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Mi, 14:51 Uhr
12.02.2025
Panoramamuseum

Bastian Bandt kommt nach Bad Frankenhausen

Er lebt am Rande der Uckermark, um jedes Wochenende mit seiner Gitarre auf diversen Bühnen, Clubs und Festivals zu spielen. Er fährt nicht nach irgendwo, sondern mit Standortvorteil genau zwischen Wenzel, Felix Meyer und – ja, dem solistischen Boss Bruce...

Bastian Brandt (Foto: Nadja Dreismann) Bastian Brandt (Foto: Nadja Dreismann)


Schon auf seinen früheren Alben hat Bastian Bandt keinen Hehl um seine Wahlverwandtschaften gemacht. Aber wenn man bei ihm Wenzel hört oder auch Gundermann, dann hört man sie nicht an Stelle von Bandt, sondern der Uckermärker tritt mit dem Lausitzer und dem Anhaltiner in den Dialog.

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Sie sind gut aufgehoben bei ihm. Spätestens mit seinem neuen Album „Trauriges Tier“ wird er in den Feuilletons Ostdeutschlands als einer der Großen bezeichnet, als einer der Liedermacher, die etwas beizutragen haben zur ostdeutschen Identitätsfindung.

Seine dafür gefundene Bildsprache lebt Begegnung, interagiert und spricht so irritierend vertraut wie neu, elementar und frei die Sinne an, intensiv wie erstmals Gedachtes: Tief, archaisch, universell, erdig, zart, ankernd. Sinnliche Brücken führen den Text, münden kraftvoll in Melodie, Rhythmus und tiefgründende Bilder. Bastian Bandt’s Gitarrenspiel verdichtet, trägt, fängt, treibt, dehnt, zieht und schafft profunde, weitläufige Säle, pulsierende Stufen, freilassende Passagen. Bandt ist bekennender Kleinkünstler; standfest und ehrlich.

Ganz ohne Zynismus lässt er sein Publikum kichern, während sich einige noch schnäuzen, weil das Leben so schön weh tut.

Eintritt: erfragen
Shuttleservice! Abfahrt ab REHA-Klinik: 19:30 Uhr. REHA-Patienten bitte in die Liste im Patientenordner eintragen!
Platzreservierungen: Über Fred Böhme, Tel.: 034671-61923, E-Mail: fred.boehme@panorama-museum.de
Autor: emw

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