Ein Blick in die Statistik
Frauen in der Wissenschaft
Die Zahl der Frauen, die in Thüringen nach ihrem Schulabschluss eine akademische Laufbahn einschlagen, nimmt weiter zu. Laut Thüringer Landesamt für Statistik erhöhte sich der Frauenanteil unter den Erstsemestern innerhalb von 10 Jahren von 47,4 Prozent auf 62,4 Prozent...
Die Führungspositionen im Wissenschaftsbetrieb der Hochschulen im Land werden jedoch weiter mehrheitlich von Männern besetzt. Die Zahl der Professorinnen an den Hochschulen lag im Jahr 2021 bei 368, was einem Anteil von 27,1 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind das 11,1 Prozentpunkte mehr.
An den Thüringer Hochschulen mit Promotionsrecht wurden im Prüfungsjahr 2021 insgesamt 681 Promotionen abgeschlossen. Hiervon wurden 295 (43,3 Prozent) von Frauen absolviert. Im Prüfungsjahr 2011 waren es 44,8 Prozent. Insgesamt waren 5 780 Promovierende mit einem Frauenanteil von 47,7 Prozent im Wintersemester 2021/2022 registriert.
Der 11. Februar ist auf Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2015 der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft. Dieser Tag soll auf die Rolle von Frauen und Mädchen in Wissenschaft und Technik aufmerksam machen. Das Ziel des Tages ist es, den vollwertigen und gleichberechtigten Zugang zur Teilnahme an der Wissenschaft für Frauen und Mädchen zu fördern.
Autor: red
Kommentare
grobschmied56
10.02.2023, 20:02 Uhr
Hoffentlich sind auch ein paar Mädels ...
... dabei, die nicht nur in Genderwissenschaft und Soziologie machen...
geloescht.20250302
11.02.2023, 06:49 Uhr
Wurden schon...
...IS und Taliban darüber informiert und um Erlaubnis gefragt?
nur_mal_so
11.02.2023, 11:46 Uhr
Auch wenn Sie es anders meinen, Tannhäuser:
aber, ja, genau deswegen ist es wichtig, dass es ein internationaler Tag ist.
(Ich hoffe, ich darf das sagen, ohne mit Magda Goebbels gleichgestellt zu werden)
geloescht.20250302
11.02.2023, 12:49 Uhr
Ich weiss...
...dass es ursprünglich um Thüringer Frauen geht, nur_mal_so.
Aber der letzte Absatz sagt ja, dass es sich um eine Würdigung intelligenter fähiger Frauen auf der ganzen Welt handelt, auch in aus religiösen Gründen übel patriarchisch regiert bis terrorisierten Gegenden.
Und da die vom Westen feige verlassenen und frauenrechteverachtenden Länder nun mal nicht auf dem Mond oder Mars liegen, sehe ich meinen Hinweis in diesem speziellen Fall als berechtigt an.
Ich dachte schon, mir erginge es wie Kommentatoren, denen zuletzt vorgeworfen wurde, Artikel nicht richtig lesen und verstehen zu können.
Aber schön, dass Sie mich direkt ansprechen. Keine Sorge, ich bin ebenso nachtragend wie Sie.
Also habe ich verdient, dass Sie mich weiterhin auf meinen damaligen Vergleich ansprechen, der dem Kontext einer wilden Diskussion entsprang.
Glaskugel
11.02.2023, 14:16 Uhr
Das das Gedankengut des IS oder der Taliban
auch unter chauvinistischen Herren, gesetzteren Alters, in Deutschland verbreitet ist, beweisen die ersten zwei Kommentare unter diesem Artikel.
Während sich der Artikel auf eine sachliche statistische Darstellung des Anteiles an Frauen im Wissenschaftsbetrieb der Thüringer Hochschulen bezieht, unterstellt gleich wieder so ein Herr, ganz offensichtlich ohne eigenen Anteil am Wissenschaftsbetrieb, unterschwellig "Genderwissenschaft" und "Soziologie".
Wer Frauen auf so etwas zu reduzieren versucht, hat wohl ganz offensichtlich ein größeres Problem.
grobschmied56
11.02.2023, 18:28 Uhr
Fragt man Dr. Google nach der Anzahl ...
... der Lehrstühle für Genderwissenschaft (146) und der Anzahl der vorhandenen Lehrstühle für Kernphysik (6) in Futschland, dann begreift man eventuell, wer in naher Zukunft ein größeres Problem haben wird...
Der Grobschmied eher nicht, der ist alt und klapprig und wird in absehbarer Zeit den Löffel abgeben.
Bange ist mir um meine Kinder und Enkel. Das Leben in einem zunehmend verarmenden Entwicklungsland hätte ich ihnen gern erspart.
Lautaro
11.02.2023, 18:53 Uhr
Nun Frau Shiba Inu...
....ohne eigenen Anteil am Wissenschaftsbetrieb, unterschwellig "Genderwissenschaft" und "Soziologie"
. Genau das ist das Problem. Diese Menschen sollten mal erleben, wie es ist zu schwitzen und erschöpft nach der Arbeit auf der Couch einzuschlafen. Diese Leute befördern Unsinn namens Gender oder POC, finden Armutseinwanderer richtig toll und sie wohnen bestimmt nicht in der Hardenbergstrasse ....und können sich einen Shiba Inu bestimmt leisten. Im Gegensatz zu den ärmeren Bewohnern dieses Landes.
