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Do, 08:58 Uhr
26.12.2024
Arbeitskreis Auewälder fordert Ende der Gips-Bohrungen

Mehr Schutz für den Südharz

Im Südharz werden wieder Probebohrungen nach Gipsvorkommen durchgeführt. Dagegen protestieren Naturschutzverbände, darunter auch der "Arbeitskreis Hallesche Auenwälder", der jetz ein ausführliches Positionspapier veröffentlicht hat...

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) – AHA – erneuert und formuliert wichtige Anliegen. Basis ist unter anderem eine aktuelle Protestexkursion durchgeführt am 21. Dezember.

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Der Arbeitskreis fordert eine Unterlassung der Probebohrungen nach Gips und mehr Einstehen für den Erhalt der Karstlandschaft Südharz. Weiterhin übt man Kritik daran, das bei der Veröffentlichung des Beschlusses zu den Probebohrungen Anfang Dezember Vertretern der Naturschutzverbände Bundes für Umwelt und Naturschutz "BUND", des Naturschutzbundes Deutschland "NABU" und des AHA der Zutritt zur Mammuthalle in Sangerhausen verwehrt worden sei.

Das ausführliche Papier findet sich hier . Eine Folgeveranstaltung ist für Samstag, den 25.01.2025 um 09:30 Uhr geplant. Eingeladen wird zu einer etwa fünfstündigen Fahrrad- und Fußwanderexkursion ab dem Bahnhof Berga-Kelbra durch die Thyraaue in das Biosphärenreservat „Karstlandschaft Südharz“.
Autor: red

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Kommentare
raxel88
27.12.2024, 09:56 Uhr
Das leidige Thema
Alle Jahre wieder, könnte man sagen, erheben sich die einzigen Fachleute um ihre heilbringende Botschaft zu verkünden.
Doch was ist die Kehrseite der Botschaft? Das langsam und mit vollem Bewusstsein eine der letzten, noch funktionierenden, ansässigen Industriesparten geopfert werden soll. Versteht mich nicht falsch, auch ich bin für aktiven Umweltschutz! Jedoch mit Augenmaß und nicht mit der ideologischen Brille auf. Wer sich die Mühe macht und sich über die Auflagen und Voraussetzungen für neue Abbaugebiete informiert, der wird schnell merken dass es eben kein Raubbau ist wie von vermeintlichen Heilsbringern behauptet.
Und was wäre denn die Alternative? Ein Abbau eines Industriezweiges, der seid über 150 Jahren unserer Region Arbeitsplätze und Gewerbesteuern sichert. Sich im Umfeld als Sponsor bei vielen Veranstaltungen und Vereinen einbringt.
Wo sollen denn die ganzen Leute dann arbeiten? Etwa in der extrem wachsenden Touristik? Oder in einem der vielen anderen Industrieunternehmen der Region?
Ich habe fertig…
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