Do, 13:15 Uhr
13.02.2025
Konzertreihe startet mit Gewinnspiel
150. Sonntagsmatinee der Landesmusikakademie
Im Rahmen des 32. Internationalen Sondershäuser Meisterkurses Oboe findet am 23.Februar die 150. Sonntagsmatinee Noten mit Dip" statt. Die Konzertreihe ist seit über 15 Jahren fester Bestandteil des Konzertprogramms:...
An zehn Sonntagen im Jahr lädt die Landesmusikakademie stets um 11 Uhr zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis ein, bei dem musikalische und kulinarische Leckerbissen gleichermaßen angeboten werden. Zuerst lauschen die Konzertbesucher in der Franz-Liszt-Halle den Künstler, um dann im Anschluss in der gegenüberliegen Max-Reger-Halle ein warmes Buffet zu genießen.
Bei der Jubiläumsmatinee darf sich das Publikum auf die jungen Teilnehmenden des Meisterkurses freuen. 2025 steht die Oboe im Mittelpunkt. Die Kursleitung hat Washington Barella, Professor an der Hochschule der Künste Berlin, inne. Die Teilnehmenden werden am Klavier begleitet von der japanischen Pianistin Kimiko Imani.
Die 150. Sonntagsmatinee wird außerdem mit einem Gewinnspiel für alle anwesenden Konzertbesucher*innen gewürdigt. Verlost werden an diesem Sonntagvormittag zwei Karten für einen selbstgewählten Matineebesuch in diesem Jahr.
Karten sind in der Stadtinformationen Sondershausen erhältlich (03632- 622822).
Martina Langenberger, Geschäftsführerin der Landesmusikakademie, hat die Entwicklung der Konzertreihe von ihren Anfängen bis heute begleitet. In einem Interview anlässlich des Jubiläums berichtet sie von den Ursprüngen, der skurrilen Namensgebung und der Auswahl der Künstler.
Wo liegen die Ursprünge der Matineereihe Noten mit Dip?
Im Jahr 2008, nachdem die ersten Kinderkrankheiten der noch sehr jungen Landesmusikakademie durchgestanden waren, kam zusammen mit einer Mitarbeiterin die Idee einer Konzertreihe auf. Die Suche nach einem regelmäßigen Termin, der nicht (allzu oft) von anderen Veranstaltern belegt ist, brachte uns schließlich auf den Sonntagvormittag. Bis zur Idee, ein Brunch-Buffet anzuschließen, war es dann nicht mehr weit. Wir hofften, besonders durch die Kombination von Musik und Essen eine neue Zielgruppe zu erschließen.
Wie ist der Name entstanden?
In der ersten Zeit gab es ein Brunch-Buffet während des Konzertes, also Musikgenuss und Essensgenuss parallel. Natürlich hat man bei einer Namensfindung mehrere Vorschläge auf dem Tisch, aber irgendwie sind wir immer wieder an diesem Titel hängen geblieben. Inzwischen hat sich das Format dahingehend weiterentwickelt, dass es das Buffet im Anschluss und in einem separaten Raum gibt. So bekommt die Musik die Aufmerksamkeit, die sie verdient, und die Gäste haben anschließend ausreichend Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Der Name Noten mit Dip ist aber geblieben. Interessanterweise ist er gleichermaßen prägnant wie verwirrend: Hin und wieder rufen Gäste an und wünschen Karten zu Musik mit Noten, Musik mit Essen oder zum Notenbuffet.
Wen hören wir eigentlich und wer entscheidet das?
Die Konzertreihe Noten mit Dip ist hauptsächlich ein Format, dass sich an Nachwuchsmusiker richtet. Dieser Gruppe gilt das Haupt-Augenmerk bei der Auswahl. Ergänzt werden die Termine regelmäßig von ambitionierten Amateur-Ensembles, also Musiker, die auf hohem Niveau, aber nur als Hobby Musik machen. Sicher erinnern sich viele an das Gesangsquartett QuadroTon aus Erfurt, das mehrmals zu erleben war. Gern nutzen wir auch die Möglichkeit, unseren Belegungsgästen eine Bühne zu bieten, die ja idealerweise auch Nachwuchsmusiker sind – so im Oktober 2024 zu erleben, als Landesjugendorchester und Landesjugendchor Thüringen gemeinsam einen Sonntagvormittag gestalteten.
