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Mo, 08:24 Uhr
19.09.2022
kn-Forumsbeitrag:

Statt Wirtschaftsboom Wirtschaftschaos

"Unmut, Verzweiflung, Wut und Angst breiten sich in unserem Kreis so schnell aus, dass eigentlich in Berlin die Alarmglocken Tag und Nacht läuten müssten." So beginnt ein Leserbrief an die kn, den wir Ihnen hier präsentieren...

Preise für Strom, Gas und Lebensmittel die kaum noch bezahlbar sind bringen Verbraucher und Industrie in eine finanzielle und existenzgefährdete Situation wie wir es nur noch aus Geschichtsbüchern kennen. Dabei ist das Ende dieser monströsen Preisentwicklung in unserem Land noch nicht absehbar. Berlin scheint die Sorgen und Nöte der Bevölkerung im Land nicht zu kennen oder wissentlich herunter zu reden, was da so klingt wie „wir schaffen das schon“.

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Die Mittelständler unseres Kreises sind akut in ihren Existenzen bedroht. Die Bundesregierung hat versäumt, rechtzeitig wirkungsvolle Gegenmaßnahmen gegen diese Wirtschaftskrise zu ergreifen. Existenzen und Lebensgrundlagen sind in so großer Gefahr, dass Insolvenzen nicht mehr ausgeschlossen sind. Im ländlichen Raum hat der Mittelstand und das Handwerk noch eine ganz andere Bedeutung für die regionale Wirtschaftsstruktur als in Ballungszentren.

Die Bürger unseres Kreises erwarten von der Politik schnelles Handeln und dass man umgehend Fehler korrigiert die gemacht worden sind. Die Menschen in unserem Land fordern eine Umkehr in der bisherigen Politik, um weitere wirtschaftliche Schäden in der Gesellschaft, Wirtschaft und im hiesigen Handwerk abzuwehren. Die Regierung in Berlin ist gerade in Begriff Lebenswerke von einigen Generationen im Handwerk zu zerstören, die den Wohlstand in unserem Kreis und Land gesichert und vorangetrieben haben. Bei den Menschen und Betrieben vor Ort und an der Basis der Gesellschaft entstehen Schäden, die man nicht mehr reparieren kann.

Herr Habeck als Wirtschaftsminister ist in seinem Handeln vergleichbar mit einem früheren Parteisekretär in einer Planungskommission in der ehemaligen DDR. Wo man bei der Bevölkerung 100 Prozent nimmt, wo schon gar nichts mehr ist und verkündet dieses noch als Erfolg. Herr Habeck, Ihre Phantasien können und dürfen sie in Ihren Kinderbüchern wiedergeben, aber nicht an eine Bevölkerung, die heute nicht weiß, was Sie morgen wieder vom Zaume brechen. Wenn sie Fachkräftemangel in ihrer Regierung haben dann schauen Sie sich in der arbeitenden Bevölkerung um, der sie jetzt die Existenz nehmen.

An die verantwortlichen Politiker unserer Stadt Sondershausen, Herrn Grimm und des Kreises, Frau Hochwind-Schneider appellieren wir, nehmen Sie sich ein Beispiel am Bürgermeister von Bad Langensalza und erklären den Menschen, wie es mit der Not und Ängsten der Bevölkerung weiter gehen soll, reden Sie endlich Klartext und sagen Sie den Menschen, was ihnen bevorsteht, zeigen Sie sich auf den Montagsdemos im Kreis und der Kreisstadt. Die Bevölkerung in unserem Kreis und im Land hat das zungenfertige Geschwätz vieler Politiker satt, die sich in ihrem Paradies der gut bezahlten Politik sicher fühlen.
Holm Suffa, Ralf Köhler, Andreas Links
Autor: red

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