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Sa, 12:40 Uhr
13.12.2025
Lesung in der Stadtbibliothek Sondershausen

Faszinierende Reise in die nordische Mythologie

Am vergangenen Freitagabend verwandelte sich das ehrwürdige Gewölbe des Verwaltungsgebäudes Schwan in Sondershausen in einen Ort voller Magie und Mythos. Die Stadtbibliothek, vertreten durch Christine Most, öffnete erneut ihre Türen für eine außergewöhnliche Buchlesung...

Zu Gast war die talentierte Autorin Tina Hörchner, die mit ihren historischen Fantasyromanen seit Jahren die Leser begeistert.

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Tina Hörchner, für die das Schreiben ein wertvoller Ausgleich zum Alltag ist, arbeitet aktuell an ihrem vierten Werk. Bei der Lesung entführte sie das Publikum in die Welt ihres Romans „Das Netz der Nornen“, in dem die norwegischen Schicksalsgöttinnen – die Nornen – im Mittelpunkt stehen. Diese mächtigen Wesen weben und bestimmen das Schicksal aller Lebewesen und verleihen der Geschichte mystische Tiefe.

Tina Hörchner in der Sondershäuser Stadtbibliothek (Foto: Uwe Lumm) Tina Hörchner in der Sondershäuser Stadtbibliothek (Foto: Uwe Lumm)

Die unverwechselbare Atmosphäre des alten Gebäudes und die musikalische Untermalung durch Leoni Weidner, eine engagierte Schülerin der Musikschule Sondershausen, schufen einen idealen Rahmen für einen Abend voller Fantasie. Schnell zog Tina Hörchner die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann, als sie die Abenteuer ihrer Hauptfigur Mailina schilderte. Mailina entdeckt in ihrem Garten im Wippertal bei Günserode eine geheimnisvolle, jahrtausendealte Armspange, deren Geschichte sie sofort fasziniert.

Durch dieses rätselhafte Schmuckstück gelingt ein Zeitsprung ins 11. Jahrhundert: Die Armspange gehörte einst dem furchtlosen Wikinger Thure. So verwebt Tina Hörchner geschickt die Lebenswege von Mailina und Thure und stellt mit dem Titel „Das Netz der Nornen“ die spannende Frage, ob es den nordischen Göttinnen gelingt, die Schicksale dieser Menschen über die Jahrhunderte hinweg zusammenzuführen.

Der inspirierende Abend endete mit anregenden Gesprächen, lebhaften Diskussionen und viel Raum für eigene Interpretationen. Die Lesung war nicht nur ein literarisches Highlight, sondern auch eine Einladung, die nordische Mythologie mit neuen Augen zu sehen und sich auf ihre geheimnisvollen Fäden einzulassen.
Autor: red

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