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Sa, 19:24 Uhr
26.04.2025
Wacker verliert auch Nordthüringenderby in Bad Frankenhausen

Die Seuche geht weiter

SV Blau-Weiß 91 Bad Frankenhausen - FSV Wacker 90 Nordhausen 3:2 (2:0)

Seit Donnerstag ist der Verein führungslos und seit dem 2. März kann Wacker nicht mehr gewinnen. Auch heute setzte es eine Niederlage im prestigeträchtigen Derby am Kyffhäuser. Alle drei Tore des Siegers schossen Ex-Wackeraner…

Es war die siebte Pleite im achten Spiel bei einem einzigen Unentschieden. Da sage noch einer, der schlechte Führungsstil des Vereins belaste die Landesliga-Mannschaft nicht. Obwohl die Nordhäuser über weite Strecken der ersten Hälfte heute das Spiel machten und einige verheißungsvolle Chancen herausspielten waren es die Gastgeber, die zweimal eiskalt zuschlugen. Besonders bitter für die Wacker-Truppe, dass es alles ehemalige Kollegen waren, die heute die nächste Niederlage besiegelten. Erst traf Jerome Riedel für die Frankenhäuser in Minute 29, dann netzte Erik Schneider kurz vor dem Halbzeitpfiff zur beruhigenden Pausenführung der Gastgeber ein.

Das Aufbäumen der Nordhäuser nach dem Seitenwechsel machte der ehemalige Erfurter- und Wacker-Profi Carsten Kammlott zunichte und entschied mit seinem 15. Saisontor nach einer knappen Stunde Spielzeit die Partie. Die Mannschaft des Nordhäuser Trainers Ingo Görke gab sich jedoch nicht auf und kam durch St. Louis und Hanselmann noch einmal heran; am Ende reichte es aber wieder nicht für einen Punktgewinn.

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Nächsten Sonntag kommt der FSV Preußen in den Albert-Kuntz-Sportpark, der nach dem heutigen Sieg gegen Schleiz und dem Triumph im Nachholspiel vor Wochenfrist gegen Wacker nun mit einem Auswärtssieg in der Tabelle an den Nordhäusern vorbeiziehen könnte. Gestern war bei den Preußen Mitgliederversammlung (wird dort jährlich abgehalten!) und Präsident Benno Harbauer bedauerte die Ereignisse bei Wacker und warnte seine Vereinsmitglieder im Angesicht des Führungsdebakels in Nordhausen davor, in ihrem Engagement nachzulassen und sich nicht verantwortlich zu fühlen. Allerdings deutet nichts darauf hin, dass der Kurstadtverein ein ähnliches Schicksal wie der Verein aus der Parkallee erleiden könnte. Und Langensalzas Spieler sind nach zwei Siegen hoch motiviert, mit einem Auswärtssieg in Nordhausen dem Klassenerhalt ein weiteres Stück näher zu kommen. Im Falle einer erneuten Niederlage richtet sich der Blick in Nordhausen ab sofort auf das Tabellenende, denn bei der derzeitigen Konstellation in der Oberliga Süd könnte es sogar vier Absteiger aus der Verbandsliga geben. Mit 31 Punkten ist Wacker da noch lange nicht gesichert.

Tore: 1:0 Riedel (29.), 2:0 Schneider (45.), 3:0 Kammlott (53.), 3:1 St.Louis (65.), 3:2 Hansemann (83.)

Zuschauer: 653

Blau-Weiß Frankenhausen: Sünkel- Friedemann, Kell, Ränke, Schneider (63., Sondermann), Gödicke (76., Tschierschwitz), Lobodasch (63., Helbing) Meier, Weber (75., Auerbach), Kammlott, Riedel (90. Grüllmeyer)

FSV Wacker 90: Gröger- Goutier (46., Tarenenko), Kuhnhold, Schneider, Vopel, Gorges (55,. Großer), Pietsch, Schmidt, Schwerdt, Riemekasten (75., Hansemann), St. Louis,
Autor: red

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Kommentare
Alex Gösel
27.04.2025, 18:42 Uhr
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Alex Gösel
28.04.2025, 12:38 Uhr
Wacker - Der Tragödie zweiter Teil
Spätestens jetzt sollten auch die allerletzten Fans die Demotivation der Spieler und des Vereins bemerken!

Vielleicht ist es auch ein Zeichen, den Verein endgültig abzuwickeln? Wäre das nicht eine logische Konsequenz aus den Ereignissen der letzten Wochen und Monate? Es wäre wahrscheinlich für jeden eine Erlösung: Spieler, Fans, (Ex-)Vorstand, Sponsoren und Geldgeber und würde weitere Peinlichkeiten ersparen.

Dieser Verein ist so nicht mehr tragbar und rettbar! Jeder Wiederbelebungsversuch ist verbranntes Geld!

Oder man fragt die "Ultras" wie es mit dem Verein weiter gehen soll, aber bedenkt was die so in ihren Köpfen zu haben scheinen - außer Randale nichts...

Die Ironie des Spiels ist, dass alle gegnerischen Tore von Ex-Wackeren gekommen sind - Woran das wohl liegen mag?

Wie gesagt: Dieser Verein ist am Ende und gehört endgültig abgewickelt und auf die Müllhalde der Geschichte! Welch unrühmliches Ende!
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