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Fr, 10:44 Uhr
24.03.2023
Neuzulassungen von Personenkraftwagen 2022:

Starker Anstieg bei Elektroautos

Die Zahl der neu zugelassenen Personenkraftwagen ging im Jahr 2022 auf 47 606 Pkw-Neuzulassungen zurück. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 0,4 Prozent weniger Neuzulassungen als noch im Jahr 2021...

Die Zulassungszahlen von Personenkraftwagen mit alternativen Antriebsarten erhöhten sich um 13,9 Prozent und erreichten bis Ende Dezember 2022 einen Wert von 20 242 Neuanmeldungen. Der Anteil der neuzugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben stieg somit auf 42,5 Prozent (Anteil 2021: 37,2 Prozent).

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Im Gegensatz zum leichten Rückgang in Thüringen verzeichneten die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland insgesamt ein leichtes Plus (+1,1 Prozent). Ein deutlicher Zuwachs der Neuzulassungen konnte vor allem im Bereich von Personenkraftwagen mit alternativen Antrieben festgestellt werden (+16,9Prozent). Dabei erhöhte sich deren deutschlandweiter Anteil von 42,9 Prozent im Jahr 2021 auf 49,6 Prozent im Jahr 2022.

Den stärksten absoluten Zuwachs unter den Pkw verbuchten in Thüringen nach wie vor die Elektroantriebe. Hier stieg die Nachfrage im Jahr 2022 insgesamt um 1 559 Neuzulassungen bzw. 31,4 Prozent auf 6525Fahrzeuge. Auf Platz 2 lagen die Neuzulassungen von Hybridfahrzeugen mit 13 294 Fahrzeugen, was einem Plus von 778 Fahrzeugen (+6,2 Prozent) entsprach.

Bei den Benzinern und Dieselfahrzeugen zeigten sich dagegen die Zulassungszahlen weiter rückläufig. Es wurden im Jahr 2022 in Summe 18 446 Benziner neu angemeldet und damit 1 616 Fahrzeuge weniger als im Vorjahreszeitraum (-8,1 Prozent). Bei den dieselbetriebenen Pkw wurden 8 918 Fahrzeuge angemeldet und damit 1 051 Fahrzeuge weniger als im Vorjahr (-10,5 Prozent).

1) Zu den alternativen Antriebsarten zählen unter anderem Elektro, Flüssiggas, Erdgas und Hybride.

Bitte beachten:
Die Ergebnisse stammen aus den monatlichen Auswertungen des Kraftfahrtbundesamtes. Bei der Interpretation der Daten ist zu beachten, dass zahlreiche Faktoren auf die Entwicklung Einfluss nehmen können. Hierzu zählen unter anderem auch staatliche Förderprogramme.
Autor: red

Kommentare
grobschmied56
24.03.2023, 22.29 Uhr
Was das Strohfeuer der E-Mobilität wert ist...
... wird sich zeigen, wenn die sogenannten 'Förderprogramme', 'Kaufprämien' - also Subventionen und Steuer - Geschenke an die Reichen auslaufen.
Zitat:
'Das war ein Absturz mit Ansage: Nach dem Dezember-Allzeithoch für Elektroautos mit über 100.000 Neuzulassungen tat sich im Januar ein großes Loch auf, in dem die Stromer verschwanden. Lediglich noch 18.136 neue BEV wurden im Januar neu zugelassen.'
Zitat Ende. (Quelle: Auto Motor Sport)
Nach Gründen für den 'Absturz' muß man nicht lange forschen. Die 'Kaufprämie' wurde ab 2023 reduziert und der Praxis 'Steuersparmodell', nach dem man einen 6-Monate alten Elektrokarren als 'Jungwagen' nach Skandinavien verhökern konnte und für den Gebrauchten - dank Subvention nach einem halben Jahr fröhlicher E-Fahrt sogar noch einen Gewinn herausschlagen konnte - Geschichte.
Nach wie vor gibt es 'Förderung'. Nur halt nicht mehr so üppig. Die eingebrochene Verkaufszahl läßt jedoch erahnen, wohin es mit der vielgepriesenen E-Mobilität gehen wird, wenn die Subvention gänzlich weg fällt!
Da wird womöglich vom großen gefeierten Boom kaum noch was übrig bleiben.
Die fragwürdige Qualität der E-Mobile zeigt sich schon allein an der Tatsache, daß man überhaupt 'fördern' und 'prämieren' muß.
Was gut und fortschrittlich ist, setzt sich allgemein im Selbstlauf durch. Die Steinzeit ging nicht zu Ende, weil der Menschheit die Steine ausgingen. Es mußten auch nicht Äxte mit Feuerstein - Klingen von der EU-Kommission verboten werden. Werkzeug aus Bronze und Eisen hat sich durchgesetzt, weil es dem alten 'Steinzeug' überlegen war.
Als ich im Jahr 2010 meinen altersschwachen Röhrenfernseher gegen ein neues Flachbildschirm - Modell eintauschte, hat mir niemand eine 'Kaufprämie' dafür gezahlt. War auch nicht nötig - der Vorteil der neuen Technologie war unübersehbar und überzeugend. Von der Überlegenheit der E-Mobilität hat mich bisher nicht einmal die 'Kaufprämie' überzeugen können. Geschweige denn die mickrige Technik an sich. Da wird Reichweite von 300 Km als grandioser Fortschritt gefeiert. Hanno - mein 11 Jahre altes Spielmobil hatte 2012 schon 900 Km Reichweite.
Anhalten muß ich nur zum Rauchen und Pi Pi.
Kobold2
25.03.2023, 09.25 Uhr
Immer wieder
Die gleichen armseeligen und schon teils überholten Argumente der Glas-leer Fraktion.....
900 km Reichweite ist natürlich ein gewichtige Argument, wenn man mit seinem Blechkasten die Sichtweite des heimischen Kirchturms kaum verlässt.
Das man den Sinn von Förderungen, in dem Alter immer noch darin sieht, daß dem Endkunden was schmackhaft gemacht werden soll, der hatcinseinem Leben so einiges geschlafen.
Spätestens der letzte Tankrabatt, sollte einem endlich dazu mal die Augen geöffnet haben.
Der Absturz mit Ansage ist doch schon lange sichtbar nur nicht da, wo ihn ewig Gestrige sehen.
Pe_rle
25.03.2023, 09.57 Uhr
starker Anstieg??
also mir fallen nicht so viele neue E-Autos auf. Auf privaten Sektor schon gar nicht.
Die meisten sind Firmenautos und alles ist nur noch auf Schulden aufgebaut.
Peperoni
25.03.2023, 13.08 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Peperoni
25.03.2023, 15.08 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Kobold2
25.03.2023, 16.50 Uhr
Gut erkannt Perle
Das meiste, was in Deutschland zugelassen wird sind seit Jahren Firmenautos und Leasingflotten, der private Endkunde Spielt da eine untergeordnete Rolle.
Wie sagt mir mal der Versandleiter einer Firma beim Mittagessen in der firmeneigenen Kantine beim Bilck zum Tisch mit den Mitarbeitern der Leitungsebene, ganz treffend...
Dort ist das Duell dar Alufelgen!

Ja, da sind sie dann, die leben Fördergelder.
Peperoni
25.03.2023, 22.39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
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