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Mo, 12:31 Uhr
27.05.2024
Wahlbetrachtung

Kein Durchmarsch?

Die Thüringer Kommunalwahl 2024 ist gelaufen, im medialen Echo ist am Tag danach zu lesen, dass ein „Durchmarsch“ der AfD verhindert worden sei. Na Gott sei Dank, dann ist ja alles gut…

Wobei, da möge man mir doch bitte einmal erklären, wie sich „Durchmarsch“ definiert. Wenn wir nach Nordthüringen blicken bietet sich folgendes Bild: in drei der vier Nordkreise ist die Alternative als stärkste Kraft hervorgegangen. Plus 14,5 Prozentpunkte in Nordhausen, und plus 13,4 Prozent im Kyffhäuserkreis. Selbst in der katholischen Exklave Eichsfeld hat die AfD sieben Punkte hinzugewonnen und die Christdemokraten mussten vier Punkte abgegeben. Im Unstrut-Hainich-Kreis lieferte man sich ein Kopf-an-Kopf Rennen, dass die AfD mit 23,7 Prozentpunkten knapp für sich entscheiden konnte und auch hier in der Gewinn/Verlust-Rechnung - die AfD holt Punkte.

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Zwischen sechs bis 14 Prozentpunkte legt man in fast allen Kreisen zu, lediglich in den größeren Städten fiel der Zuwachs moderater aus. Nur im Kreis Saalfeld-Rudolstadt muss man zwei Prozentpünktchen abgeben und landet trotzdem noch bei 20,3 Prozent.

In mehreren Kreisen bekommt die AfD 30 Prozent plus X. Aber ein „Durchmarsch“ ist das scheinbar noch nicht. Da haben wir aber noch einmal Glück gehabt. Lehnen wir uns zurück und beglückwünschen uns ob des erfolgreichen Abwehrkampfes gegenseitig. Gut gemacht, liebe Thüringer Demokraten.

Besonders bitter muss der Blick auf die Ergebnisse für das Bündnis #nordhausen zusammen sein, in kaum einer Region hat die Alternative so gut abgeschnitten wie hier, ein Tiefschlag für das demokratische Bürgerbündnis, dass nach der Oberbürgermeister-Wahl im September noch jubeln durfte. Auf der Ergebniskarte der Gemeinderatswahlen ist blau tatsächlich nur vereinzelt zu finden, aber die Stadt Nordhausen ist mit dabei und neben Gera wahrscheinlich die größte Gemeinde.

Woran hat’s gelegen? War es die Berliner Gemengelage oder das allgemeine Weltgeschehen, die den Ausschlag gegeben haben? War es das „immer nur weiter so“ im Nordhäuser Rathaus nach der OB-Wahl? Hat die AfD schlicht den besseren Wahlkampf gemacht? Wie will man in Zukunft mit einer erstarkten Alternative umgehen? Was kann man von ihr erwarten? Was muss man von ihren möglichen Partnern erwarten? Es gibt eine ganze Menge Fragen, mit denen man sich in den Parteirunden, in den Rathäusern, Landratsämtern und Bündnissitzungen im Thüringer Norden nun auseinandersetzen könnte. Doch was ein Glück, es gab ja keinen Durchmarsch, sonst müsste man vielleicht doch irgend etwas anders machen.
Angelo Glashagel
Autor: red

