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Mi, 17:53 Uhr
03.09.2025
Verwaltungsbericht der Landrätin

Aus dem Kreistag

Unsere Schülerinnen und Schüler sind nun seit knapp einem Monat wieder in den Schulen und ich freue mich, dass wir in diesem Jahr 545 neue ABC-Schützen in unseren Grundschulen begrüßen konnten. Natürlich wünschen wir allen Kindern viel Erfolg beim Lernen...

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Um unsere Erstklässlerinnen und Erstklässler für Bewegung zu begeistern, setzt der Kyffhäuserkreis auch in diesem Jahr die Initiative – einen Sportgutschein mit einem Guthaben von 30 Euro - der bei einem Verein im Landkreis der eigenen Wahl einlöst werden kann - fort.

Auch von Seiten des Gesundheitsamtes wird dieses Bewegungsangebot befürwortet, denn die Einschulungsuntersuchungen ergaben, dass ca. 15 Prozent der Kinder Probleme mit der Koordination aufgrund mangelnder Bewegung aufweisen.
Leider sind auch die Sprachdefizite angestiegen, was ca. 35 Prozent der untersuchten deutschsprachigen Kinder betrifft.

Diesen wurde eine logopädische Therapie und Vorstellung beim Kinderarzt empfohlen, doch auch die Teilnahme in einem Verein, kann die Sprechfähigkeit zusätzlich fördern.
Für das kommende Schuljahr sind bereits die Einschulungsuntersuchungen gestartet.
587 Kinder wurden dem Gesundheitsamt gemeldet, welche nun auf die Schulfähigkeit getestet werden.
Bezugnehmend auf den Umzug der Grundschule Hohenebra nach Sondershausen in die private Fachschule im Borntal kann ich Ihnen mitteilen, dass der Umzug am 30.06.2025 erfolgt ist und der Hortbetrieb am 21.Juli 2025 starten konnte.

Damit können die Sanierungs- bzw. Neubauarbeiten in Hohenebra, die ca. 2 Jahre dauern, durchführt werden.
Erste Abbrucharbeiten haben bereits begonnen und die Planung wird derzeit von einem Architekturbüro konkretisiert.

Weitere Ausschreibungen sind in der Vorbereitung und der Bauantrag wurde am 16.07.25 gestellt.
Derzeit werden 142 Schülerinnen und Schüler an der Schule im Borntal unterrichtet und gute Rahmenbedingungen hierfür geschaffen.

Rund 3.000 Schülerinnen und Schüler nutzen den ÖPNV in unserem Landkreis
Zusätzlich werden aktuell 163 Kinder im Schülerspezialverkehr mit Taxen und Mietwagen befördert.

Auch die Schülerbeförderung der Kinder aus Hohenebra nach Sondershausen sowie zum Standort Schacht im Zusammenhang mit dem Umzug des SBZ im Halbjahr 2024/2025 ist reibungslos angelaufen.
Die gelingende Beförderung im Grundschulbereich ist auch Ergebnis der durchgeführten „Busschule“, die in enger Zusammenarbeit mit unseren Verkehrsunternehmen und der Kreisverkehrswacht Gotha für unsere Vorschulkinder angeboten wird.

Auch in diesem Jahr nahmen an dieser rund 350 Vorschulkinder aus 37 Kindertageseinrichtungen teil.

Aus dem Bereich der Musikschule ist zu berichten, dass sich diese mit Beginn des neuen Schuljahres noch nutzerfreundlicher und moderner präsentiert
Die Sommerferien wurden intensiv genutzt, um wichtige Verwaltungsprozesse neu zu strukturieren und auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Ab sofort können alle An- und Abmeldungen bequem und vollständig über die Internetseite der Musikschule erledigt werden – schnell, unkompliziert und jederzeit verfügbar.
Damit entfällt für Schülerinnen, Schüler und Eltern der Weg ins Büro oder das Ausfüllen von Papierformularen.

Doch damit nicht genug: Auch Schülerakten und Rechnungsläufe werden künftig digital organisiert.
Dies bedeutet nicht nur eine deutliche Vereinfachung und Zeitersparnis für alle Beteiligten, sondern trägt auch zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen bei. Mit der vollständigen Digitalisierung dieser Prozesse übernehmen wir erneut eine Vorreiterrolle im Freistaat Thüringen.

Zu unseren derzeit durchgeführten Bauvorhaben in Bezug auf unsere Schulen, kann ich Ihnen mitteilen, dass die Rohbauarbeiten an der Turnhalle in der Talstraße in Sondershausen durch die Firma Hoch- und Tiefbau Ebeleben (HTE) in sehr guter Qualität durchgeführt werden.

