Do, 12:13 Uhr
25.09.2025
Kita Käthe Kollwitz feierlich wiedereröffnet
Neuer Glanz für die Kleinsten
Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde am Mittwoch, den 24. September 2025, die Kindertagesstätte Käthe Kollwitz in Sondershausen im Beisein zahlreicher Gäste, Eltern, Kinder und Vertreterinnen und Vertreter der Stadt feierlich wiedereröffnet. Rund 2,2 Millionen Euro hat die Stadt Sondershausen in die Modernisierung investiert...
Der große und der kleine Bürgermeister durchschnitten das Schleifenband und gaben die Kita offiziell frei (Foto: Janine Skara)
Sie ist die älteste Kindertagesstätte in Sondershausen: Die Kita Käthe Kollwitz feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag und erstrahlt passend zum Jubiläum in neuem Glanz. Heute ist ein Tag, auf den wir lange gewartet haben. Endlich können unsere 90 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren wieder in ihr vertrautes Haus einziehen – modern, sicher und zukunftsfähig, betonte Mareen Biedermann, Fachbereichsleiterin für Kinder, Jugend und Sport der Stadtverwaltung Sondershausen in ihrer Ansprache. Sie hatte das Projekt – von der Planung zusammen mit Kita-Leiterin Petra Zollner und den Elternvertretern, über die Vorstellung im Stadtrat, bis zur Baubegleitung und Bauabnahme – begleitet und freut sich über das Ergebnis.
Stein auf Stein: Die Kinder der Kita Käthe Kollwitz stellten die Sanierung ihres Kindergartens mit einem lustigen Schauspiel nach (Foto: Janine Skara)
Auch Bürgermeister Steffen Grimm zeigte sich sichtlich erfreut: Mit dieser Sanierung haben wir ein Haus geschaffen, das den höchsten Standards entspricht und unseren Kindern beste Bedingungen zum Spielen, Lernen und Entdecken bietet. In die Zukunft unserer Kinder zu investieren, heißt auch, in die Zukunft unserer Stadt zu investieren.
Umfassende Sanierung – kindgerecht und energieeffizient
Das 1955 eröffnete Gebäude wurde in den vergangenen 18 Monaten von Grund auf erneuert. In dieser Zeit verweilten die Kinder im Ausweichobjekt, in der Kita Anne Frank. Technische und bauliche Mängel machten den Umzug im Frühjahr 2024 notwendig. Die letzten eineinhalb Jahre waren für uns alle eine spannende, aber auch anstrengende Zeit. Der Umzug in die Kita Anne Frank war jedoch notwendig, denn die alten Leitungen und technischen Mängel machten die Sanierung unumgänglich, erinnert sich Petra Zollner zurück.
Optisch hat sich die Kita verändert, denn die Räumlichkeiten wurden unter anderem durch einen neuen Anbau für einen zusätzlichen Gruppenraum in ökologischer Holzbauweise mit Gründach erweitert. Innen wurden neue Elektro- und Wasserleitungen installiert, energiesparende LED-Beleuchtung, Fußbodenheizung im Erdgeschoss und eine moderne Hausalarmanlage angebracht. Alle brandschutzrelevanten Maßnahmen entsprechen nun den gültigen Vorschriften. Alle Bäder erhielten Sanitäreinrichtungen mit neuen Vorwandkonstruktionen. Die neuen Gruppen- und Schlafräume sowie Flurbereiche und Sanitärräume erhielten Schallschutzdecken. Ein kompletter Garderobenbereich für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren wurde im Erdgeschoss geschaffen, so dass der Schmutz nicht durch das Haus getragen wird. Neben dem praktischen Aspekt entstand gleichzeitig für die Kinder im Obergeschoss mehr Spielfläche. Neue Sonnenschutzeinrichtungen sowie Verdunklungsvorhänge wurden an der Südfassade installiert. Die Kita-Kinder können sich zudem über einen neu gestalteten Turn- und Bastelraum sowie ein Kinderrestaurant mit 32 Plätzen freuen. Eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher sowie die Umstellung auf umweltfreundliche Fernwärmeversorgung komplettiert die Sanierung.