Kommentare
Leser X
27.05.2024, 12.38 Uhr
Und es wird noch schlimmer...
... wenn Vertreter/innen von NDH zusammen - wie schon vereinzelt angekündigt - wegziehen. Fragt sich nur, wohin? Ukraine, USA, Israel... Fantasia-Land?
Dreieck und Kuli
27.05.2024, 13.20 Uhr
Die Afd in Nordhausen ist moderat
Die Anträge, Anfragen sind an der Sache orientiert, wenig "idelogiebeladen". Deshalb ist es keineswegs nur Protest gewesen, sonderm ist die Afd in Nordhausen in der Gesellschaft und in der Mitte gut verwurzelt. Sacharbeit zahlt sich aus.
Marino50
27.05.2024, 13.37 Uhr
Durchmarsch....
In sem Medien von MDR habe ich bisher über Nordhausen gar nichts gehört. Weder im TV noch im Radio. Nur von anderen Landkreisen ist die Rede. Selbst im Videotext steht kein Wort. Es muss eohl mächtig wehtun.
Wenn Leute wegziehen wollen, gibt's mehr freien Wohnraum.
Bodo Schwarzberg
27.05.2024, 14.01 Uhr
Grüne haben ihre Geschichte vergessen
Dass diese Partei abgestraft wurde, hat sie selbst zu verantworten. Dass diese aus einer überwiegend pazifistischen Bewegung hervorgegangene Partei sich heute mit Rufen nach einer Überrüstung zu profilieren trachtet, kommt bei vielen Menschen nicht gut an. Urgrüne aus den 80ern, wie Stroebele, Vollmer oder Bastian würden sich im Grabe umdrehen. Auch passt es irgendiwe nicht zusammen, dass sie einerseits gegen Atomkraft auftritt, aber andererseits nichts gegen eine rasche Veränderung unserer Landschaft durch Windkraftanlagen und Solarparks einzuwenden hat. Und dass sie mit dem Greendeal auch noch Landschaftszerstörung durch Lithiumabbau in aller Welt in Kauf nimmt. Ich als Naturschützer bin geplättet.

Das ist nicht zu verstehen. Die hier angesprochenen Probleme: internationale Spannungen und Klimaproblematik müssen anders, diplomatisch gelöst und vor allem auch anders kommuniziert werden
Kritiker2010
27.05.2024, 14.08 Uhr
Wenn die Demokratie zum 3. Mal weg muss
Wer an Geschichte interessiert ist, weiß, dass die Demokratie auf "deutschem Boden" schon zwei mal durch sozialistische Regime abgeschafft wurde.

Aktuell scheint man den Ansatz zu fahren: Erst mal klein reden. Wenn es wirklich eng wird, verbieten. Irgendwie werden wir schon damit durchkommen. Es muss nicht mal mehr demokratisch aussehen, solange es Event-Charakter hat. Bisher hat die Bevölkerung noch jede Kröte geschluckt und vergesslich sind die Leute ohnehin.

Eine Demokratie lebt aber von Impulsen aus allen Richtungen, die immer wieder neu bewertet werden. Demokratie ist nicht links oder rechts, sie ist nicht konservativ oder progressiv. Sie ist von allem etwas und zu jeder Zeit eine nur Momentaufnahme der aktuellen Werteordnung. Wenn jemand beabsichtigt, Meinungen oder Teile der Gesellschaft aus dem demokratischen Diskurs auszuschließen, verlässt er den demokratischen Raum.

Und genau das sehen wir heute immer häufiger. Die Vertreter der meisten Parteien haben keine Antworten auf die Fragen unserer Zeit. Ihr Rezept lautet immer öfter: Spalten und verbieten. Nach Demokratie sieht das immer weniger aus, mehr nach aufziehendem sozialistischem Einheitsbrei - dann zum dritten Mal.

