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Sa, 13:04 Uhr
11.02.2023
Mehr als 34.000 Feuerwehrangehörige in Thüringen

Im Einsatz für die Gesellschaft

Jeder hofft, dass er sie nicht braucht. Doch es ist beruhigend, dass es sie gibt, denn sie kann Leben retten: die Notrufnummer 112. Das Landesamt für Statistik hat anlässlich des europäischen Notruftages einen Blick auf Thüringer Retter geworfen...

Um darauf hinzuweisen, dass diese kostenfreie Telefonnummer europaweit gültig ist, wurde im Jahr 2009 vom Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der EU-Kommission gemeinsam der Europäische Tag des Notrufs 112 eingeführt und – nicht zufällig – auf den 11.2. gelegt.

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Wie das Thüringer Landesamtes für Statistik aus diesem Anlass mitteilt, konnten neben den Rettungsdiensten über diese Notrufnummer im Jahr 2021 in Thüringen u. a. 10 Berufsfeuerwehren sowie 1 617 Freiwillige Gemeinde-, Stadtteil- und Ortsteilfeuerwehren über die Leitstellen alarmiert werden.

Insgesamt 34 139 aktive Feuerwehrangehörige waren 2021 in Thüringen tätig. Davon leisteten 875 ihren Dienst in den Berufsfeuerwehren und 33 264 engagierten sich in den Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren. Im Vergleich zu 2020 gab es sowohl bei den Berufs- als auch bei den Freiwilligen Feuerwehren jeweils 32 Aktive mehr. Im 5-Jahres-Vergleich konnte zwar ein Zuwachs von 168 Personen bei den Berufsfeuerwehren verzeichnet werden, es zeigte sich aber auch ein Rückgang um 500 Aktive bei den Freiwilligen Wehren.

Im Verlauf des Jahres 2021 bewältigten die Thüringer Berufsfeuerwehren, Rettungsdienste sowie das Technische Hilfswerk in Summe 35 705 Einsätze. Das zählen auch Fehlalarmierungen. Verglichen mit dem Jahr zuvor war das eine Steigerung um 4 870 Einsätze bzw. 16 Prozent. Bei den Eins- ätzen im Jahr 2021 wurden 3 297 Personen aus akuten Gefahrensituationen oder Lebensgefahr gerettet (+606 Personen gegenüber 2020).

Beim Stichwort Rettungs- und Feuerwehreinsatz kommt den meisten Menschen vermutlich zuerst das Löschen von Bränden in den Sinn. Tatsächlich war die Brandbekämpfung aber nur bei jedem 10. Einsatz (3 690 Fälle) die Ursache für das Ausrücken einer Thüringer Feuerwehr. Im Jahr zuvor hatte der Anteil noch bei 14 Prozent gelegen (4 239 Fälle).

Der weitaus häufigste Anlass für die Alarmierung waren mit 26 396 Einsätzen bzw. 74 Prozent allgemeine Hilfeleistungen, worunter Unterstützung bei Unfällen, Havarien, Sturmschäden, Tierrettungen und vieles mehr zählen (+5 132 Fälle bzw. +5 Prozentpunkte gegenüber 2020). Hinzu kamen 5 619 Fehlalarmierungen, die für 16 Prozent der Einsätze verantwortlich waren (2020: 5 332 Einsätze bzw. 17 Prozent).

Dank des Einsatzes der Feuerwehren, Rettungsdienste und des Technischen Hilfswerkes wird nicht nur in Thüringen, sondern europaweit garantiert, dass man unter der Notrufnummer 112 rund um die Uhr Hilfe erhält.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
12.02.2023, 02:13 Uhr
Der Rettungsdienst in unserer Region ...
... funktioniert tadellos und vorbildlich! Davon konnte ich mich selbst im vorigen Jahr überzeugen. Bei einem medizinischen Notfall waren die Helfer sehr schnell vor Ort.
Wie beim Ersthelfer - Lehrgang vermittelt, habe ich die großen 'W' dem freundlichen Bereitschaftshabenden durchgegeben. Das klappte ausgezeichnet. Sowohl die Meldung, als auch die Aufnahme funktionierten perfekt.
Binnen kurzer Zeit waren die Helfer vom DRK zur Stelle und konnten die verunfallte Patientin zur Notaufnahme des Nordhäuser Krankenhauses befördern.

Ihr seid die Guten!

Liebe Rettungssanitäter, liebe Ärzte und Krankenschwestern, liebe Pfleger und sonstige fleißige Helfer im Nordhäuser Krankenhaus. Habt vielen Dank für Eure
Bereitschaft und Euer Engagement zur Hilfe.
Gern würde ich Euch ein paar € mehr zukommen lassen.
Leider liegt das nicht in meiner Macht.
Nehmt meinen guten Willen für die Tat.
Euer Grobi!
Paulinchen
12.02.2023, 11:35 Uhr
Die Notfallhilfe,...
... welche wir in unserem Land zur Verfügung gestellt bekommen, ist längst nicht in jedem Land eine Selbstverständlichkeit. Vor wenigen Tagen, konnte ich in einer Zeitung der CH lesen, dass es dort zwar auch ein modernes Rettungssystem gibt, aber das hat am Ende doch seinen Preis für die in Not geratene Person. Mit Notarzt, RTW und Rettungshubschrauber, werden da auch schon mal bis zu 5.000 CHF fällig. Denn die Krankenkassen übernehmen für das "volle Programm" längst nicht alle Kosten. Dazu muss man sich zusätzlich versichern, was im Übrigen auch für die Ausländer (auch uns!) zutrifft.
Ups - da hab ich dreimal geschluckt....
Ein Beweis dafür, daß Paradies ist längst nicht überall! Danke Deutschland und Deine fleißigen Helfer, welche man mit der Nummer 112 kostenlos anfordern kann. (nur der Missbrauch sollte härter bestraft werden)
Auch in Österreich gibt es einen Haken, wenn man die Polizei zum Einsatz ruft. Bei einem Verkehrsunfall zum Beispiel, zahlt der Anrufende 37 Euro. Also - es ist in der Tat nicht alles schlecht in Deutschland!
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