Im Außenbereich entstanden neue Spielflächen mit neuen Spielgeräten. Ein Gerätehaus bietet Platz für Fahrzeuge und Unterstellmöglichkeiten für Kinderwagen. Der Spielbereich für Kleinkinder wurde vergrößert und der Kletterturm erneuert.
Mareen Biedermann dankte Petra Zollner für ihren unermüdlichen Einsatz, das Durchhaltevermögen und die Geduld: Sie haben weit mehr getan, als man von einer Kitaleitung erwarten könnte. Sie haben sich mit Leidenschaft und Ausdauer eingebracht und dabei Erfahrungen aus der Praxis eingebracht, Wünsche des Teams aufgenommen, Ideen entwickelt und dabei nie den Blick dafür verloren, worum es eigentlich geht: um die Kinder, sagte Biedermann. Dank an alle Beteiligten
Ein Projekt dieser Größenordnung erforderte enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Planern, Handwerk und dem Kita-Team rund um Petra Zollner. Architekt Tobias Winkler und sein Team, zahlreiche Fachplaner und Baufirmen sowie die Mitarbeiter der Stadtverwaltung um Projektleiter Thomas Kühn wurden für ihre engagierte Arbeit besonders gewürdigt. Sie alle haben dieses Projekt mit Herzblut und Fachkompetenz zum Erfolg geführt, sagte Bürgermeister Grimm. Den Stadträten, die das finanziell aufwendige Projekt immer unterstützt hatten, dankte das Stadtoberhaupt ebenso wie den Eltern, die während der Auslagerung in die Ausweichkita Anne Frank viel Verständnis und Geduld zeigten.
Ein Haus voller Leben
Die Kinder, die den Festakt mit Liedern, Tänzen und kleinen Bauarbeiten eröffneten, standen an diesem Tag im Mittelpunkt. Dieses Haus gehört jetzt wieder euch – füllt es mit Lachen, Ideen und fröhlichen Stimmen, sagte Mareen Biedermann. Als besonderes Highlight durchschnitten Bürgermeister Grimm und ein kleiner Bürgermeister symbolisch das Schleifenband und gaben damit die Kita offiziell frei.
Zum Abschluss warteten Bratwürste und Kindercocktails auf die Gäste und natürlich – ganz zur Freude der Kinder – leckeres Eis als kleine Belohnung für den gelungenen Auftritt.
Autor: emw
Der große und der kleine Bürgermeister durchschnitten das Schleifenband und gaben die Kita offiziell frei (Foto: Janine Skara)
Sie ist die älteste Kindertagesstätte in Sondershausen: Die Kita Käthe Kollwitz feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag und erstrahlt passend zum Jubiläum in neuem Glanz. Heute ist ein Tag, auf den wir lange gewartet haben. Endlich können unsere 90 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren wieder in ihr vertrautes Haus einziehen – modern, sicher und zukunftsfähig, betonte Mareen Biedermann, Fachbereichsleiterin für Kinder, Jugend und Sport der Stadtverwaltung Sondershausen in ihrer Ansprache. Sie hatte das Projekt – von der Planung zusammen mit Kita-Leiterin Petra Zollner und den Elternvertretern, über die Vorstellung im Stadtrat, bis zur Baubegleitung und Bauabnahme – begleitet und freut sich über das Ergebnis.
Stein auf Stein: Die Kinder der Kita Käthe Kollwitz stellten die Sanierung ihres Kindergartens mit einem lustigen Schauspiel nach (Foto: Janine Skara)
Auch Bürgermeister Steffen Grimm zeigte sich sichtlich erfreut: Mit dieser Sanierung haben wir ein Haus geschaffen, das den höchsten Standards entspricht und unseren Kindern beste Bedingungen zum Spielen, Lernen und Entdecken bietet. In die Zukunft unserer Kinder zu investieren, heißt auch, in die Zukunft unserer Stadt zu investieren.