TIPP: Bei so viel Angst vor dem Durchmarsch, empfehle ich den Laien-Darstellern von CDU, SPD, FDP und den übrig gebliebenen Marxisten einfach mal nachzusehen, welche Wähler und Interessen sie irgendwann mal vertreten wollten. Vielleicht werden sie so wieder interessanter und wählbar.
return1982
27.05.2024, 14.22 Uhr
Top
Echt seit langem mal wieder ein guter Artikel
E20
27.05.2024, 14.24 Uhr
Zusammenarbeit lernen
warum will man denn nicht mit der AFD zusammenarbeiten?
Weil es die Parteiführungen in Berlin so vorgeben, da steht plötzlich die Berliner Mauer - sorry - die "Brandmauer" da. Und wehe einer in der Provinz hat eine andere Meinung.
Erinnert mich doch stark an die Zeiten vor der Wende.
Hier muss sich grundsätzlich was im Gedankengut der Altparteien verändern, aber sicher ist es nicht so einfach, den Schalter zwischen den Gehirndrähten umzulegen.
Ich hoffe aber, daß diesbezüglich noch was passiert.
Kitty Kat
27.05.2024, 14.29 Uhr
Was das Geschrei nur soll
Ich denke, dass sich die meisten Wähler der Alternative nichts weiter wünschen als eine grundsolide konservative Politik...so wie das vor Jahrzehnten die CDU/CSU noch gemacht hat/noch konnte. Und da Letztere sowas nicht mehr können, dürfen, machen, sucht der mündige Wähler nach Alternativen und hat sie offenbar gefunden.
Finde den Fehler.
free Gigi
27.05.2024, 15.06 Uhr
Zustimmung für B. Schwarzberg
genau diesen Opportunismus haben schon viele durchschaut...
Noch eine Ergänzung: Grüne sinnierten sogar über die europäische A-Bombe!

Zum Artikel und zum "Durchmarsch": Hauptsache die linksgrüne Medienlandschaft hetzt mal schön ab...
Peterchen 927
27.05.2024, 15.10 Uhr
Hört endlich auf
Die AFD wie ein Problem oder Stiefkind zu behandeln ,und arbeitet konstruktiv mit der vom Volk gewählten Partei zusammen wenn ihr etwas erreichen wollt!
P.s.
„Wenn man auf einen Hund immer wieder einschlägt , beißt er irgendwann zurück!“
Der Patient
27.05.2024, 15.24 Uhr
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grobschmied56
27.05.2024, 15.39 Uhr
Denn der Durchmarsch ist kein Durchmarsch ...
... wenn's der Staatsfunk nicht so sieht!
Ein Durchmarsch wäre es nur gewesen, wenn die AfD 99,8 Prozent der Stimmen bekommen hätte.
In den 'glorreichen Zeiten', in denen die 'Nationale Front' das "Wahl-Geschehen" dominierte, konnten solche Traumergebnisse noch erzielt werden. So mancher von 'allezusammen' wünscht sich womöglich diese Zeit zurück.
Mitternacht
27.05.2024, 16.11 Uhr
"Es passt nicht zusammen, dass -
die Grünen einerseits gegen Atomkraft sind, aber andererseits nichts gegen Solarparks und Windkraftanlagen tun".

Äääähm - was?

