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Sa, 10:07 Uhr
20.07.2024
Zum 80. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats auf Hitler

Widerstand gegen Unterdrückung und Tyrannei

Heute vor 80 Jahren, am 20. Juli 1944, scheiterte die Widerstandsgruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit ihrem mutigen Attentat auf Adolf Hitler. Bündnis Deutschland erinnert daran...

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"Der Mut und die Entschlossenheit von Stauffenberg und seinen Mitstreitern erinnern uns daran, dass der Widerstand gegen Unterdrückung und Tyrannei niemals vergebens ist. Ihre Taten zeigen, dass es selbst in den dunkelsten Zeiten Menschen gibt, die für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde einstehen.

Heute, angesichts weltweiter politischer Spannungen und autoritärer Tendenzen, ist es wichtiger denn je, die Lektionen der Geschichte zu beherzigen. Es liegt an uns allen, für eine gerechte und friedliche Welt zu kämpfen.", heißt es zum heutigen Jahrestag von der Partei Bündnis Deutschland. Die Meldung ist verbunden mit einem Zitat aus Friedrich Schillers Drama "Wilhelm Tell", das Claus Schenk Graf von Stauffenberg einst in einer Schultheateraufführung sprach:

"Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht,
Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
Wenn unerträglich wird die Last – greift er
Hinauf getrosten Mutes in den Himmel,
Und holt herunter seine ew’gen Rechte,
Die droben hangen unveräusserlich
Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst –
Der alte Urstand der Natur kehrt wieder,
Wo Mensch dem Menschen gegenübersteht –
Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr
Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben –
Der Güter höchstes dürfen wir verteid’gen
Gegen Gewalt – Wir stehn vor unser Land,
Wir stehn vor unsre Weiber, unsre Kinder!"
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
20.07.2024, 11:42 Uhr
Widerstand gegen Unterdrückung und Tyrannei
Besonders ein Teil des Textes sollte, m.E., besonders hervorgehoben werden:
Zitat:
"Heute, angesichts weltweiter politischer Spannungen und autoritärer Tendenzen, ist es wichtiger denn je, die Lektionen der Geschichte zu beherzigen.
Es liegt an uns allen, für eine gerechte und friedliche Welt zu kämpfen.,
heißt es zum heutigen Jahrestag von der Partei Bündnis Deutschland."
Paulinchen
20.07.2024, 17:41 Uhr
In bestimmten Fällen,...
.... sollte man die Geschichte nicht ruhen lassen.
Doch wie immer kommt das, ABER :

Leider gibt es derzeit in den Schulen besonders im Fach Geschichte, den Kardinalfehler, dass über die im obigen Artikel berichteten Themen gar nicht gesprochen wird.
Meine Enkel haben davon nichts erfahren. Dafür war es wichtiger, dass die Kinder über die Zeit vor Christus, im Detail aufgeklärt wurden. Wie hieß dieser und jener Pharao und mit wem war er liiert. Aus meiner Sicht war das Müll. Als ich die Geschichtslehrerin darauf angesprochen habe, gab sie mir recht, aber sie hatte ihre Vorgaben.
Für mich ist es irgendwie kein Wunder, dass ein kleiner Teil der heutigen Jugend, den irren A. H. verherrlicht. Es ist einfach nicht so, dass sie ihn als den Hauptakteur für Krieg, Mord und Holocaust sehen. Denn sie haben zum größten Teil, nichts über diesen Unmenschen erfahren. Hier liegt der Hase im Pfeffer.
Wir Kinder der DDR, mussten zum Lager Dora zu Fuß, mehrmals im Jahr tippen, unsere erste gemeinsame Klassenfahrt führte uns zum KZ Buchenwald. Gewiss - mitunter war es ein anderer Tenor, den wir zur Kenntnis nehmen mussten. Hier ging es um die Kommunisten. Aber dennoch war der Name A. H. im Kontext zu vernehmen. Auch fielen die Namen der Väter von den o. g. Personen.
Deshalb frage ich mich, weshalb beginnt der Geschichtsunterricht nicht mit dem schwaerzesten Kapitel der dtsch. Geschichte? Der Rest der Zeit, kann danach gelehrt werden. Nur so, begreift unsere Jugend, wie wichtig es ist, täglich etwas für den Frieden und der Verständigung miteinander zu tun. Sie lernen dabei auch, den Unterschied von Gut und Böse zu erkennen. Wer sich für Geschichte im ganzen interessiert, der kann sie ja auch studieren und zum Beruf machen.
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