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Mo, 15:23 Uhr
14.07.2025
CDU-Fraktion Thüringen für Steuererleichterungen

„Leben der Menschen einfacher machen“

Den Vorstoß der Deutschen Steuergewerkschaft, die Steuererklärung für Arbeitnehmer entfallen zu lassen, kommentiert die haushalts- und finanzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Ulrike Jary...

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„Der Vorschlag, die Steuererklärung für Arbeitnehmer zu vereinfachen oder gleich ganz abzuschaffen spricht den meisten Bürgerinnen und Bürgern aus der Seele. Jahr für Jahr Daten in ein Formular zu übertragen, die im Gros den Finanzämtern bereits vorliegen, raubt Kraft, Zeit und Nerven. Es ist längst an der Zeit, das zu überarbeiten und den Menschen das Leben dahingehend leichter zu machen.

Die Finanzverwaltung verfügt heute über eine exzellente Datenlage, seien es Lohnabrechnungen, Versicherungsbeiträge oder Renteninformationen. Gerade bei unseren Rentnern, die bundesweit die niedrigste Durchschnittsrente erhalten, braucht es Erleichterungen. Auf der anderen Seite schaffen wir somit auch dringend notwendige Entlastung beim Personal in den Finanzbehörden. Ziel muss ein modernes, bürgerfreundliches System sein. Weniger Bürokratie, Zeitaufwand und Papierkrieg, dafür digitale, effiziente Abläufe, das sollte in unser aller Interesse sein.“
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
14.07.2025, 15:59 Uhr
Steuererklärung
War da nicht mal was mit einem Bierdeckel?

Das Palaver um die Entlastung geht schon lange, bewirkt wurde nur, dass der Aufwand immer höher wird.

Und alles digital?, wie machen das denn Ältere (nicht alle, aber doch wohl viele), die jetzt schon am Geldautomaten Probleme haben?
mobilitymind
14.07.2025, 20:16 Uhr
Richtig.
Wie sagte schon Willy Brandt?
„Es soll sich die Politik zum Teufel scheren, die - um welcher Prinzipien auch immer - den Menschen das Leben nicht leichter zu machen sucht.“
diskobolos
14.07.2025, 20:52 Uhr
Steuervereinfachungen?
Klingt ja nett, ist aber populistisches Geschwätz und funktioniert aus Sicht des Staates nur, wenn das Steueraufkommen dadurch in summa nicht sinkt. Schließlich machen wir ja heute schon übermäßige Staatsschulden (Verzeihung, „Sondervermögen“) und ein Ende ist nicht in Sicht. Keine ESt-Erklärung heißt natürlich nicht weniger oder gar keine Einkommenssteuern.

Das Geschrei von denjenigen, die nach einer Reform dann mehr zahlen müssten, kann ich mir heute schon vorstellen. Beispiel: Abschaffen der Pendlerpauschale, dafür Senken der Est für alle um vielleicht 100 €.
Das wäre zwar vernünftig, schon wegen Umwelt und Klima, wird aber kaum passieren.

Bei anderen notwendigen Reformen (Renten- , Pflege- , Krankenversicherung) sieht es ganz ähnlich aus. Jeder träumt sich da Veränderungen zu seinen Gunsten . . .
Wyatt Earp
14.07.2025, 23:19 Uhr
Die haben vollkommen recht
es ist vollkommen irrwitzig, dass abhängig Beschäftigte Arbeitnehmer diesen unverständlichen Beamtenkauderwelsch, der sich jährlich mit neuem Blödsinn ändert, abliefern müssen. Betonung liegt auf "müssen". Die Grunddaten haben die ja.

Diese Klientel Beamter auf den Finanzämtern macht das Leben der Menschen leider nicht einfacher, sondern nur schwieriger. Nennt man wohl Jobgarantie. Wer mit denen zu tun hat, hat Probleme, auch ohne gewollte Hinterziehung.
diskobolos
15.07.2025, 10:07 Uhr
@ Wyatt Earp
Dass die Einkommenssteuer für viele ein schwieriges Thema ist, kann ich gut verstehen. Mancher würde am liebsten gar keine Est entrichten, könnte aber auf staatliche Leistungen (Schule, Polizei, Straßen) auch nicht verzichten.

Tatsächlich hat D das komplizierteste Steuerrecht in der Welt, was letztlich auch an unserem Volkscharakter liegt. Wir wollen nicht, dass unsere Nachbarn besser behandelt werden als wir selbst.
Die Steuergesetze versuchen deshalb (bei allen Pauschalisierungen) jedem Einzelfall gerecht zu werden. Es ist also so kompliziert, wie unser Leben.

Und deshalb macht es für die Besteuerung einen Unterschied, ob man
verheiratet ist, Kinder während einer teuren Ausbildung unterstützt, Geld für die Eltern im Pflegeheim aufwendet, einen neuen Job hat, für den man eine weitere Anfahrt oder eine Nebenwohnung hat, zusätzlich Mieteinnahmen und -kosten hat oder sogar völlig von Kapitalerträgen lebt usw. usf.

Einiges davon könnte das FA ja wissen, aber die Dinge ändern sich ja auch ständig. Einen Wegfall der Est-Erklärung würde den totalen gläsernen Bürger voraussetzen. Vereinfachungen sind sicherlich möglich, würden aber zu neuen Ungerechtigkeiten führen. Was halten Sie z. B. von der o. g. Abschaffung der Pendlerpauschale?
Marino50
15.07.2025, 13:49 Uhr
Das Leben einfacher machen
Die Steuererklärung abschaffen. Gute Idee, aber nicht neu. Das sind alles nur leere Phrasen der CDU oder anderer Parteien.
Nicht dauernd nur reden, sondern machen!
Das wäre doch mal was. Auf so ein hirnloses Geschwafel fällt doch keiner mehr rein.
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