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Mo, 16:45 Uhr
15.08.2022
Der THC trägt seine Europacup-Spiele wieder in der Wiedigsburghalle aus

International sportliches Flair zurück in Nordhausen

Nach einer kurzen Corona-Unterbrechung kehrt eine sportliche Attraktion zurück in die Rolandstadt. Heute Vormittag lud Helmut Peter, Hauptsponsor der erfolgreichen Handballerinnen des Thüringer Handball Clubs in die Wiedigsburghalle, um der versammelten Presse die frohe Nachricht zu überbringen …

Birgit Pommer (früher Keller), Hannelore Haase, Helmut Peter und Robert Böhm links vom Auto, mittendrin Herbert Müller und rechts Sibylle Fiss und Maik Schenk aus der THC-Geschäftsführung sowie Andreas Meyer  (Foto: oas) Birgit Pommer (früher Keller), Hannelore Haase, Helmut Peter und Robert Böhm links vom Auto, mittendrin Herbert Müller und rechts Sibylle Fiss und Maik Schenk aus der THC-Geschäftsführung sowie Andreas Meyer (Foto: oas)

Seit zehn Jahren spielen die Amazonen des THC ihre internationalen Partien in der Nordhäuser Wiedigsburghalle. Was einst eine Verlegenheitslösung war ist längst zu einem schönen Kult geworden. Der Trainer des siebenmaligen Deutschen Meisters, Herbert Müller, lobte die Entscheidung. „Unser Platz für internationale Spiele ist hier in der Wiedigsburghalle. Wir haben das schon richtig vermisst. Nordhausen bietet für uns optimale Bedingungen in Vorbereitung und Durchführung der Partien.“

Ermöglicht wird dieses Vorhaben durch das Engagement vieler (auch neuer) Sponsoren, die seit zwei Jahren wirtschaftlich von zwei Gesellschaftern angeführt werden: dem Nordhäuser Helmut Peter und seinem Geschäftspartner Robert Böhm aus Bad Langensalza. Besonders der Autohausinhaber ist stolz darauf, den überregional beachteten sportlichen Event zurück in seine Heimatstadt geholt zu haben: „Das ist auch für uns ein kleiner Neuanfang. Und nachdem die beliebten Boxwettkämpfe, das Kugelstoß-Indoor und ein höherklassiger Fußballverein der Stadt fehlen ist es umso schöner, wieder Handball auf höchstem Niveau sehen zu können. Es ist viel Arbeit und kostet eine Menge Geld, aber wir freuen uns schon auf die Spiele und hoffen, dass die Mädels sich qualifizieren für die Endrunde, damit es im Winter weitergeht mit Spitzenhandball in der Wiedigsburghalle.“

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Sein Partner Robert Böhm ergänzte: „Wir haben inzwischen in Bad Langensalza eine Superhalle, aber wir brauchen die tolle Unterstützung der Nordhäuser Fans und die größere Platzkapazität hier. Der THC ist froh, in Nordhausen eine zweite Heimat zu haben.“

Wie alle Anwesenden, unter denen auch die frisch Vermählte Spitzenpolitikerin Birgit ehemals Keller und jetzt Pommer sowie ihre Parteigenossin und scheidende Beigeordnete des Landrats Hannelore Haase waren, hofft Böhm natürlich auf ein Weiterkommen in den ersten Vorrundenspielen gegen den zugelosten starken französischen Gegner. Am 16. Oktober wird die Partie vor der „roten Wand“ in Nordhausen angepfiffen und sowohl Helmut Peter als auch Andreas Meyer von der ausführenden Vermarkterfirma LK Marketing versicherten, dass diese Begegnung wieder ein großes Fest würde, wie es die Besucher der Wiedigsburghalle in den letzten Jahren bei Champions League und EHF-Spielen gewohnt waren.

Um die internationale Atmosphäre vor Publikum nach zwei Jahren Geisterspielen schon einmal zu üben, haben sich die THC-Verantwortlichen für zwei Freundschaftsspiele am Sonntag, dem 28. August um 14 Uhr die Dritten der polnischen Meisterschaftsrunde, die Frauen des KPR GMINY KOBIERZYCE eingeladen, gegen die zwei Spiele absolviert werden sollen. Der Eintritt ist dann in der Wiedigsburghalle frei und Getränke und Essen kosten je einen Euro. Nicht etwa, weil die Inflation bis dahin vorbei wäre, sondern weil Helmut Peter und Robert Böhm diese subventionierten Preise finanzieren. Dazu sind alle Handballfans und Sportbegeisterten im Freistaat herzlich eingeladen. Alle Kinder, die an diesem Tage ihre Zuckertüte erhalten bekommen eine zusätzliche kleine Überraschung und können sich in der anschließenden Autogrammstunde bei den THC-Mädels ein Autogramm abholen.

Der Sportstadt Nordhausen wird die Initiative des Unternehmers Helmut Peter gut zu Gesicht stehen und es bleibt zu wünschen, dass die Handballerinnen möglichst die Endrunde des EHF-Cups im Winter erreichen, was drei weitere Spiele in der Rolandstadt bedeuten würde. Außerdem rückt Nordhausen wieder in den Blickpunkt der europäischen Handballgemeinschaft und wie Herbert Müller sagte: „Dann können wieder einige Vereine Nordhausen kennenlernen und in Erinnerung behalten.“ Augenzwinkernd fügte der alte Trainerfuchs an: „Hoffentlich in schmerzhafter.“

Karten für die zukünftigen internationalen Spiele in Nordhausen sind - Achtung! - im Mitsubishi-Autohaus Peter in der Hallesche Str. 102 und im Thüringer Ticketshop erhältlich.
Olaf Schulze
Autor: osch

Kommentare
Leon08
15.08.2022, 20.02 Uhr
Endlich
wieder Handball in Nordhausen. Habe in den ganzen Jahren kaum ein Spiel verpasst, denn wer einmal live erlebt hat was die Mädels auf dem Parkett leisten und wie dann der Funke auf das Publikum überspringt, der kommt immer wieder. Kann mich an Spiele erinnern , an denen die Halle bis unters Dach voll war und manche Favoriten in straucheln gebracht wurden. Leider ist der Sport in den letzten gut zwei Jahren durch Corona fast ohne Zuschauer durchgeführt worden und kann nur hoffen, daß diese Zeit vorbei ist. Gute Gelegenheit , sich selbst mal so ein Event anzuschauen, ist der 28. August.....zumal es preiswerter nicht sein kann.!!!
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