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Di, 09:25 Uhr
17.05.2022
ifo Institut:

Klimaproteste halfen den Grünen bei den Wahlen

Klimaproteste der „Fridays for Future“-Bewegung hatten greifbare Auswirkungen auf die politische Landschaft in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Datenstudie von Forschern aus dem ifo Institut und anderen Institutionen...

Bei den Wahlen 2019 bis 2021 waren etwa 7 Prozent der Stimmengewinne der Grünen auf „Fridays for Future“-Proteste zurückzuführen (0,45 der 6,3 Prozentpunkte Zugewinn im Vergleich zur Vorwahl). Auch wurden durch die lokalen Proteste Klimathemen auf Social Media bei Politikern und in lokalen Zeitungen häufiger Thema.

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„Je stärker die Klimaprotestbewegung in einer Region ist, desto größer waren dort die Stimmengewinne für die Grünen bei den Wahlen zwischen 2019 und 2021“, sagt ifo Forscherin Maria Waldinger, eine der Autoren der Studie. Wahlberechtigte Eltern seien offenbar von ihren protestierenden Kindern beeinflusst. „Wir zeigen in einer weiteren Analyse, dass der kausale positive Zusammenhang zwischen Wahlbereitschaft für die Grünen und lokaler Proteststärke nur für Personen mit Kindern im Haushalt existiert, nicht aber unter Personen ohne Kinder im eigenen Haushalt“, ergänzt Waldinger. Zudem werten die Forscher das Twitter-Verhalten von Politikern aus. Das Ergebnis: Grünen-Politiker twittern aufgrund der Proteste in ihren Wahlkreisen häufiger zum Thema Klimawandel und lokale Zeitungen berichten mehr darüber.

Waldinger fügt hinzu: „In unserer aufwändigen Analyse werten wir u.a. Mobilfunk-, Social Media- und Zeitungsdaten aus. Damit können wir die Frage, ob „Fridays for Future“ zum politischen Klimawandel beigetragen hat, eindeutig mit ‚Ja‘ beantworten. Wir sind zudem neugierig, wie sich die Proteste auf das individuelle Konsum- und Mobilitätsverhalten ausgewirkt haben.“
Autor: red

Kommentare
henry12
17.05.2022, 10.54 Uhr
Ideologischer Grünwahn
Der neue religiöse Wahn ist grün, nicht mehr schwarz. Ist ja auch klar, die Wissenschaft hat den Glauben überholt. Aber die Mechanismen, mit denen sich die Menschen manipulieren lassen, sind die selben, wie vor 500 Jahren. Es braucht eine diffuse Bedrohung und einen Ablass dafür.
Das haben wir jetzt beides.
Dazu noch ein Wahlalter von zarten 16 Jöahren und das Ergebnis passt.
Für nichts zur Rechenschaft gezogen werden können, keine gesellschaftlichen Pflichten haben, aber in der Bummibettwäsche den Wahlschein ausfüllen. In dem Alter hätte ich Led Zeppelin gewählt, wenn das gegangen wäre. Aber leider ist grün keine Lösung, andere haben wir aber auch bloß nicht. Das kann eine Sch.....Zukunft werden.
Salz
17.05.2022, 12.41 Uhr
Idiologischer Grünwahn
gepaart mit Aalglatten Politiker*innen... die die Naivität der zumeist sehr Jungen Wähler ausnutzen.
Kobold2
17.05.2022, 14.52 Uhr
Zur Rechenschaft
Kann man die Jammerer, Egoisten und Ignoranten von heute, in der Zukunft auch nicht ziehen, da sie auf dem Friedhof liegend, nicht mehr juristisch greifbar sind.....
Leser X
17.05.2022, 14.56 Uhr
Liebe FFF-Aktivisten
Ich hoffe, Ihr seid flexibel. Denn Eure einstigen politischen Verbündeten haben nicht nur ihre eigenen Prinzipien verraten, sondern auch Euch.

Nun steht diese Truppe für Waffenlieferungen und Umweltverschmutzung (Stichwort Fracking).

Wenn ihr Eure eigenen Ziele ernst nehmt, hoffe ich, dass ihr Euch von den Grünen abnabelt. Sie passen nicht mehr zu euch.
grobschmied56
17.05.2022, 22.24 Uhr
Eine der lustigen Nebenwirkungen...
... besteht darin, daß die GRÜNEN, die uns zwei Silvester-Feiern in Folge des Feuerwerk vermiest und verboten haben - wegen dem gräßlichen Corona-Virus - Feinstaub und anderem Dummfug - jetzt ganz energisch für den Vertrieb von Pyrotechnik von richtig GROSSEN KALIBERN eintreten!
So schnell ändern sich die Zeiten und die Ansichten.
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