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Fr, 13:41 Uhr
13.01.2023
Theaterneubau in Nordhausen

Im April soll alles fertig sein

Außen ist die Textilfassade hergerichtet, jetzt fehlt nur noch Innen der Feinschliff, dann ist der Anbau des Nordhäuser Theaters fertig. Im April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Einstand mit Publikum wird aber noch etwas auf sich warten lassen...

Das Theater im Anbau soll bald bezugsfertig sein (Foto: Stadt Nordhausen) Das Theater im Anbau soll bald bezugsfertig sein (Foto: Stadt Nordhausen)

Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Frühling 2023, wird der Theateranbau im April durch die Stadt Nordhausen an das Theater Nordhausen übergeben und durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die neue Spielzeit ab September 2023 eingerichtet.

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Grundsätzlich finden alle Vorstellungen und Konzerte der laufenden Spielzeit wie angekündigt in Sondershausen statt. Ab dem 23. Juni 2023 ist bei den Schlossfestspielen Sondershausen u.a. das Musical „Dr. Schiwago“ zu sehen. Die große Eröffnung vom „Theater im Anbau“ wird dann für alle interessierten Nordhäuserinnen und Nordhäuser, zur neuen Spielzeit am 3. September 2023, zelebriert.

Der Rückblick
Der erste Bauabschnitt begann Mitte 2020, und er umfasste den mehrgeschossigen Anbau an der westlichen Seite des Theaters. Nötig wurde er, weil das historische Haupthaus aus allen Nähten platzte. Der Brandschutz und die Arbeitssicherheit für die Theatermitarbeiter waren nicht mehr vollständig gewährleistet. Jetzt wurden zusätzliche Lager- und Nutzflächen sowie Büro- und Sanitärräume geschaffen, die für die räumliche Entlastung sorgen sollen. In der hinteren Hälfte des Anbaus ist ein großer Leerraum entstanden, in dem die Interimsspielstätte Platz finden wird.

Während des laufenden Spielbetriebs benötige man mindestens zwei Monate. „Wir bauen eine komplette Publikumstribüne, so wie wir sie von den Schlossfestspielen kennen, ein. Ein Bühnenaufbau, die gesamte Bühnentechnik, Licht- und Tontechnik müssen eingebaut werden. Der Hauptvorhang wird eingesetzt. Das koordinierende Inspizientenpult, bei dem alle technischen Fäden zusammenlaufen, und eine Durchsageanlage im ganzen Anbau müssen installiert werden etc. Es gibt unglaublich viele Details, die zwischen den Abteilungen geplant, abgestimmt und durchgeführt werden müssen.“, sagt Theaterintendant Daniel Klajner.

Für die restliche „Indoor-Spielzeit“ bleibt das Theater deswegen in Sondershausen aktiv. Das Haus der Kunst für den Theaterbetrieb und das Achteckhaus in Sondershausen als Konzertort bleibt vorerst Heimat, bis man ins Schloss Sondershausen umziehen kann und dort am 23. Juni die Schlossfestspiele mit dem Musical „Dr. Schiwago“ feierlich eröffnet werden.

Die große Eröffnung der Interimsspielstätte, dem „Theater im Anbau“, wird dann für alle interessierten Nordhäuserinnen, Nordhäuser und Kulturfreunde aus dem Umland der Startschuss in die kommende Spielzeit sein: Am 3. September 2023, um 18 Uhr findet die festliche Eröffnungs- und Operngala statt.

Die Eröffnung wird sich entgegen der ursprünglichen Planung um ein Jahr verzögert haben. „Erst hat uns die Corona-Pandemie Bauverzögerungen beschert, dann kamen die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sehr erschwerend dazu. Aber das erste Etappenziel ist in Sicht. Dann gehen wir die Sanierung des Haupthauses an.“, sagt Klajner.

Das TN LOS! freut sich auf alles Kommende, auf die neue Heimat im Theater im Anbau und die langfristigen Aussichten, das komplett sanierte Haus mit Kunst, mit Theater, mit Musik, mit Tanz zu erfüllen und ein Ort der Begegnung zu sein.
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
13.01.2023, 16:08 Uhr
Ganz ehrlich
Diese halbtransparente textile Außenfassade sieht eintönig und billig aus.
Ich bin mal gespannt, wie die sich nach ein paar Jahren Witterungseinflüssen optisch verhält.
Straßenfeger
13.01.2023, 16:33 Uhr
Reicht das Geld für den eigentlichen Theaterbetrieb?
Nordhausen ohne Theater geht nicht .
Doch angesichts der aktuellen Deckungslücke im Stadtsäckel von mindestens 18 Millionen Euro für 2023 sorge ich mich, ob genug Geld da sein wird für den eigentlichen Betrieb des Theaters (Jährliche Zuschüsse der Stadt im 2 Millionenbereich) und mit Blick auf die wohl deutlich steigenden Abschreibungen für das jetzt deutlich größere Theatergebäude und in diesem Zusammenhang auf die wohl sehr viel höheren Betriebskosten.
Leider schweigt dazu die Verlautbarung.
Rob2000
13.01.2023, 20:02 Uhr
Ob in
nächster Zukunft auch soviel geld für unsere Kinder und Jugendlichen ausgegeben wird? Spielplätze oder jugendtreffs usw?
Peperoni
13.01.2023, 21:36 Uhr
Flitzpiepe
Keine Sorge, wenn erst der letzte Schliff von diversen Künstlern mit Sprühfarbe und großen eddings gemacht wurde, dann wird auch die Textil Fassade Wetterbeständig sein.Ich freue mich schon riesig auf diese Künstlerischen Ergüsse, wird bestimmt noch gaaaanz toll...... Schönen Abend noch
grobschmied56
14.01.2023, 01:26 Uhr
Den Zuschuß für die Künstler zahle ich gern ...
... die Fassade des neuen Anbaus hätte ich allerdings in weise Voraussicht in Rohbetonausführung belassen. Die wird, wie von Vorrednern bereits befürchtet in kurzer Zeit 'kreativ neu gestaltet' werden. Mein Kopp gegen ein Pfund Gehacktes.
Sollte mich wundern, wenn ich meinen Kopf loswerde, statt ein Pfund Gehacktes zu gewinnen. Vorteil des alten weißen Mannes - der kennt schon seine Pappeneimer...
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