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Mo, 12:25 Uhr
25.03.2024
Mobilitätsangebote schaffen Synergien im Alltag und Tourismus

Rufbusse starten wieder durch

Tourismus und Mobilität sind eng miteinander verknüpft. Die Attraktivität von touristischen Destinationen hängt letztendlich von ihrer Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und gut vernetzten ÖPNV-Angeboten ab...

Landrätin Antje Hochwind-Schneider in einem der Rufbusse (Foto: C.Appenrodt) Landrätin Antje Hochwind-Schneider in einem der Rufbusse (Foto: C.Appenrodt)

Der Kyffhäuser-Rufbus der Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS) rund um das kleine Kyffhäusergebirge fährt ab Freitag, 29. März wieder täglich bis zum Saisonende am 31.Oktober. Der Wanderbus lädt jedes Jahr zahlreiche Gäste und Einheimische dazu ein, täglich alle Etappenpunkte des zertifizierten Qualitätswanderweges „Kyffhäuserweg“ auch mit dem Bus zurückzulegen.

Am vergangenen Freitag lud die Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) zur gemeinsamen Sonderfahrt für Touristiker der Kyffhäuserregion ein. Ziel war es, die Bekanntheit des Wanderbusses auch in diesem Jahr weiter zu steigern. „In diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Am Bahnhof Heldrungen wurde ein neuer Haltepunkt eingerichtet, sodass man dort in die Bahn umsteigen und Städte wie Sömmerda, Erfurt oder Sangerhausen erkunden kann. Das bringt noch einmal einen touristischen Vorteil“, freut sich Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD).

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Julia König und Alexandra Forner vom Amt für Kultur und Tourismus sowie Lucy Busch von der VGS begleiteten die Sonderfahrt am Freitag. Vom neuen Haltepunkt, dem Heldrunger Bahnhof, startete die geführte Tour entlang der verschiedenen Haltepunkte über Oldisleben, Bad Frankenhausen, Rottleben, das Rathsfeld bis hoch zum Areal des Kyffhäuser-Denkmals. Nach einer kurzen Pause im Burghof wurde auf der Rücktour noch Kelbra angefahren, bis die Tour dann wieder in Heldrungen endete. Entlang der verschiedenen Haltepunkte wurde über Ablauf, Fahrtzeiten, Empfehlungen für Gäste in diesem Jahr und Tarifoptionen für Gruppen berichtet.

Die gemeinsame Tour mit den Leistungsträgern bot dem Landratsamt sowie der VGS Chancen und Potenzial zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Dabei ging es nicht nur um die Mobilitätsbedürfnisse von Aktivtouristen, sondern auch um die stetige Weiterentwicklung des Fahrplanes, angepasst an die Bedürfnisse der Zielgruppe.
Celine Appenrodt
Autor: red

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Kommentare
Th. Wurst
25.03.2024, 22:36 Uhr
Gut und Schön...
Aber was nützt es einen Rufbus zum Kyffhäuser wenn viele ältere die nicht Mobil sind am Wochenende z.Bsp. im Kyffhäuserland wenn am Wochenende nicht raus kommen zumal ja schon aus der Bahnstrecke ein Radweg wurde, und es keine Möglichkeiten geboten werden zumindest mit einem Bus aus den Dörfern zu kommen? Außer da wo die Arterner Linie 530 und die Linie 130 nach Mühlhausen fährt. Und ich denke mal weitere Dörfer im Kyffhäuserkreis sind da ebenso abgeschottet. Es würde mit Sicherheit angenommen wenn man Busverbindungen bieten würde zwischen 9 und 18 Uhr und wenn es auch nur im 2 - 3 Stunden Takt wäre, ähnlich wie zu DDR Zeiten die Krankenhausbusse. Aber hierzu müsste man ja in Kauf nehmen, den Busfahrern, Wochenend zuschläge Zahlen zu müssen. Es gibt kein Angebot aber es wird einen ans Herz gelegt, die, die Auto fahren, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen aber wie, wenn es an Wochenende es keinerlei Alternativen gibt.
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