Di, 11:07 Uhr
09.12.2025
Sondershausen
Vortrag "Aufgeschlossen" im Schlossmuseum
Am Dienstag, den 9. Dezember 2025 um 18.30 Uhr, lädt das Schlossmuseum Sondershausen gemeinsam mit dem Förderkreis Schloss und Museum Sondershausen e.V. zu einem Vortrag in den Rosa Salon ein. Matthias Grimm referiert zum Thema Die Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen im Spiegel von Münzen und Medaillen...-
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Der Referent Matthias Grimm ist ausgewiesener Kenner der Thüringer Numismatik und Mitglied im Freundeskreis Thüringer Münz- und Medaillensammler. In seinem Vortrag beleuchtet er das Leben und Wirken der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen – von Christian Wilhelm bis zum letzten Fürsten der Linie, Karl Günther– anhand eindrucksvoller Münzen und Medaillen.
Ausgangspunkt ist die Erhebung in den Reichsfürstenstand: Kaiser Leopold I. verlieh am 3. September 1697 den Brüdern Christian Wilhelm I. und Anton Günther II. den erblichen Fürstentitel. Mit dem Fürstendiplom ging eine Erweiterung des Schwarzburgischen Wappens einher, die rasch auf Münzen und Medaillen verbreitet wurde. Diese Prägungen dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als Symbol der neuen Würde und als Mittel der politischen Kommunikation.
Mit der Einführung der Primogenitur und einem Erbfolge- und Sukzessionsvertrag mit Schwarzburg-Rudolstadt blieb das Fürstentum bis zum Erlöschen der Linie im Jahr 1909 ungeteilt. Der Vortrag zeichnet diese rund 200 Jahre umfassende Geschichte nach und zeigt, wie numismatische Zeugnisse bis heute vom Herrscherhaus erzählen.
Im Rahmen des Vortrages übergibt der Referent die Jahresmedaille 2024 der Thüringer Münz- und Medaillensammler – eine Prägung, deren Vorderseite die Ostansicht des Sondershäuser Schlosses zeigt – als Schenkung an den Förderkreis Schloss und Museum Sondershausen.
Autor: emwDer Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Der Referent Matthias Grimm ist ausgewiesener Kenner der Thüringer Numismatik und Mitglied im Freundeskreis Thüringer Münz- und Medaillensammler. In seinem Vortrag beleuchtet er das Leben und Wirken der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen – von Christian Wilhelm bis zum letzten Fürsten der Linie, Karl Günther– anhand eindrucksvoller Münzen und Medaillen.
Ausgangspunkt ist die Erhebung in den Reichsfürstenstand: Kaiser Leopold I. verlieh am 3. September 1697 den Brüdern Christian Wilhelm I. und Anton Günther II. den erblichen Fürstentitel. Mit dem Fürstendiplom ging eine Erweiterung des Schwarzburgischen Wappens einher, die rasch auf Münzen und Medaillen verbreitet wurde. Diese Prägungen dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als Symbol der neuen Würde und als Mittel der politischen Kommunikation.
Mit der Einführung der Primogenitur und einem Erbfolge- und Sukzessionsvertrag mit Schwarzburg-Rudolstadt blieb das Fürstentum bis zum Erlöschen der Linie im Jahr 1909 ungeteilt. Der Vortrag zeichnet diese rund 200 Jahre umfassende Geschichte nach und zeigt, wie numismatische Zeugnisse bis heute vom Herrscherhaus erzählen.
Im Rahmen des Vortrages übergibt der Referent die Jahresmedaille 2024 der Thüringer Münz- und Medaillensammler – eine Prägung, deren Vorderseite die Ostansicht des Sondershäuser Schlosses zeigt – als Schenkung an den Förderkreis Schloss und Museum Sondershausen.
