Mo, 14:53 Uhr
26.05.2025
Wieder Leben in der Villa
Ritter, Bauern, Burgverwalter
Seit Januar heißt es Ritter, Bauern, Burgverwalter–die Kindervilla tanzt im Mittelalter und nun hatte das Jahresprojekt der integrativen Kindertagesstätte in Bad Frankenhausen zum Straßenfest seinen Höhepunkt...
Ritter, Bauern, Burgverwalter – die Kindervilla Bad Frankenhausen tanzt im Mittelalter (Foto: Katrin Milde)
Auch wenn die Kinder zurzeit im Ausweichobjekt Am Tischplatz spielen und lernen, das Straßenfest fand an ihrem eigentlichen zu Hause statt. Es wurde viel vorbereitet und liebevoll bis ins kleinste Detail dekoriert. Und dank vieler fleißiger Hände von Team, Eltern, Großeltern und Freunden verwandelte sich am Samstag die Geschwister- Scholl- Straße in ein mittelalterliches Ambiente.
Schnell füllte sich am Nachmittag die Straße, denn nicht nur die Familien der Kindervillakinder folgten der Einladung des Teams und des Fördervereins, sondern auch viele Gäste von Nah und Fern kamen zum 31. Straßenfest.
Erstmalig wurden auch die Hausmänner mit ihren Frauen begrüßt, die in Begleitung der Fliederhoheiten Eileen I. und Felicia I. erschienen. Der 1. Beigeordnete Dr. Andreas Räuber begrüßte, stellvertretend in der historischen Robe des Bürgermeisters, die Gäste, würdigte die hervorragende Arbeit in Vorbereitung des Festes und bestätigte noch mal die Entscheidung des Stadtrates für die bald beginnenden baulichen Maßnahmen in der Kindervilla.
Und dann ging es endlich los. Über 300 Besucher verfolgten gespannt das Programm der Kinder, bei dem das Jahresprojekt in wunderschönen Kostümen musikalisch dargestellt wurde.
Im ersten Programmteil ging es um das Leben der Bauern in der damaligen Zeit. Tiere hatten damals eine große Bedeutung und so sprangen die Kleinsten aus der Käfergruppe wie die Pferde über die Bühne. Die Kinder der Waschbärengruppe verwandelten sich in kleine Schafe und Schäfer. Die schwere Arbeit der Bauern zeigten die Mäusekinder und hantierten eifrig mit Harken und Besen.
Die Bienchengruppe stellte den Adel dar und stolzierte stolz als Ritter und Burgfrauen zu ihrem Tanz, bevor dann die Mädchen der Eichhörnchengruppe als Hexen über die Bühne fegten und von den Hausmännern zur Ruhe gebracht wurden.
War die damalige Zeit auch sehr einfach und schwer, die Bauern fanden immer wieder Gelegenheit zum Feiern. Und so beteiligte sich wie immer auch der Elternbeirat und tanzte einen mittelalterlichen Reigen. Zur Freude der Kinder und aller Besucher erinnerte das Team der Kindervilla an das damalige Kloster in der Unterkirche, denn sie tanzten und sprangen als Nonnen und Priester über die Bühne. Natürlich sollte diese Comedy nicht ernst genommen werden, denn der Spaß und das gemeinsame Miteinander standen an diesem Tag im besonderen Fokus.
Das Fest endete natürlich nicht nach diesem Programm. Die Kinder konnten ausgiebig auf der Schloss- Hüpfburg springen, im nostalgischen Karussell viele Runden drehen, eine Kuh melken oder Ledertaschen basteln oder dem Uderslebener Besenbinder Klaus über die Schulter schauen. Großer Andrang herrschte, wie immer beim Schminken, Tattoos oder Zöpfe flechten.
Auf der Bühne ging es auch noch weiter. Vier Kinder der Musikschule Fröhlich spielten passend zum Thema ritterliche und bäuerliche Weisen auf dem Akkordeon. Und ein Gaukler verblüffte so manch Zuschauer mit seinen Tricks.
Für das leibliche Wohl sorgten viele Mitarbeiterinnen und Vorstandsmitglieder, so dass unter den grünen Linden eine tolle Atmosphäre herrschte. Am Ende des Tages waren sich alle einig, die wahnsinnigen Vorbereitungen hatten sich gelohnt, der Wettergott meinte es auch gut und es war ein Straßenfest, dass lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein riesiges Dankeschön gilt allen, die mit personeller, materieller und finanzieller Unterstützung dazu beigetragen haben.