Viele Ensembles oder Solisten bewerben sich bei uns und gemeinsam im Team werden die besten Termine gesucht und der Plan so abwechslungsreich wie möglich gestaltet. Aus meiner Sicht ist neben dem Buffet der Mehrwert dieser Reihe, dass jedes Mal etwas anderes zu erleben ist. Das verdeutlicht die Vielfalt des Musiklandes Thüringen am besten.
Autor: emwAn zehn Sonntagen im Jahr lädt die Landesmusikakademie stets um 11 Uhr zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis ein, bei dem musikalische und kulinarische Leckerbissen gleichermaßen angeboten werden. Zuerst lauschen die Konzertbesucher in der Franz-Liszt-Halle den Künstler, um dann im Anschluss in der gegenüberliegen Max-Reger-Halle ein warmes Buffet zu genießen.
Bei der Jubiläumsmatinee darf sich das Publikum auf die jungen Teilnehmenden des Meisterkurses freuen. 2025 steht die Oboe im Mittelpunkt. Die Kursleitung hat Washington Barella, Professor an der Hochschule der Künste Berlin, inne. Die Teilnehmenden werden am Klavier begleitet von der japanischen Pianistin Kimiko Imani.
Die 150. Sonntagsmatinee wird außerdem mit einem Gewinnspiel für alle anwesenden Konzertbesucher*innen gewürdigt. Verlost werden an diesem Sonntagvormittag zwei Karten für einen selbstgewählten Matineebesuch in diesem Jahr.
Karten sind in der Stadtinformationen Sondershausen erhältlich (03632- 622822).
Martina Langenberger, Geschäftsführerin der Landesmusikakademie, hat die Entwicklung der Konzertreihe von ihren Anfängen bis heute begleitet. In einem Interview anlässlich des Jubiläums berichtet sie von den Ursprüngen, der skurrilen Namensgebung und der Auswahl der Künstler.
Wo liegen die Ursprünge der Matineereihe Noten mit Dip?
Im Jahr 2008, nachdem die ersten Kinderkrankheiten der noch sehr jungen Landesmusikakademie durchgestanden waren, kam zusammen mit einer Mitarbeiterin die Idee einer Konzertreihe auf. Die Suche nach einem regelmäßigen Termin, der nicht (allzu oft) von anderen Veranstaltern belegt ist, brachte uns schließlich auf den Sonntagvormittag. Bis zur Idee, ein Brunch-Buffet anzuschließen, war es dann nicht mehr weit. Wir hofften, besonders durch die Kombination von Musik und Essen eine neue Zielgruppe zu erschließen.
Wie ist der Name entstanden?
In der ersten Zeit gab es ein Brunch-Buffet während des Konzertes, also Musikgenuss und Essensgenuss parallel. Natürlich hat man bei einer Namensfindung mehrere Vorschläge auf dem Tisch, aber irgendwie sind wir immer wieder an diesem Titel hängen geblieben. Inzwischen hat sich das Format dahingehend weiterentwickelt, dass es das Buffet im Anschluss und in einem separaten Raum gibt. So bekommt die Musik die Aufmerksamkeit, die sie verdient, und die Gäste haben anschließend ausreichend Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Der Name Noten mit Dip ist aber geblieben. Interessanterweise ist er gleichermaßen prägnant wie verwirrend: Hin und wieder rufen Gäste an und wünschen Karten zu Musik mit Noten, Musik mit Essen oder zum Notenbuffet.
Wen hören wir eigentlich und wer entscheidet das?
Die Konzertreihe Noten mit Dip ist hauptsächlich ein Format, dass sich an Nachwuchsmusiker richtet. Dieser Gruppe gilt das Haupt-Augenmerk bei der Auswahl. Ergänzt werden die Termine regelmäßig von ambitionierten Amateur-Ensembles, also Musiker, die auf hohem Niveau, aber nur als Hobby Musik machen. Sicher erinnern sich viele an das Gesangsquartett QuadroTon aus Erfurt, das mehrmals zu erleben war. Gern nutzen wir auch die Möglichkeit, unseren Belegungsgästen eine Bühne zu bieten, die ja idealerweise auch Nachwuchsmusiker sind – so im Oktober 2024 zu erleben, als Landesjugendorchester und Landesjugendchor Thüringen gemeinsam einen Sonntagvormittag gestalteten.
Viele Ensembles oder Solisten bewerben sich bei uns und gemeinsam im Team werden die besten Termine gesucht und der Plan so abwechslungsreich wie möglich gestaltet. Aus meiner Sicht ist neben dem Buffet der Mehrwert dieser Reihe, dass jedes Mal etwas anderes zu erleben ist. Das verdeutlicht die Vielfalt des Musiklandes Thüringen am besten.

