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Do, 16:00 Uhr
19.05.2022
Deutschlandwetter

Zum Wochenstart erneut turbulent

Nach zwei unwetterträchtigen Tagen beruhigt sich das Wetter zum Wochenende vorübergehend. Doch die nächsten kräftigen Gewitter stehen bereits an. Die nächsten Tagen werden zeitweise sehr turbulent...



Am Freitag löst das kleine Tief EMMELINDE in einigen Regionen Deutschlands heftige Gewitter mit schweren Sturm- oder gar Orkanböen aus. Hinzu kommt viel Regen und punktuell auch Hagel. In unserer Unwetterwarnung erfahren Sie, welche Regionen besonders gefährdet sind.

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Am Wochenende beruhigt sich das Wetter vorübergehend. In Norden und Nordosten treibt anfangs ein lebhafter, teils stürmischer Westwind einige Schauer übers Land. Am Alpenrand können sich zudem ein paar Regengüsse bilden. Ansonsten sorgt steigender Luftdruck für freundliches Wetter.

Mit 16 Grad an der Nordsee bis 25 Grad am Oberrhein wird es spürbar kühler. Nach den oft schweißtreibenden Temperaturen der Vortage kann man die Innenräume endlich gut durchlüften. Zum Start in die neue Woche fließt aus Südwesten jedoch erneut schwülwarme Luft zu uns. In ihr entladen sich im Tagesverlauf einige kräftige Gewitter, örtlich besteht Unwettergefahr.

Nachfolgend vertreibt eine Kaltfront die Sommerluft aus dem Land. Zur Wochenmitte werden maximal 20 Grad erreicht. Dabei hat ein Tief über dem Nordatlantik mit wolkenreicher Luft das Sagen. Tendenziell mehr Schauer gibt es im Norden, auch Richtung Alpen wird es immer wieder nass. Einzelne Wettermodelle berechnen für dort sogar Schnee bis auf etwa 1500 Meter Höhe.

Wie es am verlängerten Wochenende mit Christi Himmelfahrt weitergeht, steht noch nicht fest. Nach jetzigem Stand setzt sich ein Hoch über Mitteleuropa fest und mit den Temperaturen geht es vor allem in der Südhälfte nach oben. Allerdings sind Atlantiktiefs nicht weit weg, daher können sie wieder in das Wettergeschehen eingreifen.

Immer mehr Gräserpollen
Der Gräserpollenflug nimmt an Stärke zu. Am Rhein und seinen Nebenflüssen werden schon hohe Konzentrationen in der Luft gemessen. Außerdem beginnt im Westen in den nächsten Tagen die Roggenblüte.

Der Birkenpollenflug spielt dagegen nur noch in der Landesmitte und im Osten eine größere Rolle. Doch auch dort wird er langsam schwächer. Andere Laubbäume wie Eichen und Rotbuchen stäuben nach wie vor viel Blütenstaub aus. Ferner schwirren erste Pollen von Ampfer und Wegerich in der Luft herum.

Bei trockenem und sonnigem Wetter bleibt der Pollenflug insgesamt mäßig bis stark. Nur längerer Regen dämpft ihn zumindest zeit- und gebietsweise.
Autor: red

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