Do, 12:00 Uhr
05.12.2024
Ein Erinnerungsort des Grauens
Die Ofenbauer von Auschwitz
Viele Mitglieder des Verbandes der Behinderten machten sich gemeinsam auf den Weg nach Erfurt. Das Fuhrunternehmen Grams brachte uns mit einem Bus zu dem Erinnerungsort Topf & Söhne, die Ofenbauer von Auschwitz...
Der Verband der Behinderten besuchte den Erinnerungsort Topf & Söhne, die Ofenbauer von Auschwitz, in Erfurt (Foto: Dorothea Kieper)
Schon vor dem ehemaligen Gebäude von Topf & Söhne begannen wir die Reise in die Vergangenheit.
Auf dem Vorplatz war eine Nachbildung des ehemaligen Industriegelände zu sehen. Am Standort gab es 20 Betriebsteile, Montagehalle, Klempnerei, Eisenlager, Lehrlingswerkstatt, aber auch das Barackenlager für die Zwangsarbeiter. Jetzt ist es ein Erinnerungsort für die Mittäterschaft eines Betriebes am Völkermord.
Es war die Geschichte einer ganz normalen deutschen Firma, die den Nazis geholfen haben ihre Verbrechen an Menschen zu begehen, Menschen die behindert waren, die einen anderen Glauben hatten, Menschen anderer Herkunft, usw.
Die Nazis haben sehr viele Verbrechen begangen, das konnten sie nicht allein, viele Menschen haben dabei geholfen. Mit dabei die Erfurter Firma Topf & Söhne mit ihren Mitarbeitern. Im Gebäude sahen wir die Räume der Ingenieure, die die Verbrennungsöfen für die KZs entwickelten. Fotos und Dokumente bereichern noch die Ausstellung. Diese Ausstellung hat uns wieder vor Augen geführt wie wichtig Demokratie ist und das man mit wachen Verstand alles aufnimmt. Wir waren uns einig: So etwas sollte nie wieder geschehen.
Dorothea Kieper
Autor: emw
Der Verband der Behinderten besuchte den Erinnerungsort Topf & Söhne, die Ofenbauer von Auschwitz, in Erfurt (Foto: Dorothea Kieper)
Schon vor dem ehemaligen Gebäude von Topf & Söhne begannen wir die Reise in die Vergangenheit.
Auf dem Vorplatz war eine Nachbildung des ehemaligen Industriegelände zu sehen. Am Standort gab es 20 Betriebsteile, Montagehalle, Klempnerei, Eisenlager, Lehrlingswerkstatt, aber auch das Barackenlager für die Zwangsarbeiter. Jetzt ist es ein Erinnerungsort für die Mittäterschaft eines Betriebes am Völkermord.
Es war die Geschichte einer ganz normalen deutschen Firma, die den Nazis geholfen haben ihre Verbrechen an Menschen zu begehen, Menschen die behindert waren, die einen anderen Glauben hatten, Menschen anderer Herkunft, usw.
Die Nazis haben sehr viele Verbrechen begangen, das konnten sie nicht allein, viele Menschen haben dabei geholfen. Mit dabei die Erfurter Firma Topf & Söhne mit ihren Mitarbeitern. Im Gebäude sahen wir die Räume der Ingenieure, die die Verbrennungsöfen für die KZs entwickelten. Fotos und Dokumente bereichern noch die Ausstellung. Diese Ausstellung hat uns wieder vor Augen geführt wie wichtig Demokratie ist und das man mit wachen Verstand alles aufnimmt. Wir waren uns einig: So etwas sollte nie wieder geschehen.
Dorothea Kieper
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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