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Do, 16:07 Uhr
13.10.2022
Finanzminister beschließen Fristverlängerung bei Grundsteuererklärung

Es darf weiter erklärt werden

Die Finanzminister der Länder haben sich heute in Berlin gemeinsam und in Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium auf eine Fristverlängerung für die Abgabe der Grundsteuererklärung verständigt. Statt am 31. Oktober soll die Frist nunmehr am 31. Januar ablaufen...

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Finanzministerin Heike Taubert respektiert die Mehrheitsentscheidung der Finanzministerkonferenz: „Der jetzige Zeitverlust geht leider zu Lasten der kommunalen Vorbereitung der Grundsteuererhebung ab 2025. Ich bitte die Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die Steuerberaterinnen und Steuerberater im Interesse der Gemeinden, trotz Verlängerung der Erklärungsabgabefrist, ihre Erklärung schnellst möglich abzugeben.“ Die Grundsteuer ist auch zukünftig als wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung von Kindergärten, Straßenbau, Kultur und Sportstätten wichtig. Die Thüringer Finanzämter werden ihre bisherigen Anstrengungen nochmals verstärken, um den Steuerpflichtigen die Abgabe auch schwierigerer Erklärungen zu ermöglichen. Die bisherigen Verabredungen mit verschiedenen Eigentümern, die über eine Vielzahl von Grundstücken verfügen, zur schrittweisen und kontinuierlichen Erklärungsabgabe bleiben bestehen.

Das neue Fristende sei unbedingt einzuhalten, so der Tenor der Erörterungen in Berlin. Für einen erfolgreichen Abschluss der Grundsteuerreform ist es unerlässlich, dass den Finanzämtern frühzeitig eine ausreichende Menge an Erklärungen vorliegt. Nur so kann die Neubewertung von insgesamt 1,25 Millionen wirtschaftlichen Einheiten zeitgerecht bewerkstelligt werden. Damit sei sichergestellt, dass den Gemeinden die notwendige Zeit verbleibt, um die neuen Hebesätze im Rahmen der Haushaltsaufstellung festzulegen und die neuen Grundsteuerbescheide rechtzeitig zu versenden.

Finanzministerin Heike Taubert dankt allen, die bereits ihre Erklärungsabgabe erfolgreich abgeschlossen haben. Mit Stand 13. Oktober wurden 431.433 Erklärungen in den Thüringer Finanzämtern entgegengenommen. das entspricht einer Quote von 34,8 Prozent.
Autor: red

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Kommentare
Fönix
13.10.2022, 19:06 Uhr
Was für ein Desaster!
Die Überschrift reicht eigentlich schon vollkommen aus für die Beschreibung des Zustands unserer Verwaltungen. Aufgebläht bis zur Unerträglichkeit (= Unbezahlbarkeit) und dabei in vielerlei Hinsicht so leistungsunfähig, dass jetzt schon wir Bürger die ureigensten Arbeitsaufgaben übernehmen müssen geben sie zusammen mit der diesen Apparat steuernden Politik ein Bild des Jammers ab. Dieses Land ist erstarrt in einem Korsett der politischen Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit und ich habe größte Bedenken, ob wir jemals wieder aus diesem Sumpf heraus kommen.

Natürlich richtet sich meine Kritik nicht gegen die Sachbearbeiter in den unteren Ebenen. Viele versuchen dort trotz der widrigen Umstände ihre Arbeit im Einklang mit den Interessen der Bürger zu gestalten. Aber wie realitätsfern die höheren Verwaltungsebenen agieren sehen wir beispielsweise an unserer Thüringer Finanzministerin, die noch vor wenigen Tagen die Notwendigkeit einer generellen Fristverlängerung ür die Grundsteuererklärung brüsk zurückgewiesen hat.

Und da rede ich jetzt erstmal nur für uns "einfache" Bürger und nicht für die Kommunalverwaltungen, die von den Finanzämtern mit Grundstückslisten für die Grundstücke im kommunalen Eigentum geradezu zugeschüttet wurden. Dass diese Listen längst nicht in jedem Fall einer nachvollziehbaren Systematik folgten setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Wie gesagt, mir wird Angst und Bange ob dieses Treibens und der dabei unverholen zur Schau gestellten Paarung von Arroganz und Versagen in den Führungsetagen in Politik und Verwaltung.
P.Burkhardt
13.10.2022, 19:24 Uhr
naja...
....gar so kompliziert ist das mit der Grundsteuererklärung nicht... habe für drei Immobilien auf vier Flurstücken insgesamt vielleicht 90 Minuten gebraucht.

Ich finde es allerdings unverständlich, dass Daten erhoben werden, die den Grundbuchämtern, Finanzämtern und Gemeinden vorliegen. Für mich sieht es so aus, dass es einfach technisch nicht möglich ist, die Daten zusammen zuführen. Wir haben in den öffentlichen Verwaltungen das Thema Digitalisierung komplett verpennt.

Die Fehlerquote bei den - von Nichtfachleuten - erhobenen Daten wird gigantisch sein. Auch finde ich es unverschämt, welche Kurse von Steuerberatern für diesen verhältnismäßig kleinen Dienst aufgerufen werden - das ist schlicht unverschämt.
pseudonym
13.10.2022, 20:30 Uhr
Wofür wird die Steuer gebraucht?
Zitat: "Die Grundsteuer ist auch zukünftig als wichtige Einnahmequelle zur Finanzierung von Kindergärten, Straßenbau, Kultur und Sportstätten wichtig. "

Hinzuschreiben "Die Steuer wird für die Flüchtlinge, Waffen für die Ukraine sowie Gehälter und Pensionen der Staatsversorgten benötigt." Das wäre ehrlich. In Kindergärten und Straßenbau wird wohl kaum in der Höhe der Einnahmen investiert. Für wie blöde hält man das Volk?
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