Alle auszuführenden Arbeiten befinden sich im Zeit- und Kostenrahmen.
Derzeit werden die Wände der Sporthalle sowie die Decken der Nebenräume im Erdgeschoss betoniert, das Untergeschoss mit Kleinsporträumen konnte bereits hergestellt werden.

Die Zimmererarbeiten stehen kurz vor der Beauftragung und die Ausschreibungen für Dachdecker und Gerüstbauer sind auf den Weg gebracht.


Auch der Schulneubau der Grundschule in Bendeleben nimmt weiter Gestalt an
Der Schulrohbau wurde mit einem Gründach versehen und die Installationsarbeiten für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro sind zu 60 Prozent fertiggestellt.
Momentan wird die Holzfassade komplettiert und Ende August eine PV-Anlage installiert.

In der Sporthalle werden derzeit die Trockenarbeiten durchgeführt und in der 35 Kalenderwoche sollen die Arbeiten an der Außenanlage beginnen.
Im Jahr 2024 wurde das Staatsangehörigkeitsrecht novelliert und brachte wesentliche Veränderungen mit sich

Eine zentrale Neuerung stellt die generelle Zulassung der doppelten Staatsangehörigkeit dar.
Zudem wurde die reguläre Einbürgerungsfrist von acht auf fünf Jahre verkürzt; bei besonderen Integrationsleistungen ist eine Einbürgerung bereits nach drei Jahren möglich. Kinder, die in Deutschland geboren werden, erhalten nun automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit, sofern ein Elternteil seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt.


Ziel der Reform ist es, die Integration zu fördern und das Staatsangehörigkeitsrecht an die Anforderungen einer modernen Einwanderungsgesellschaft anzupassen. Durch eine interne Neustrukturierung der Bearbeitungsprozesse im Bereich Einbürgerungsrecht konnten bis zum Stichtag 31.Juli 2025 71 Einbürgerungen erfolgreich abgeschlossen werden.

Alle erwachsenen Personen verfügen über vielfältige Qualifikationen und spiegeln ein breites gesellschaftliches Spektrum wider.

Zu den vertretenen Berufsgruppen zählen unter anderem:
  • Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich, wie Assistenzärztinnen und -ärzte sowie Ärztinnen und Ärzte verschiedener 
Fachrichtungen 
Chemielaborantinnen und -laboranten 
Mitarbeitende im produzierenden Gewerbe, 
wie Produktionsmitarbeiter und Qualitätsprüfer,
  • Fachkräfte aus dem sozialen Bereich, darunter Erzieherinnen, Sozialbetreuer sowie Altenpflegerinnen 
ournalistinnen 
Selbstständige Pharmareferentin im 
kosmetischen Bereich 
Studierende, z. B. im Bereich Maschinenbau 
und Architektur


Diese Vielfalt unterstreicht die Bedeutung der Einwanderung für den deutschen Arbeitsmarkt ebenso wie für das gesellschaftliche Zusammenleben insgesamt.
Die Einbürgerung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Integration und Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund und stärkt damit den sozialen Zusammenhalt. 
Angesichts der bisherigen Entwicklung im laufenden Jahr und der anhaltenden Nachfrage ist davon auszugehen, dass die Zahl der Einbürgerungen bis zum Jahresende weiter steigen wird. 
Bezugnehmend auf unseren Masterplan Gesundheit haben wir uns dafür ausgesprochen, verstärkt um zukünftige Fachkräfte im medizinischen Bereich zu werben.
Im Juni d. Jahres haben wir in Zusammenarbeit mit dem Institut für Allgemeinmedizin in Jena, welches das Programm „Zusammen ins Land“ für Studierende im 8. Semester anbietet, 6 Praktika in unseren Landkreis in 3 Hausarztpraxen vermitteln können. 


Neben dem Kennenlernen der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen, konnten die Studierenden ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden und einen ersten Eindruck von der Arbeit auf dem Land erhalten.
Die Medizinstudierenden wurden von der Artzlotsin Frau Fonfara begleitet und waren von der familienfreundlichen Umgebung begeistert. Auch die niedrigen Lebenshaltungskosten wurden als positiv für eine mögliche Niederlassung bewertet. Wie ich bereits im letzten Bericht mitgeteilt habe, wurde am 28. April 2025 die Patientenservicestelle (PASST) im Landratsamt mit dem vordergründigen Auftrag, die Niederlassung einer Familienpraxis in Artern zu unterstützen, errichtet.

