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Di, 14:30 Uhr
04.10.2022
Einführung und Film in der Cruciskirche

DEFA-Film "Das Kaninchen bin ich"

Im Bürgersaal der Cruciskirche in Sondershausen wird am 11. Oktober um 19 Uhr der DEFA-Film "Das Kaninchen bin ich" von 1965 aufgeführt. Zur Einführung und einem Filmgespräch laden die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und der Förderverein Cruciskirche Sondershausen ein...



Das Kaninchen bin ich
Maria Morzeck (gespielt von Angelika Waller) ist 19 Jahre alt und arbeitet als Kellnerin. Eigentlich wollte sie Slawistik studieren und Dolmetscherin werden. Doch weil ihr Bruder Dieter (gespielt von Wolfgang Winkler) wegen „staatsgefährdender Hetze" zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, ließ der Staat sie nicht zum Studium zu.

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Maria verliebt sich in den wesentlich älteren Paul Deister (gespielt von Alfred Müller), erfährt, dass er der Richter war, der Dieter zu der hohen Strafe in dem dubiosen Prozess, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, verurteilt hat.

Regisseur Kurt Maetzig (1911-2012) prägte
maßgeblich den Film der DDR. Er war 1946 Mitbegründer, Mitlizenzträger und Vorstandsmitglied der DEFA. Sein Werk als Regisseur umfasst neben Beiträgen für die Wochenschau dreiundzwanzig abendfüllende Spielfilme und sechs Dokumentarfilme.

Klaus-Dieter Felsmann führt am Veranstaltungstag in die Geschichte des Films "Das Kaninchen bin ich" ein. Felsmann wurde 1951 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Geschichte und arbeitete später als Filmpublizist, Filmpädagoge und Moderator für Filmgespräche. Er ist unter anderem Autor der in der DEFA-Schriftenreihe erschienenen Bände „Deutsche Kinderfilme aus Babelsberg" (gemeinsam mit Bernd Sahling), „Klang der Zeiten. Musik im DEFA-Spielfilm – Eine Annäherung" und „Inszenierte Realität. DEFA- Spielfilme als Quelle zeitgeschichtlicher Deutung".

Autor: emw

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