Umfassende Sanierung – kindgerecht und energieeffizient
Das 1955 eröffnete Gebäude wurde in den vergangenen 18 Monaten von Grund auf erneuert. In dieser Zeit verweilten die Kinder im Ausweichobjekt, in der Kita Anne Frank. Technische und bauliche Mängel machten den Umzug im Frühjahr 2024 notwendig. Die letzten eineinhalb Jahre waren für uns alle eine spannende, aber auch anstrengende Zeit. Der Umzug in die Kita Anne Frank war jedoch notwendig, denn die alten Leitungen und technischen Mängel machten die Sanierung unumgänglich, erinnert sich Petra Zollner zurück.
Optisch hat sich die Kita verändert, denn die Räumlichkeiten wurden unter anderem durch einen neuen Anbau für einen zusätzlichen Gruppenraum in ökologischer Holzbauweise mit Gründach erweitert. Innen wurden neue Elektro- und Wasserleitungen installiert, energiesparende LED-Beleuchtung, Fußbodenheizung im Erdgeschoss und eine moderne Hausalarmanlage angebracht. Alle brandschutzrelevanten Maßnahmen entsprechen nun den gültigen Vorschriften. Alle Bäder erhielten Sanitäreinrichtungen mit neuen Vorwandkonstruktionen. Die neuen Gruppen- und Schlafräume sowie Flurbereiche und Sanitärräume erhielten Schallschutzdecken. Ein kompletter Garderobenbereich für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren wurde im Erdgeschoss geschaffen, so dass der Schmutz nicht durch das Haus getragen wird. Neben dem praktischen Aspekt entstand gleichzeitig für die Kinder im Obergeschoss mehr Spielfläche. Neue Sonnenschutzeinrichtungen sowie Verdunklungsvorhänge wurden an der Südfassade installiert. Die Kita-Kinder können sich zudem über einen neu gestalteten Turn- und Bastelraum sowie ein Kinderrestaurant mit 32 Plätzen freuen. Eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher sowie die Umstellung auf umweltfreundliche Fernwärmeversorgung komplettiert die Sanierung.
Im Außenbereich entstanden neue Spielflächen mit neuen Spielgeräten. Ein Gerätehaus bietet Platz für Fahrzeuge und Unterstellmöglichkeiten für Kinderwagen. Der Spielbereich für Kleinkinder wurde vergrößert und der Kletterturm erneuert.
Mareen Biedermann dankte Petra Zollner für ihren unermüdlichen Einsatz, das Durchhaltevermögen und die Geduld: Sie haben weit mehr getan, als man von einer Kitaleitung erwarten könnte. Sie haben sich mit Leidenschaft und Ausdauer eingebracht und dabei Erfahrungen aus der Praxis eingebracht, Wünsche des Teams aufgenommen, Ideen entwickelt und dabei nie den Blick dafür verloren, worum es eigentlich geht: um die Kinder, sagte Biedermann. Dank an alle Beteiligten
Ein Projekt dieser Größenordnung erforderte enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Planern, Handwerk und dem Kita-Team rund um Petra Zollner. Architekt Tobias Winkler und sein Team, zahlreiche Fachplaner und Baufirmen sowie die Mitarbeiter der Stadtverwaltung um Projektleiter Thomas Kühn wurden für ihre engagierte Arbeit besonders gewürdigt. Sie alle haben dieses Projekt mit Herzblut und Fachkompetenz zum Erfolg geführt, sagte Bürgermeister Grimm. Den Stadträten, die das finanziell aufwendige Projekt immer unterstützt hatten, dankte das Stadtoberhaupt ebenso wie den Eltern, die während der Auslagerung in die Ausweichkita Anne Frank viel Verständnis und Geduld zeigten.
Ein Haus voller Leben
Die Kinder, die den Festakt mit Liedern, Tänzen und kleinen Bauarbeiten eröffneten, standen an diesem Tag im Mittelpunkt. Dieses Haus gehört jetzt wieder euch – füllt es mit Lachen, Ideen und fröhlichen Stimmen, sagte Mareen Biedermann. Als besonderes Highlight durchschnitten Bürgermeister Grimm und ein kleiner Bürgermeister symbolisch das Schleifenband und gaben damit die Kita offiziell frei.
Zum Abschluss warteten Bratwürste und Kindercocktails auf die Gäste und natürlich – ganz zur Freude der Kinder – leckeres Eis als kleine Belohnung für den gelungenen Auftritt.