Wenn der Strom nicht mehr aus dem Atomkraftwerk kommt, woher kommt er dann?
Ach, ich vergaß: aus der Steckdose.
nordhaeuser927
27.05.2024, 16.41 Uhr
Vielleicht sollten einige hier…
nochmal nachlesen welche Prognosen für die Wahl die AFD selbst gestellt hat, dann wird auch denen klar was mit dem Durchmarsch gemeint ist und wie er seitens der AFD definiert wurde.
Diese Ziele sind längst nicht erreicht wurden, keine wichtigen Posten wurden errungen und können besetzt werden.
Zudem sieht man doch ganz deutlich wer in Nordhausen gewählt wurde, nicht die AFD sondern nahezu einzig Herr Prophet hat hier die Stimmen für alle weiteren Mitglieder eingefahren. Vergleicht man aber mal die Ergebnisse mit denen aus dem ersten Wahlgang der OB Wahl, dann fällt auf das hier dicke 7 Prozent weniger für die AFD zu verzeichnen sind.
Ich würde das immer noch als beunruhigend bezeichnen, aber eben keinen Durchmarsch. Auch hier ist der seit Monaten anhaltende deutschlandweite Trend der Umfragewerte für die AFD deutlich zu erkennen. Das Brüsten mit 5 Jahre alten Vergleichsergebnissen ergibt leider kein realistisches Bild. Der Höhenflug der Partei ist längst vorbei, massenhaft Skandale und Affären zu Spionage und Bestechung , die aktuell immer noch schwelenden Grabenkämpfe innerhalb der Partei, auch in Thüringen und im Bund tun ihr übriges.
Warten wir es ab, der nächste Stimmungstest kommt schon recht bald.
Kobold2
27.05.2024, 16.48 Uhr
Falsch Herr Schwarzberg
Die Rüstungsituation der 80er mit der heutigen zu vergleichen, bedeutet , daß sie irgendwo stehengeblieben sind , während andere sich situationsbedingt weiter entwickelt haben.
Die Kraftwerke in der Landschaft und der entstehende Müll ist für sie auch nur deshalb besser, als Windkraftanlagen, weil sie weit weg stehen. Ich hoffe auch das es den Lithium Akkus in ihren Mobilgeräten noch lange gut geht, oder arbeiten sie noch mit mimosenhaften NiMH Zellen?
Ossi1949
27.05.2024, 18.10 Uhr
Wer bekommt einen „Durchmarsch“?
Laut offiziellem Zwischenstand nach 2928 von 3047 Stimmbezirken bei den Wahlen der Landkreise u. kreisfreien Städte haben Linke, SPD u. Grüne 91, 107 u. 39, also zusammen 237 Mandate. Die AfD ohne ihre Abspaltung in Sa/Ru allein 255 Mandate. Das sind die Fakten. Wer da vor Schreck einen „Durchmarsch“ bekommt, weiß ich nicht. Aber alle sollten die Realität akzeptieren. Sich die Dinge „Schönzureden“ löst keine Probleme. Das beweist seit Jahren die Flüchtlingspolitik.
ndhmann
27.05.2024, 18.14 Uhr
Kein Durchmarsch......
nordhaeuser927, dass ist der typische Umgang der sogenannten demokratischen Kräfte in diesem Land mit Wahlergebnissen und vor allem einer sachlichen Analyse derer.
Da wird versucht in erster Linie den politischen Gegner schlecht zu reden und zu schreiben.........die eigenen ,,Erfolge" und errungenen überwältigenden ,,Mehrheiten" sind selbst bei eigenen 6 oder 8 Prozent völlig nebensächlich.
Da reicht es schon etwas ,,verhindert" zuhaben um es als erfolgreich zu kommunizieren. Eigene Fehleranalyse ...Fehlanzeige".