Geniesst Euer schönes Leben, aber hört auf, die ärmeren Mitbewohner dieser Nation mit politisch korrekten Umerziehungssprüchen zu drangsalieren !
Friede den Hütten......!
Trüffelschokolade
11.02.2023, 19:03 Uhr
Polemik
Grobschmied macht gut deutlich, warum es mehr akademische Bildung braucht. Zu behaupten es gäbe über hundert Lehrstühle für "Gender" ist schlichtweg falsch.
Dezidierte Gender-Lehrstühle gibt es keine handvoll. Was bei seiner Zahl mit reinspielt sind Lehrstühle, die zumindest eine Teildenomination von Geschlecht mit haben, die also neben ihrem eigentlichen Fokus teilweise hier ein besonderes Augenmerk legen.
Beispielsweise ein Lehrstuhl in Biologie mit einem gewissen Blick auch auf Geschlecht.
Das ist ein himmelweiter Unterschied. Der aber natürlich nicht so schön in die Polemik passt.
Glaskugel
11.02.2023, 20:15 Uhr
"Fragt man Dr. Google nach der Anzahl ..."
Mehr als eine "Google Professur" habe ich bei solch einem armseligen Kommentar auch nicht erwartet.
Wir Frauen stehen im ganzen gesellschaftlichen Leben überall unsere Frau. Und das nicht erst seit Gestern. Wir lassen uns auch nicht auf "Kernphysik" reduzieren. Was läuft da schief und was geht in Menschen vor, die solche eingeschränkten Gedanken hegen?
henry12
11.02.2023, 20:27 Uhr
Frauen in der Wissenschaft
Das mag schon sein, interessiert mich aber nicht so.
Ostdeutsche machen nur 1,5 Prozent der wissenschaftlichen Elite aus, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung knapp 20 Prozent beträgt.
Uuups, jetzt bin ich auch ein Taliban.
geloescht.20250302
11.02.2023, 22:44 Uhr
Akademische Bildung...
...repariert aber nicht Ihr Auto oder verstopftes Klo, Trüffelschokolode!
Und deshalb sollte man eher Frauen in Handwerksberufen als in Geisteswissenschaften feiern!
diskobolos
12.02.2023, 10:25 Uhr
Henry12
"Ostdeutsche machen nur 1,5 Prozent der wissenschaftlichen Elite aus"
Wo haben Sie denn diese Zahl her? Die ist mit Sicherheit falsch. Vorschlag: Prüfen Sie das noch mal und begründen Sie dann Ihre Aussage.
Glaskugel
12.02.2023, 21:30 Uhr
Der Wechsel der Ressentiments von Frauen zu Ostdeutschen
macht die Sache nicht besser.
"...Ostdeutsche machen nur 1,5 Prozent der wissenschaftlichen Elite aus..."
Und was hat das jetzt mit Frauen in der Wissenschaft zu tun? Abgesehen vom nicht vorhandenen Wahrheitsgehalt, solange solche Leute uns Ostdeutsche, ob Frau oder Mann, nur ihrem eigenen Opferkult, der meistens eigenem Unvermögen geschuldet ist, widmen, wird die Region (in diesem Fall Thüringen) nur vorsätzlich schlecht geredet.
Wir haben leider noch eine Weile damit zu leben, dass es hier noch einige Vertreter des sozialistischen Patriarchat gibt, die noch nicht verstanden haben, das jeder Mensch gleiche Chancen haben muss.
Trüffelschokolade
13.02.2023, 10:53 Uhr
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Kobold2
13.02.2023, 15:19 Uhr
Mit dem Frauenbild
Das manche hier immer noch mit sich rumschleppen, ist hinterm Wald wohnen, ja noch fast wie mittendrin....
geloescht.20250302
13.02.2023, 18:48 Uhr
Ihre Verallgemeinerungen...
...werden immer lächerlicher, kobold2.
Und "Sozialistisches Patriarchat" kredenzt von Ihrer Vorkommenratorin...
Clara Zetkin und Rosa Luxemburg würde im Grabe rotieren und Margot Honocker in ihrem höhnisch lachen über diesen feministisch verbrämten pseudofeministischen Unsinn.
henry12
13.02.2023, 19:45 Uhr
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Kobold2
13.02.2023, 19:52 Uhr
Lächerlich
Ist hier nur wieder, das sie nicht mit Artikeln umgehen können und das geschriebe nicht verstehen. Bleiben Sie bei Ihrer altbackenen Anschauung, während im Handwerk und vielen anderen Jobs, schon lange die Entwicklung an ihnen und ihren "Mitstreitern"vorbeigelaufen ist.
Mit, langen, oder kurzen Haaren, blond oder schwarz, Zopf, Basecap, Beanie, oder Kopftuch. Im Labor, auf dem Chefsessel, mit "Männerwerkzeug" in verschieden Handwerken auf Baustellen und in Werkstätten. Ganz so wie es viele Vorreiterinnen sich immer erträumt haben und dafür kämften.
Mit dem Frauenbild, was sie pflegen, könnte ich meinen Job jedenfalls nicht machen.
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