eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 16:06 Uhr
15.03.2023
Das Deutschlandwetter

Frühling weiter in Warteschleife

Nach einer weiteren Stippvisite am Wochenende geht der Frühling erneut in die Warteschleife. Immerhin stürzen die Temperaturen nicht mehr so tief ab wie zuletzt. Im letzten Monatsdrittel sind dann wieder Überraschungen möglich...

Zum Wochenende hin wagt der Frühling einen neuen Anlauf: Ein Hoch zieht von West nach Ost über Deutschland hinweg und macht den Weg frei für milde Luftmassen aus Südwesteuropa. Letzte Schauer ziehen ostwärts ab und machen Platz für die schon kräftige Märzsonne. Nur im Norden und Nordwesten stören dichtere Wolkenfelder. Regen haben sie zunächst aber kaum noch an Bord.

Mit der Ostverlagerung des neuen Hochs gehen auch die frostigen Nächte rasch wieder zu Ende. Tagsüber steigen die Temperaturen auf Werte im Norden auf 10 bis15 Grad, in der Mitte und im Süden werden meist 15 bis 19 Grad gemessen. Noch etwas wärmer wird es am Oberrhein, wo es erneut für Spitzen um oder etwas über 20 Grad reicht.

Schnell wieder wechselhafter
Der Samstag beschert den meisten Landesteilen zunächst noch mal freundliches und frühlingshaft mildes Wetter. Die Wolken im Nordwesten bringen allerdings schon vermehrt Schauer mit und kommen im Tagesverlauf langsam Richtung Landesmitte voran. Vereinzelt gesellen sich auch Blitz und Donner hinzu.

Am Sonntag bringt dann ein auflebender und teils böiger Westwind landesweit viele Wolken und vermehrt teils kräftige Schauer mit. Die Temperaturen gehen deutlich zurück. Sie bleiben zwar immer noch zweistellig, kommen aber auch am klimatisch begünstigten Oberrhein kaum noch über die 15-Grad-Marke hinaus.

Spätwinterluft weiter in Lauerstellung
Nächste Woche geht es dann wechselhaft mit regionalen Regenfällen weiter. Dabei bleiben die Temperaturen zunächst verhalten. Zum letzten Märzwochenende hin deutet sich jedoch zumindest für den Süden ein weiteres, kurzes Gastspiel des Frühlings an. Ob daraus womöglich mehr wird oder erneut rasch wieder kühle Atlantikluft folgt, ist noch völlig offen.

Selbst ein deutlich kälterer Monatsausklang liegt im Bereich des Möglichen, denn die kalte Spätwinterluft über Nordeuropa weicht nicht wirklich weit zurück und könnte bei passender Windrichtung schnell wieder bis zu den Alpen vorstoßen.

Pollenflugvorhersage für Deutschland
Höhepunkt der Erlenblüte
Anhaltende Niederschläge und kalte Luft dämpfen den Pollenflug merklich. Bei viel Sonnenschein steigt er jedoch stark an.

Die größte Rolle spielen derzeit die Erlen, die immer noch viel Blütenstaub ausstreuen. Nur im Westen und Südwesten ist der Höhepunkt bereits überschritten. Der Haselpollenflug geht dagegen zurück. Lediglich in den höheren Berglagen ist er noch stärker.

Pappel-, Weiden- und Ulmenpollen treten nun vermehrt auf. In den wärmeren Regionen beginnt auch die Eschenblüte.
Autor: red

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige
Anzeige symplr