Auch deshalb wächst die Zahl der Menschen in diesem Land, die von dieser Art ,,Gestaltung " genug haben und sich anderen Parteien zu wenden.
E20
27.05.2024, 18.51 Uhr
@nordhaeuser927
wahrscheinlich haben Sie die Wählerstimmen zum Stadtrat etwas verschwommen wahrgenommen. Denn auch der 2., 3. und 4. Kandidat der AFD hat jeweils mehr Stimmen als der 2., 3. und 4. Kandidat jeder anderer Partei. Also hat nicht nur, wie Sie behaupten, Jörg Prophet die Stimmen für die AfD geholt. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
nordhaeuser927
27.05.2024, 19.40 Uhr
Auch die 2-3 Plätze spielen nur eine untergeordnete Rolle…
…im Vergleich zu J. Prophet. Alle anderen im zweistelligen oder maximal niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich. Also 10-12 Menschen pro AFD Fraktion die kaum jemand gewählt hat, sitzen dann also im Stadtrat und Kreistag. Schon sehr interessant.
Markus Jeromin
27.05.2024, 19.46 Uhr
Eine weiteres Mal: Anerkennung für Herrn Glashagel
Herr Glashagel ist ja bekanntlich die linke Seite der nnz-Medaille. Umsomehr ein weiters Mal Anerkennung für diese ausgewogene Betrachtung, die ihm sicher nicht leichtgefallen ist, die er aber trotzdem aufs Papier gebracht hat. So sollte Presse sein.
nordhaeuser927
27.05.2024, 19.49 Uhr
ndhmann, da muss ich ihnen widersprechen…
eher ist das stützen auf Werte die weit entfernt liegen ein typischer Umgang von Parteien die nach 5 Jahren etwas zugelegt haben, aber ihren Zenit bereits überschritten haben. Wenn es zwischen den letzten Wahlen bereits höhere Werte gab ist es sicher sinnvoller auch diese in Bezug zu setzen. Das gehört zu einem Gesamtbild einfach dazu und zeigt die aktuelle Realität wesentlich genauer.
Fakt ist, seit den letzten Kommunalwahlen hat die AFD zwar zugelegt, seit ihrem Zwischenhoch im letzten Jahr aber eben auch wieder eine Menge verloren. So ist der aktuelle Trend nunmal, auch das gehört zur Wahrheit dazu, auch wenn die AFD Fans das hier nicht hören wollen.
murmeltier
27.05.2024, 20.15 Uhr
Die Looser wollen es nicht wahrhaben
Ich kann nicht mehr vor Lachen. Wie die links-grüne Front sich hier ihre NIederlage schönredet, hat schon was von Karl Eduard. Vor allem der Nordhäuser aus dem Jahr 927 ist echt ne Wonne. Nur mal so zum Vergleich: Eine Dame namens Busch und die Dame von der Flüchtlingsbespaßung, die haben es nicht einmal vierstellig geschafft, obwohl sie von den Parteistimmen profitierten. Bei den Linken und den Grünen im Kreistag gab es Kandidaten, die unter 10 Stimmen zu bekommen haben. Kann man alles nachgucken, wenn man will. Gut, dass es nun in Kreistag und Stadtrat deutlich weniger grün und dunkelrot wird. Man sollte sich mal die FB-Profile der Looser ansehen.
Zirkusdirektor
27.05.2024, 20.25 Uhr
Falsch gewählt?
Werden hier jetzt die Wähler, die AfD und das Wahlsystem verunglimpft? Ganz schwach und respektlos gegenüber Bürgern und der Demokratie. Allein das heute inflationär gebrauchte Militär-Wort "Durchmarsch" in der Presse soll wohl negativ verfangen.

