Mi, 18:05 Uhr
04.12.2024
Wandererlebnisse eines Lesers im November
Der Winter naht
Der 11. Monat des Jahres, Weihnachten ist nicht mehr weit. Lebkuchen, Plätzchen, Glühwein füllen die Regale in unseren Märkten. Trotzdem gehen die Seniorenwanderer wieder jeden Mittwoch auf Wanderschaft, laufen, schwatzen und freuen sich. An diesen vier Wanderungen haben 137 Wanderinnen und Wanderer teilgenommen und haben 43 km zurückgelegt...
Unsere erste Novemberwanderung führt uns vom Bahnhof Rottleben über die Moto-Cross- Strecke bis nach Frankenhausen hinein. Die Moto-Cross-Strecke wird heute noch für Rennen genutzt. In mir erwachen Erinnerungen an die Kindheit. Mit meinem Vater und meinem Bruder haben wir Moto- Cross- Rennen im Sondershäuser Schital, am Fuß des Frauenberges besucht. Im Winter haben wir diese Strecken und Schanzen zum Schlitten- oder Skifahren genutzt. Das ist lange her. In Bad Frankenhausen angekommen, geht es nach einer Pause wieder zurück nach Rottleben. Dabei laufen wir ein Stück entlang der ehemaligen Bahnstrecke Sondershausen- Brettleben. Als hier noch Züge fuhren, ist auch schon lange her. Ein Tag voller Erinnerungen.
Die zweite Novemberwanderung führt uns hinauf zum sagenumwobenen Frauenberg. Ein schon oft besuchtes Ziel. Heute laufen wir von der Kirche St. Petri über die Nordwand hinauf zum Plateau. Die Kinder finden hier heute Informationstafeln mit Informationen zur Geologie, der Flora und Fauna und nicht zuletzt zu den Sagen, die diesen Berg so geheimnisvoll erscheinen lassen. Ich bin nicht sicher, ob wir schon alle seine Geheimnisse kennen. Eine Station an der Nordwand ist eine Steinabbruchstelle. Nach einem schweren Gewitter stürzten hier im Jahr 1815 gewaltige Wassermengen den Hang hinab. Das Wasser drang in die vorhandenen Spalten des Muschelkalk-Gesteins und führte zum Abbruch eines großen Teils der Bergwand. Oben angekommen erholen wir uns im Infopavillon, um dann in Richtung Westen den Berg wieder zu verlassen.
Auch unsere dritte Wanderung ist zu diesem Zeitpunkt eine Tradition. Sie führt uns um den kleinen Ort Hohenebra, heute ein Stadtteil Sondershausens. Der Winter zeigt sich an diesem Tag mit tiefen Temperaturen und leichtem Schneefall. Zunächst geht es in Richtung Niederspier, vorbei an mit Graffiti verzierten Silowänden. Neben Aliens sind auch Vogelmotive und anderes dargestellt. Manche davon sind recht ansehnlich. In Niederspier machen wir an der Schelle eine Rast, der Sumpfbach plätschert an uns vorbei. Von Niederspier geht es zunächst über die Straße nach Oberspier und dann über einen Feldweg zurück nach Hohenebra. Auf diesem Weg erwischt uns der Schnee. Die Temperatur und der Schneefall haben uns ganz schön zugesetzt. Im Getränkemarkt Hellmuth werden wir für unser Durchhalten belohnt.
Der warme Glühwein durchströmt unsere durchgefrorenen Körper und mit Würstchen sowie Fettbroten sind die Anstrengungen und Lasten der Wanderung schnell vergessen. Wir bedanken uns bei Herrn Hellmuth und unserem Volker für die Organisation und Bewirtung.
Unsere vierte und letzte Wanderung im November führt uns zum Jagdschloss Possen. Es gibt das Sprichwort Viele Wege führen nach Rom und das gilt auch für den Possen. Das Wetter an diesem Tag ist besser als seine Vorhersage. Wir laufen am Forsthaus los, zunächst der Possenallee folgend, vorbei am Jüdischen Friedhof und dem Spatenbergturm. Am Rondell gibt es eine kleine Pause, um einen Blick auf die Stadt und den gegenüber liegenden Frauenberg zu werfen. Danach geht es entlang des Prinzessinnenwegs in Richtung Bebra und Graß und wieder auf die Possenallee zum letzten Anstieg, bevor wir das Jagdschloss erreichen. Für den Weg zurück zum Forsthaus verlassen wir die Possenallee und nutzen den Schutzhüttenweg.
