Do, 14:57 Uhr
18.09.2025
Vortrag beim Verband der Behinderten in Sondershausen
Historie der Lohstrasse unter die Lupe genommen
Zum Verband der Behinderten kam Frau Elisabeth Nickel mit einem interessanten Vortrag über die Geschichte der Lohstraße. Sie begann mit einem kurzen Blick in die Geschichte der Stadt. Um 800 gab es hier eine fränkische Stiftung, im 11. Jahrhundert fallen Teile an das Erzbistum Mainz...
Wie es einmal war Sondershausen 60 Jahre im Rückblick: Lohstrasse und Badrastrasse in Sondershausen (Foto: Wilhelm May und Helmut Röttig (Buchveröffentlichung))
Ende des 13.Jahrhunderts regieren hier die Hohnsteiner Grafen, die in Verbindung mit den Schwarzburger Grafen stehen. Um 1300 entwickelte sich der Ort unter der Herrschft von den Hohnsteinern zur Stadt. Die Schwarzburger regierten hier bis 1918.
Um 1857 gab es in der Lohstraße 1 Schmied, 2 Schneider, 2 Tischler, 1 Buchbinder, 2 Bäcker, 1 Zeugmeister, 1 Büchsenmacher, 2 Kaufmänner, 2 Schuhmacher, 2 Fleischer, 1 Drechsler, 1 Schlosser, 1 Sattler und 1 Glaser. Unten im Haus befand sich der Laden bzw. die Werkstatt und darüber waren die Wohnräume.
Bis zum Jahre 1945 reichte die Hauptgeschäftsstraße vom Planplatz über die Hauptstraße und die Lohstraße bis an die Nordhäuser Kreuzung. Am 8. April 1945 warfen anglo-amerikanische Flieger Bomben auf unsere Stadt. 181 Menschen starben, ca 40 % der Häuser waren zerstört.Die Lohstraße wurde bis auf 2 Häuser auf beiden Seiten komplett zerstört. Frau Nickel berichtete von den Familien, die bis zur Zerstörung dort wohnten, z. B. in der Lohstr. 40 die Familie Friedrich Klöppel,( Sattlermeister) Hermann Wilke (Tapeziermeister). Im Jahre 1958 wurde die Lohstraße saniert.
Die Straße wurde begradigt und verbreitert und Neubauten wurden geschaffen. Ein neues Stadtbild entstand. Mit vielen Bildern, Zahlen und Schicksalen der Menschen dieser Lohstraße bekamen wir einen umfassenden Blick in die Geschichte unserer Stadt.Wir danken Frau Nickel für den interessanten Beitrag.
Dorothea Kieper
Autor: emw
Wie es einmal war Sondershausen 60 Jahre im Rückblick: Lohstrasse und Badrastrasse in Sondershausen (Foto: Wilhelm May und Helmut Röttig (Buchveröffentlichung))
Ende des 13.Jahrhunderts regieren hier die Hohnsteiner Grafen, die in Verbindung mit den Schwarzburger Grafen stehen. Um 1300 entwickelte sich der Ort unter der Herrschft von den Hohnsteinern zur Stadt. Die Schwarzburger regierten hier bis 1918.
Um 1857 gab es in der Lohstraße 1 Schmied, 2 Schneider, 2 Tischler, 1 Buchbinder, 2 Bäcker, 1 Zeugmeister, 1 Büchsenmacher, 2 Kaufmänner, 2 Schuhmacher, 2 Fleischer, 1 Drechsler, 1 Schlosser, 1 Sattler und 1 Glaser. Unten im Haus befand sich der Laden bzw. die Werkstatt und darüber waren die Wohnräume.
Bis zum Jahre 1945 reichte die Hauptgeschäftsstraße vom Planplatz über die Hauptstraße und die Lohstraße bis an die Nordhäuser Kreuzung. Am 8. April 1945 warfen anglo-amerikanische Flieger Bomben auf unsere Stadt. 181 Menschen starben, ca 40 % der Häuser waren zerstört.Die Lohstraße wurde bis auf 2 Häuser auf beiden Seiten komplett zerstört. Frau Nickel berichtete von den Familien, die bis zur Zerstörung dort wohnten, z. B. in der Lohstr. 40 die Familie Friedrich Klöppel,( Sattlermeister) Hermann Wilke (Tapeziermeister). Im Jahre 1958 wurde die Lohstraße saniert.
Die Straße wurde begradigt und verbreitert und Neubauten wurden geschaffen. Ein neues Stadtbild entstand. Mit vielen Bildern, Zahlen und Schicksalen der Menschen dieser Lohstraße bekamen wir einen umfassenden Blick in die Geschichte unserer Stadt.Wir danken Frau Nickel für den interessanten Beitrag.
Dorothea Kieper
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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