muss überdenkt sein Fahrverhalten, wer berufsbedingt fahren muss überlegt vielleicht in eine Solaranlage eine neue Heizung oder eben Ölaktien zu investieren. Das Geld auf dem Konto verliert jeden Tag an Wert, also warum nicht?
geloescht.20250302
13.04.2022, 18:46 Uhr
Ach so...
...die international agierende Unternehmerfamilie Biden (Demokraten) ist damit moralisch legitimiert?
diskobolos
13.04.2022, 21:33 Uhr
Die Krim ist nicht Rügen!
Die Geschichte der Krim ist doch viel komplizierter als die von Rügen. Die Herrscher der Krim wechselten in den Jahrhunderten oft, die Ukraine spielte dabei kaum eine Rolle.
Erst durch Chrustschow wurde die Krim der Ukraine zugeordnet. Inwieweit diese Zuteilung völkerrechtlich relevant war, darüber streiten sich die Gelehrten.
Zu Zeiten der SU war es ja auch nicht wichtig. Jedenfalls war es im Ergebnis der Maidan-Auseinandersetzungen wohl so, dass die Mehrheit der Krimbewohner sich eher als Russen, denn als Ukrainer fühlten.
Herr Taft
13.04.2022, 22:23 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Schäfer
14.04.2022, 18:58 Uhr
Die Krim ist nicht Rügen...
Sicher, Rügen ist nicht der größte Flottenstützpunkt Deutschlands und insofern nicht mit der Krim zu vergleichen. Historisch gesehen schon eher, denn die Ostsee war mal ein schwedisches Binnenmeer. Gegenwärtig geht es auch weniger um die Krim. Mich würde mal interessieren, wie die Reaktion des Westens aussehen würde, wenn Kalifornien oder Texas erklären würden, sie wollten wieder zu Mexiko gehören, wie es ja vor nicht so langer Zeit einmal war! Würde dann auch im Westen alles was Rang und Namen hat, diesen US- Bundesstaaten beistehen?
Krieg ist nie eine Lösung, und in diesem Fall schon gar nicht! Hier kann nur die Diplomatie helfen, dazu müssen aber Kompromisse möglich sein! Das Verhalten der Konfliktparteien, besonders in den letzten Wochen, lässt dafür aber wenig Hoffnung. Die Brutalität der russischen Truppen und die Unverschämtheit der ukrainischen "Diplomaten" tun ein Übriges.
Wyatt Earp
14.04.2022, 20:09 Uhr
Für wie dumm halten hiesige Kommentatoren die Kalifornier und die Texaner?
Die würden niemals auf die dumme Idee kommen, zu Mexiko gehören zu wollen. Sonst noch alles klar?
Schäfer
15.04.2022, 18:34 Uhr
Franz Jäger
Schon mal von Möglichkeiten und Gedankenspielen gehört? Das hat weder mit Wahrscheinlichkeiten noch mit Dummheit zu tun, sondern nur mit Fantasie!
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