Katrin Milde-Integrative Kindertagesstätte Kindervilla Bad Frankenhausen
Autor: emw
Ritter, Bauern, Burgverwalter – die Kindervilla Bad Frankenhausen tanzt im Mittelalter (Foto: Katrin Milde)
Auch wenn die Kinder zurzeit im Ausweichobjekt Am Tischplatz spielen und lernen, das Straßenfest fand an ihrem eigentlichen zu Hause statt. Es wurde viel vorbereitet und liebevoll bis ins kleinste Detail dekoriert. Und dank vieler fleißiger Hände von Team, Eltern, Großeltern und Freunden verwandelte sich am Samstag die Geschwister- Scholl- Straße in ein mittelalterliches Ambiente.
Schnell füllte sich am Nachmittag die Straße, denn nicht nur die Familien der Kindervillakinder folgten der Einladung des Teams und des Fördervereins, sondern auch viele Gäste von Nah und Fern kamen zum 31. Straßenfest.
Erstmalig wurden auch die Hausmänner mit ihren Frauen begrüßt, die in Begleitung der Fliederhoheiten Eileen I. und Felicia I. erschienen. Der 1. Beigeordnete Dr. Andreas Räuber begrüßte, stellvertretend in der historischen Robe des Bürgermeisters, die Gäste, würdigte die hervorragende Arbeit in Vorbereitung des Festes und bestätigte noch mal die Entscheidung des Stadtrates für die bald beginnenden baulichen Maßnahmen in der Kindervilla.
Und dann ging es endlich los. Über 300 Besucher verfolgten gespannt das Programm der Kinder, bei dem das Jahresprojekt in wunderschönen Kostümen musikalisch dargestellt wurde.
Im ersten Programmteil ging es um das Leben der Bauern in der damaligen Zeit. Tiere hatten damals eine große Bedeutung und so sprangen die Kleinsten aus der Käfergruppe wie die Pferde über die Bühne. Die Kinder der Waschbärengruppe verwandelten sich in kleine Schafe und Schäfer. Die schwere Arbeit der Bauern zeigten die Mäusekinder und hantierten eifrig mit Harken und Besen.
Die Bienchengruppe stellte den Adel dar und stolzierte stolz als Ritter und Burgfrauen zu ihrem Tanz, bevor dann die Mädchen der Eichhörnchengruppe als Hexen über die Bühne fegten und von den Hausmännern zur Ruhe gebracht wurden.
War die damalige Zeit auch sehr einfach und schwer, die Bauern fanden immer wieder Gelegenheit zum Feiern. Und so beteiligte sich wie immer auch der Elternbeirat und tanzte einen mittelalterlichen Reigen. Zur Freude der Kinder und aller Besucher erinnerte das Team der Kindervilla an das damalige Kloster in der Unterkirche, denn sie tanzten und sprangen als Nonnen und Priester über die Bühne. Natürlich sollte diese Comedy nicht ernst genommen werden, denn der Spaß und das gemeinsame Miteinander standen an diesem Tag im besonderen Fokus.
Das Fest endete natürlich nicht nach diesem Programm. Die Kinder konnten ausgiebig auf der Schloss- Hüpfburg springen, im nostalgischen Karussell viele Runden drehen, eine Kuh melken oder Ledertaschen basteln oder dem Uderslebener Besenbinder Klaus über die Schulter schauen. Großer Andrang herrschte, wie immer beim Schminken, Tattoos oder Zöpfe flechten.
Auf der Bühne ging es auch noch weiter. Vier Kinder der Musikschule Fröhlich spielten passend zum Thema ritterliche und bäuerliche Weisen auf dem Akkordeon. Und ein Gaukler verblüffte so manch Zuschauer mit seinen Tricks.
Für das leibliche Wohl sorgten viele Mitarbeiterinnen und Vorstandsmitglieder, so dass unter den grünen Linden eine tolle Atmosphäre herrschte. Am Ende des Tages waren sich alle einig, die wahnsinnigen Vorbereitungen hatten sich gelohnt, der Wettergott meinte es auch gut und es war ein Straßenfest, dass lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein riesiges Dankeschön gilt allen, die mit personeller, materieller und finanzieller Unterstützung dazu beigetragen haben.
Katrin Milde-Integrative Kindertagesstätte Kindervilla Bad Frankenhausen



