Schlechte Politik bringt schlechte Ergebnisse für die Etablierten und Regierenden. Das ist das Schöne an der Demokratie. Kommt mal damit klar.
Bubo bubo
27.05.2024, 20.27 Uhr
Ein eindeutiger Wählerauftrag!
Für den Stadtrat und Landkreis Nordhausen gibt es ein glasklares Votum vom Wähler. Dieses hat nahezu nichts mehr mit rot-rot-grüner Traumtänzerei zu tun. Der Wählerwille ist eindeutig konservativ.

Brandmauern auf kommunaler Ebene sollten im Sinne des Respektes vor dem Wähler gar nicht erst künstlich errichtet werden.

Macht verdammt nochmal vernünftige Politik für die Menschen vor Ort. Ihr alle seid es Ihnen schuldig!
Paul
27.05.2024, 21.09 Uhr
Weiter so,
die AfD wird es schaffen auch wenn die Altparteien sich noch so zieren. Das Versagen auf ganzer Linie hat schon bei der Merkel angefangen und ist seit dem immer katastrophaler geworden. Die "Wähler" sind nur noch alle vier Jahre interessant um dann wieder die zu wählen die die deutschen Bürger schon seit 20 Jahren verarschen. Und wer dagegen was sagt, wird als Feind der Demokratie verpöhnt. Die Demokratie wurde in Deutschland schon vor 20 Jahren unter der Merkel abgeschafft. Die einzig zur Zeit Bürgernahe Partei in Deutschland ist und bleibt die AfD und da kann gesülzt werden wie Wolle, es ändert die Tatsache nicht.
Komiron
27.05.2024, 21.21 Uhr
AFD NDH verliert bei der Kommunalwahl 20 Prozent
ihrer Wähler
seit der letzten OB Wahl in Nordhausen.
Mit anderen Worten jeder Fünfte, noch im Herbst, AfD Wählende hat dieser Partei bei den Kommunalwahlen den Rücken gekehrt, jeder Fünfte !
Somit ist es nicht, wie von Ihnen, Herr Glashagel, beschrieben nicht nur kein Durchmarsch für die Alternative, sondern ein Schlag voll auf die Zwölf, denn sieben Prozentpunkte weniger, bedeuten für die
AFD
NDH
schlicht und ergreifend zwanzig Prozent weniger WählerInnen, ein totales Wahlfiasko,
da können und dürfen auch nicht 35 Prozent, der Wählerinnen Stimmen hinwegtäuschen.
HisMastersVoise
27.05.2024, 21.34 Uhr
Nach der Wahl ist vor der Arbeit !
Die AFD hat ca. 34 Prozent geholt. Das zeigt allen Anderen, wie man sich geschlossen präsentiert. Dazu ist zu gratulieren. Das Herr Prophet praktisch im Alleingang die Wahl mit entschieden hat, ist anzuerkennen. Doch die Inhalte der Wahlkampfversprechen sind nun zu beweisen. Denn deutlich mehr als bei der OB-Wahl haben nicht für Blau gestimmt. Und deutlich weniger Menschen haben überhaupt gewählt. Daher kommt nun die Aufgabe auf die Gewählten zu, den Menschen die Ergebnisse ihres Wahlauftrages zu präsentieren und sie an den Früchten einer intakten Demokratie teilhaben zu lassen. Wie schnell schafft es die AFD, alle Baustellen in Nordhausen zu beenden. Wie schnell schafft es die AFD in Nordhausen das Asylantenproblem zu klären ? Wie schnell schafft es die AFD, neue Lehrer nach Nordhausen zu holen? Wie schnell schafft es die AFD, neue Mitarbeiter ins Krankenhaus zu bringen? So stand es geschrieben auf den Plakaten. Nun kommt die Beweisführung. Denn die Menschen wollen ihre Wahlzettel nicht ausfüllen für das EGO von Politikern, sie wollen Ergebnisse !!
P.Burkhardt
27.05.2024, 22.02 Uhr
Bin echt gespannt...
...wie sich jetzt die blühenden Landschaften in NDH entwickeln....mal sehen, wie die AFD-Mehrheit, die Straßen ohne Sperrungen repariert, den Haushalt saniert, ohne Parkgebühren zu erheben und die Flüchtlinge unterbringt, ohne Aufnahmeeinrichtungen zu etablieren. Achja...und Mercedes-Benz in der Goldenen Aue ansiedelt... Ich bin so gespannt auf die Ideen und Lösungen...

