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Do, 10:36 Uhr
14.04.2022
"Marschverpflegung" für die Läufer

44. Kyffhäuser Berglauf mit Bundeswehrunterstützung

Soldatinnen und Soldaten der Kyffhäuser-Kaserne Bad Frankenhausen unterstützten auch beim diesjährigen 44. Kyffhäuser Berglauf. Es mag einem vorkommen, als wäre es gestern gewesen, doch es ist bereits ein halbes Jahr her, dass der letzte Berglauf den Puls des Kyffhäuser Gebirges in die Höhe trieb...

An diesen Verpflegungsständen wartete nicht nur  Erfrischendes auf den Sportlergaumen, sondern ebenso  aufmunterndes Anfeuern.WWW.BUNDESWEH R.DE HEER (Foto: Marco Müller) An diesen Verpflegungsständen wartete nicht nur Erfrischendes auf den Sportlergaumen, sondern ebenso aufmunterndes Anfeuern.WWW.BUNDESWEH R.DE HEER (Foto: Marco Müller)


2021 pandemiebedingt in den Herbst verschoben, konnte der 44. Kyffhäuser Berglauf dieses Jahr planmäßig zu Beginn der Läufersaison stattfinden. Mit dabei am Streckenrand und hinter den Kulissen: 30 Soldatinnen und Soldaten der Kyffhäuser-Kaserne Bad Frankenhausen.

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Seit vielen Jahren währt diese Zusammenarbeit zwischen den militärischen Verbänden des Standortes und dem Kyffhäuser Berglauf bereits und hat sich im Laufe der Zeit zu einem eingespielten Team entwickelt. Neu dabei war Hauptmann Marco Müller. Originär als Leiter der Zentralen Aus- und Weiterbildung (ZAW) des Versorgungsbataillons 131 tätig, debütierte er in diesem Jahr erstmalig als militärischer Koordinator des Kyffhäuser Berglaufes.

Ebenfalls neu im Team, ist der stellvertretende Bataillonskommandeur des Versorgungsbataillons 131, Oberstleutnant Christian Mönch. In diesem Monat übernahm er die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger und schickte mit seinem Startschuss nicht nur sich selbst symbolisch auf den Weg, sondern an diesem Tag als Vertreter des Standortältesten der Kyffhäuser-Kaserne die Mountainbikerinnen und Mountainbiker.

Entlang der verschiedenen Strecken warteten von Soldatinnen und Soldaten der Kyffhäuser-Kaserne vorbereitete und betriebene Getränke- und Verpflegungsstationen auf die Sportlerinnen und Sportler. Dort fanden sie nicht nur Wasser, Tee, Elektrolytgetränke, Bananenhälften und Apfelspalten, sondern ebenso ein aufmunterndes Lächeln und anfeuernde Worte aller Helferinnen und Helfer der Stationen. Doch so sehr die Atmosphäre an den Verpflegungsständen zum Verweilen einzuladen vermochte, die Stoppuhr drängte letztlich doch ein wenig. Nachdem alle Aktiven das Ziel in der Bad Frankenhäuser Innenstadt wieder erreicht hatten, wurden die Zelte des Kyffhäuser Berglaufes 2022 im wahrsten Sinne des Wortes nun auch durch die Soldatinnen und Soldaten wieder abgebaut.

Das Jahr 2023 wird kommen und mit ihm ein neuer Berglauf und ein neues Jahr der Zusammenarbeit der Kyffhäuser-Kaserne mit seiner Patenstadt Bad Frankenhausen. Wem die Zeit bis 2023 allerdings zu lang wird, der ist vorher bereits herzlich Willkommen: beim Tag der offenen Tür am 02.Juli in der Kyffhäuser-Kaserne Bad Frankenhausen.
Susan Billing (Oberleutnant)


Der neue stellvertretende Bataillonskommandeur des Versorgungsbataillons 131, Oberstleutnant Christian Mönch, gab den Startschuss für die Mountainbikerinnen und Mountainbiker (Foto: Marco Müller)
Der Weg ist das Ziel und manchmal ist das Zwischenziel ein  Verpflegungsstand. Davon hatten die Soldatinnen und  Soldaten der Kyffhäuser-Kaserne einige entlang der Strecken eingerichtet (Foto: Marco Müller)
Autor: emw

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
15.04.2022, 01:32 Uhr
Militärische Bananenhälften ?
Na, Hand aufs Herz: Bananenhälften und isotonische Getränke aus Soldatenhand klingen besser, als Leopard 2, Kampfdrohnen oder Schützenpanzer Marder im Gefechtseinsatz zwecks Neutralisierung (=Tötung) feindlicher Kräfte.

Das Militär versteht es blendend, mit zivilen Mittelchen Werbung für Schlimmeres zu machen. Denn bekanntlich leidet auch eine friedliebende Armee wie die deutsche unter Personalmangel.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine wird im obigen Beitrag tatsächlich nicht ein einziges Mal erwähnt. Die schreibende Soldatin versteht ihr friedliches Handwerk.

Dabei kann selbst die Diplomatie der Dame nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich auch die Bundeswehr am Rande eines Kriegseintritts befindet. Selbst gestandene deutsche Generäle warnen immer wieder vor der Lieferung schwerer Waffen an die Selenskyi-Armee.

Die westliche Freiheit wurde bekanntermaßen einst am Hindukusch verteidigt - wenngleich nicht gerade erfolgreich. Gerupften Hühnern gleich musste die hochgerüstete westliche Militärmacht Afghanistan den Taliban überlassen. Welch eine Brüskierung der "wertegeleiteten Außenpolitik" al la Baerbock.

Diesmal sollten wir daher vorsichtiger sein und den Gesprächsfaden in unserem eigenen Interesse nicht abreißen lassen: Schließlich hat der Despot Putin mehr zu bieten, als nur Kalaschnikows. Und bisher hat er seine Warnungen stets eingehalten, gepuscht übrigens von jahrzehntelanger westlicher Überheblichkeit.

Schlafwandeln in diesen Tagen ist also weiß Gott nicht die beste Alternative. Und Politikvertrauen leider auch nicht.

Von daher hoffe ich, dass der Kyffhäuserlauf 2023 wieder genauso friedlich stattfinden wird, wie in diesem Jahr: mit Bananenhälften und anderen Leckerlis aus Soldatenhand.
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