Insgesamt 912 Bürgerinnen und Bürger aus unserem Landkreis nutzten zwischen dem 28. April und dem 15. August 2025 die Möglichkeit, ihre Patientenakten digitalisieren zu lassen.
Das Feedback der Bürgerinnen und Bürger, die das Angebot der Patientenservicestelle genutzt haben, fiel sehr positiv aus. Die unversorgten Patientinnen und Patienten der Region Artern waren für die koordinierte Digitalisierung und die anschließende Terminvermittlung in der neuen Hausarztpraxis überaus dankbar.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen werden wir als Kreisverwaltung bei Bedarf weiterhin Ärzte, die sich bei uns niederlassen wollen, aber auch bereits praktizierende Ärzte, die bereit sind, unversorgte Patientinnen und Patienten aufzunehmen, mit diesem Angebot, unterstützen.

Auf diese Weise ist es – um am Beispiel von Artern zu bleiben – möglich geworden, dass am 4. August dieses Jahres die neue Hausarztpraxis mit dem Namen "Familienpraxis Artern" eröffnet und die hausärztliche Versorgung in der Region stabilisiert werden konnte. Im vergangenen Jahr haben wir im Kreistag den Beschluss gefasst, gemeinsam mit dem Landkreis Nordhausen und dem Unstrut-Hainich Kreis, uns für das Bundesprogramm RegioSTrat – einem bundesweiten Förderprogramm zur Strategischen Regionalentwicklung - zu bewerben.

Mit dem Projekt „Nordthüringen regenerativ“, welches die gleiche Gebietskulisse wie das Regionalmanagement Nordthüringen umfasst, wurden wir von insgesamt 13 Regionen für diese Förderung ausgewählt.

Im Zentrum des Konzepts steht die Frage, wie regionale Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger an den wirtschaftlichen Potentialen teilhaben können, die mit der Energiewende einhergehen.

Ziel ist es, Wege und Projekte aufzuzeigen, wie möglichst klimafreundlich und passend zu den Bedürfnissen der Akteure vor Ort - Energie regional erzeugt, gespeichert und genutzt werden kann. Bei der Erarbeitung wird uns die Hochschule Nordhausen, genauer das Institut für regenerative Energietechnik gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung und dem ThEEN – Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e.V. unterstützen.

Am Ende des Prozesses im Oktober 2026 soll ein wissenschaftlich fundiertes, praxisnahes und umsetzungsorientiertes Instrument entstehen, das den besonderen Bedingungen der Region Rechnung trägt – und die Souveränität im Umgang mit den Herausforderungen der Energiewende stärkt.

Ausbau der B4 – Sundhäuser Berge
Wie Sie der Presse entnehmen konnten, ist die Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr und dem Landkreis bisher nicht unterschrieben. Wir hatten in der konstituierenden Sitzung des Kreistags im letzten Jahr darüber informiert und Sie haben mir das Mandat zu den Verhandlungen mit dem TLBV erteilt.
Im Juni letzten Jahres hat die Kreisverwaltung einen Entwurf der Verwaltungsvereinbarung dem Thüringer Landesamt zur Prüfung übermittelt.
Leider haben wir – auch nach mehrmaligem Nachfragen – noch keine abschließende Entscheidung des TLBV hierzu.
Ich darf aber, auch im Namen der Kreisverwaltung, nochmals bestätigen, dass unsere Kreisverwaltung auch weiterhin zur Übernahme der Baumaßnahme „Ausbau der B4 über die Sundhäuser Berge“ willens und bereit ist.

Am 11. September wird der jährliche bundesweite Warntag zur Erprobung der Warnanlagen stattfinden
Die technische Funktionstüchtigkeit ist ausschlaggebend für eine gelingende Alarmierung, aber natürlich braucht es auch ein funktionierendes Zusammenspiel aller Hilfs- und Einsatzkräfte.

Und hierfür könnte ich viele gute Beispiele in unserem Landkreis benennen, möchte aber auch einmal aufzeigen, dass im Katastrophenfall auch über die Landkreisgrenzen hinaus, Hilfe geleistet wird.
So waren vom 3. Juli bis 7. Juli insgesamt 60 Einsatzkräfte in Saalfeld, um dort dem Waldbrand gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden vor Ort zu begegnen.
Für dieses Engagement möchte ich mich ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken - vielen Dank für diese gelebte Solidarität – vielen Dank für diese Hilfsbereitschaft!

Vom 10.-12. September wird der Revolution Train – ein interaktiver Präventionszug, der Jugendlichen und Erwachsenen das Thema Sucht und Gewalt auf eindrucksvolle Weise näherbringt, am Bahnhof in Sondershausen - auf einem gesonderten Gleis - Station machen.
Täglich bis 13 Uhr werden Schulklassen vor Ort sein und ab 13.30 Uhr ist der Zug für die Öffentlichkeit nach Anmeldung zugänglich.
Autor: emw

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