Wolfgang Lehmann
Autor: emwUnsere erste Novemberwanderung führt uns vom Bahnhof Rottleben über die Moto-Cross- Strecke bis nach Frankenhausen hinein. Die Moto-Cross-Strecke wird heute noch für Rennen genutzt. In mir erwachen Erinnerungen an die Kindheit. Mit meinem Vater und meinem Bruder haben wir Moto- Cross- Rennen im Sondershäuser Schital, am Fuß des Frauenberges besucht. Im Winter haben wir diese Strecken und Schanzen zum Schlitten- oder Skifahren genutzt. Das ist lange her. In Bad Frankenhausen angekommen, geht es nach einer Pause wieder zurück nach Rottleben. Dabei laufen wir ein Stück entlang der ehemaligen Bahnstrecke Sondershausen- Brettleben. Als hier noch Züge fuhren, ist auch schon lange her. Ein Tag voller Erinnerungen.
Die zweite Novemberwanderung führt uns hinauf zum sagenumwobenen Frauenberg. Ein schon oft besuchtes Ziel. Heute laufen wir von der Kirche St. Petri über die Nordwand hinauf zum Plateau. Die Kinder finden hier heute Informationstafeln mit Informationen zur Geologie, der Flora und Fauna und nicht zuletzt zu den Sagen, die diesen Berg so geheimnisvoll erscheinen lassen. Ich bin nicht sicher, ob wir schon alle seine Geheimnisse kennen. Eine Station an der Nordwand ist eine Steinabbruchstelle. Nach einem schweren Gewitter stürzten hier im Jahr 1815 gewaltige Wassermengen den Hang hinab. Das Wasser drang in die vorhandenen Spalten des Muschelkalk-Gesteins und führte zum Abbruch eines großen Teils der Bergwand. Oben angekommen erholen wir uns im Infopavillon, um dann in Richtung Westen den Berg wieder zu verlassen.
Auch unsere dritte Wanderung ist zu diesem Zeitpunkt eine Tradition. Sie führt uns um den kleinen Ort Hohenebra, heute ein Stadtteil Sondershausens. Der Winter zeigt sich an diesem Tag mit tiefen Temperaturen und leichtem Schneefall. Zunächst geht es in Richtung Niederspier, vorbei an mit Graffiti verzierten Silowänden. Neben Aliens sind auch Vogelmotive und anderes dargestellt. Manche davon sind recht ansehnlich. In Niederspier machen wir an der Schelle eine Rast, der Sumpfbach plätschert an uns vorbei. Von Niederspier geht es zunächst über die Straße nach Oberspier und dann über einen Feldweg zurück nach Hohenebra. Auf diesem Weg erwischt uns der Schnee. Die Temperatur und der Schneefall haben uns ganz schön zugesetzt. Im Getränkemarkt Hellmuth werden wir für unser Durchhalten belohnt.
Der warme Glühwein durchströmt unsere durchgefrorenen Körper und mit Würstchen sowie Fettbroten sind die Anstrengungen und Lasten der Wanderung schnell vergessen. Wir bedanken uns bei Herrn Hellmuth und unserem Volker für die Organisation und Bewirtung.
Unsere vierte und letzte Wanderung im November führt uns zum Jagdschloss Possen. Es gibt das Sprichwort Viele Wege führen nach Rom und das gilt auch für den Possen. Das Wetter an diesem Tag ist besser als seine Vorhersage. Wir laufen am Forsthaus los, zunächst der Possenallee folgend, vorbei am Jüdischen Friedhof und dem Spatenbergturm. Am Rondell gibt es eine kleine Pause, um einen Blick auf die Stadt und den gegenüber liegenden Frauenberg zu werfen. Danach geht es entlang des Prinzessinnenwegs in Richtung Bebra und Graß und wieder auf die Possenallee zum letzten Anstieg, bevor wir das Jagdschloss erreichen. Für den Weg zurück zum Forsthaus verlassen wir die Possenallee und nutzen den Schutzhüttenweg.
Wolfgang Lehmann
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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