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Mi, 13:22 Uhr
05.04.2023
Wieder Zugausfälle am Osterwochenedne

Und wöchentlich grüßen die leeren Stellwerke

Ein nicht besetztes Stellwerk der Deutschen Bahn Netz AG führt erneut zu Zugausfällen zwischen Sangerhausen und Artern. Schon heute Abend geht es los...

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Da der Schienennetzbetreiber DB Netz AG das Stellwerk in Oberröblingen in den kommenden Nächten nicht besetzen kann, kommt es auch in der Osterzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Erfurt und Sangerhausen. Im Zeitraum von Mittwoch, 5. April, 21 Uhr, bis Ostersamstag, 8 April., 6 Uhr, ist das Stellwerk abends und nachts nicht besetzt, weshalb der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Artern in diesen Zeiträumen für den Zugverkehr gesperrt ist.

In den Nächten von Mittwoch auf Donnerstag sowie von Donnerstag auf Karfreitag können die Züge zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nicht verkehren, in der Nacht von Freitag auf Samstag bleibt das Stellwerk zwischen 23 Uhr und 6 Uhr unbesetzt. Betroffen von der Sperrung sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt – Sangerhausen – Magdeburg sowie der Regionalbahnlinie RB 59 Erfurt –Sangerhausen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen für die betroffenen Zugverbindungen wird eingerichtet.

Die Regionalbahn Abellio weist darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20230927
05.04.2023, 14:57 Uhr
Endlich....
kommt die dunkelgrüne Verkehrswende langsam in Gang. :-)
Ironie off!
Kobold2
05.04.2023, 15:54 Uhr
Seit wann
haben die Grünen die Personal- und Tarifpokitik der Bahn bestimmt???
grobschmied56
06.04.2023, 01:56 Uhr
Nein, lieber Kobold, es waren nicht ...
... die Grünen! Es waren die Kollaborateure der Grünen!
Schröders SPD hatte den goldigen Einfall, einen Menschen Namens MEHDORN zum großen Bahn - Guru zu machen und den BÖRSENGANG und die VERSCHLANKUNG der Bahn zu beschließen. Das können Sie alles nachlesen, wenn Sie Zeit und lange Weile haben.
Damals wurden tausende Bahnmitarbeiter aus dem Unternehmen herauskomplementiert (höfliche Umschreibung).
Heute hätte man sie gern wieder zurück.
Vergebens. Der Fahrdienstleiter und der Stellwerkswärter, der 2007 aus der DB-AG rausgeekelt wurde, um das Unternehmen 'Fit für den Börsengang zu machen', der kommt 2023 nicht zurück, um einem totgerittenen Gaul das Leben zu retten.
Die Leute haben inzwischen andere Jobs gefunden, wie eine entfernte Verwandte, welche jetzt an einem Backwarenstand arbeitet. Die kommen nicht zurück, auch wenn die DB-AG noch so bettelnd mit dem Schweif wedelt.
Gehard Gösebrecht
06.04.2023, 08:16 Uhr
Und ich auch nicht
Und ich stehe nicht an einem Bäckerstand und verkaufe Brot und Brötchen, sondern bin seit mindestens 15 Jahren im joblosen Home Office.
Um nicht ganz auf dem Gleis der Hoffnungslosigkeit zu stehen, Pflege ich für ein paar Rentenantwartschaften meine Frau.
Ich kann aber dem Grobschmied nur zustimmen.
Die Stellwerker die damals rauskomplimentiert wurden, kommen nicht wieder.
Ich auch nicht! Und schon garnicht außerhalb und in drei Schichten!
Viele Grüße an das Unternehmen Zukunft.
Gehard Gösebrecht
06.04.2023, 08:34 Uhr
Nachtrag zum Vortrag
Dann kommen noch die Fahrzeiten dazu.
Ich fahre heute einen guten Bekannten mit dem PKW nach Hause in den Nordharz.
Fahrzeit ca. 1 Stunde bei vorsichtiger Fahrweise und Umleitungsstrecken.
Mit der Bahn um den ganzen Ostharz summiert sich die Sache mit Umsteigen auf ca.3 Stunden.
Natürlich für unschlagbare 15 Euro für die Fahrkarte.
Aber da legt man doch gerne ein paar Euros mehr drauf um nicht auf der Strecke zu bleiben und sich den Launen der Gewerkschaft der Eisenbahner auszusetzen und vielleicht am nächsten Tag anzukommen.
Gehard Gösebrecht
06.04.2023, 08:57 Uhr
Muss mich leider doch noch mal melden
Es war nicht SPD Schröder sondern CDU Wissmann ("mehr LKW Verkehr auf die Schiene bringen", um dann nahtlos nach dem Ausscheiden als Bundesverkehrsminister im Aufsichtsrat der LKW Sparte von Mercedes unter zu kommen) welcher über Nacht ca 140.000 Osteisenbahner aufs Amt geschickt hat.
Das was jetzt passiert ist nur die gerechte Strafe für soviel Arroganz.
Leider betrifft es solche Leuchttürme der deutschen Wirtschaft nicht, wenn wieder einmal Züge ersatzlos gestrichen werden, denn man hat ja einen Dienstwagen mit Chauffeur in Bereitschaft, den der Steuerzahler immer noch bezahlen muss, denn man war ja mal Bundesminister.
Das steht diesen Mann ja zu für seine damalige aufopferungsvolle Tätigkeit.
Mehdorn war nur noch der willige Vollstrecker der dieses mal mit dem verpflichten Börsengang der Bahn gänzlich gescheitert ist.
Dafür hat er dann noch eine kleine Abfindung in Millionenhöhe bekommen.
Wie bei BASF, Air-Berlin, Flughafen BER usw.
So ein Manager hat es in Deutschland schon nicht einfach und hat sich sein ganzes Leben bestimmt den Rücken krumm gearbeitet. Ja Ja
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