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Sa, 07:16 Uhr
05.11.2022
ifo Institut:

EU sollte Einigkeit gegenüber China demonstrieren

Das ifo Institut hat sich für ein Signal der Einigkeit gegenüber China ausgesprochen. Das Ungleichgewicht der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China ist in den letzten Jahren zugunsten China deutlich gestiegen, das gilt jedoch nicht für die EU-China Handelsbeziehungen, so das Ergebnis einer ifo Studie...

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„Aus diesem Grund ist es fraglich, ob die China-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz im Alleingang das richtige Signal sendet. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, um gegenüber Peking europäische Einigkeit zu demonstrieren“, sagt Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft.

Angesichts der geopolitischen Spannungen sei die Marktmacht der EU von großer Bedeutung für die deutsche Wirtschaft in den Verhandlungen mit China. „Marktmacht zu bündeln, um weltweite Bedeutung zu behalten und mit den Herausforderungen umzugehen, das sollte das Gebot der Stunde sein. Wir brauchen eine EU-Strategie für den Umgang mit China, die etwas an den Wettbewerbsbedingungen ändert“, sagt Flach. Sie fügte hinzu: „Deutschland allein ist sowohl als Zulieferer als auch als Absatzmarkt weniger wichtig für China. Aber die EU als Ganzes ist für China der wichtigste Zulieferer von Zwischenprodukten“. Dies zeigt die geopolitische Bedeutung des EU-Binnenmarkts für die deutsche Wirtschaft. Seit der Finanzkrise haben deutsche Inputs gesamtwirtschaftlich weniger Bedeutung für China als chinesische Inputs für Deutschland.
Autor: red

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Kommentare
Real Human
05.11.2022, 11:06 Uhr
Hühnerhaufen und mächtige Drachen
Demonstrieren reicht nicht. Europa hat bis mindestens 1914 die „Dritte Welt“ kolonisiert. Spätestens nach 1945 kam es – nicht nur! – zum „decline of the British Empire“. Schon Napoleon soll geäußert haben:

„China ist ein schlafender Löwe, laßt ihn schlafen! Wenn er aufwacht, verrückt er die Welt!“

Am 1. Oktober 1949 ist der „Drache“ schließlich erwacht. (Viele Zitate zu „Drachen“ entstammen naheliegender Weise chinesischen Gehirnen ;–)

„Wer ein großer Drache will werden, der muß zuvor viele kleine Schlangen fressen.“ Manchmal tun es auch dumme Hühner. Vor allem, wenn sie sich gerade gegenseitig behacken!

Europa ähnelt zur Zeit allzu sehr einem zerstrittenen Hühnerhaufen. Wir brauchen dagegen eine EU mit demokratischen Mehrheitsentscheidungen und ohne Vetorecht! Wer das nicht will, sollte die EU verlassen. Zur Not sollte sich eine entsprechende EU neu gründen!

„Die Stärke der Europäer beruht in ihrer Einigkeit.“ (Frei nach Napoléon Bonaparte!)

(Die Zitate wurden „APHORISMEN.de“ und „gutezitate“ entnommen.)
Örzi
05.11.2022, 11:23 Uhr
zuerst mal bedarf es Sanktionen
Sanktionen wegen der Uiguren, Sanktionen wegen der Unterstützung Nordkoreas, Sanktionen wegen der Bedrohung Taiwans, Sanktionen wegen der Unterdrückung der Opposition in Honkong, Sanktionen wegen des Kuschelkurses mit Putin ...

Es gibt schon noch ein paar Länder auf der Welt, mit denen wir es uns verderben können. Also los und nicht gezögert.
Kobold2
05.11.2022, 16:51 Uhr
Wenn Sie wüssten
Welche Firmen in Deutschland schon ganz in chinesischer Hand sind, oder mit deren Beteiligung arbeiten.....
Ein Viertel der Daimler Aktien sind z.B. in chinesischer Hand, einige Automobilzulieferer gehören China komplett, dazu Maschinenbauunternehnem, Beteiligungen an logistischen Knotenpunkten, Technologieklau usw.
Die Warnung schrieb ich hier schon vor längerem.... natürlich mit den hier üblichen Reaktionen.
Manch einer merkt halt noch nicht mal, wenn das letzte Hemd auch noch fehlt.
Leser X
05.11.2022, 18:54 Uhr
Ich verstehe die Diskussion nicht
Wenn China wirtschaftlich stärker ist als der neidische Westen, dann ist es eben so. Man kann doch die Chinesen nicht beschimpfen, weil sie erfolgreicher sind. Dann kann man sich doch gleich bei der Marktwirtschaft beschweren, dass sie ihren Gesetzen folgt.
henry12
05.11.2022, 19:35 Uhr
China
Siehste mal wieder. Da wird schon vor Jahren vor China gewarnt,
aber nichts tut sich. Weil wieder einmal niemand hört.
Aber im ernst. Wir machen uns "unabhängig" von Rohstoffmärkten.
Dann machen wir uns doch gleich mit unabhängig von Absatzmärkten.
Dann fehlt praktisch nichts .
Real Human
06.11.2022, 11:18 Uhr
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geloescht.20250302
08.11.2022, 11:32 Uhr
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