Wenn die AFD dann auch den Thüringer Landtag übernimmt (und das zeichnet sich ja irgendwie ab) dürfte ja all den wundersamen Lösungen nix mehr im Wege stehen. >Popcorn und Cola
marco-sdh
27.05.2024, 22.15 Uhr
Das kann man Durchmarsch nennen oder nicht...
... aber es war der braune Höcke, der sich nach der Wahl von Sesselmann in Sonneberg hingestellt hat und erklärt hat, es werden bei der Kommunalwahl weitere Landratsämter und Rathäuser folgen. Damit ist man im ersten Wahlgang krachend gescheitert. Und beim zweiten wird es nicht anders sein, wenn Demokraten zusammenhalten.
Meine Interpretation des Artikels des Autors ist die, dass es keinen Grund gibt, sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben, sondern die Hetzer und Aufwiegler aufmerksam zu beobachten und sich ihnen zu widersetzen. Das sehe ich genauso.
Rob2000
27.05.2024, 22.25 Uhr
Sehr schön
Aufgezählt der Burkhardt.
Zählen Sie auch mal bitte auf was die anderen so in den letzten Jahren hin bekommen haben !?
Da wird die Aufzählung aber ganz knapp...
Bubo bubo
27.05.2024, 22.26 Uhr
@Komiron
Satire bitte kennzeichnen. Ihre lustigen, jedoch in keinster Weise der Realität entsprechenden Interpretationen klingen dezent nach Aufbauhilfe im Schützengraben. Wer hat nach vorläufigem Endergebnis denn bitteschön "voll eins auf die Zwölf" bekommen? Brauchen Sie etwa Nachhilfe?
Akzeptieren Sie und Ihresgleichen bitteschön demokratische Entscheidungen.
Besten Dank!
Nordthüringer
27.05.2024, 22.51 Uhr
Aber Komiron!
Was wollen Sie mit dieser seltsamen Rechnung denn der werten Leserschaft
mitteilen?
Stellen Sie sich vor, die von Ihnen genannte Partei hätte keine 35, sondern 45
Prozent geholt.
Dann wären FDP und Grüne in Schall und Rauch verschwunden und SPD und
Linke hätten noch mehr Federn gelassen.
Hätten Sie das wirklich gewollt?
Da die von Ihnen zitierte Partei in Stadtrat und Kreistag die mit Abstand stärksten Fraktionen bilden wird, kann von einem Fiasko wahrlich keine Rede sein, es sei denn, man leidet unter Realitätsverweigerung ...
grobschmied56
28.05.2024, 01.02 Uhr
Karl Eduard von Schnitz- läßt schön ...
... grüßen! Jedenfalls, wenn ich mir die drolligen Beiträge von Komiron und Nordhaeuser927 durchlese...
Wer rechnen kann, ist echt im Vorteil!

Im Kreistag haben Linke, SPD und Grüne #Allezusammen noch 27.2 Prozent der Sitze.
Sollte sich die FDP zu ihnen erbarmen, sind es 31.3 Prozent.
Die AfD allein bringt es auf 33.2 Prozent.

Nicht besser sieht es im Nordhäuser Stadtrat aus:
Hier kommen Linke, SPD und Grüne #allezusammen mal eben auf 30.5 Prozent.
Mit der FDP auf 33.7 Prozent.
Die #allezusammen kann die AfD mit ihren 35.4 Prozent locker überstimmen.

Mein guter Rat:
Ihr solltet #alle zusammen in Zukunft ganz lieb und nett mit den Abgeordneten der CDU sein! Auch wenn ihr sie nicht leiden könnt.
Denn wenn die AfD einen Antrag einbringt, welcher Euch nicht gefällt und die Christdemokraten einen plötzlichen Drang nach der Sanitärsektion verspüren...

... dann könnt Ihr #allezusammen einpacken, die linken Bolschewisten und die grünen Bolschewoken und die moralpachtenden Weltretter sowieso.

Also, seid ganz doll nett zu den Genossen Gerbothe, Primas, Nüßle & Co.
Ihr werdet sie brauchen!
P.Burkhardt
28.05.2024, 07.07 Uhr
Jaja, lieber rob2000...
...darum hat sie ja auch viele nicht gewählt und sich für die braunblaue Alternative entschieden... ich bin sehr gespannt ob ein so eingefärbter Stadtrat nun tatsächlich besser arbeitet... bin da ein klein wenig skeptisch...
E20
28.05.2024, 08.07 Uhr
@nordhauser927
wenn Sie wählen waren, haben Sie ja das System der Kommunalwahl anerkannt. Und das ist nunmal so, daß alle vergebenen Stimmen der Kandidaten einer Partei eine Summe ergibt, die der Fraktion zugerechnet wird. Hieraus ergibt sich dann die Sitzverteilung.
Ich weiß gar nicht worüber Sie hier diskutieren wollen
Paul
30.05.2024, 21.34 Uhr
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