eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 08:33 Uhr
05.01.2026
Geburtstagsfeier für eine Sohn Bad Frankenhausens

300 Jahre Friedrich Wilhelm Zachariae

In diesem Jahr feiert Bad Frankenhausen einen seiner bedeutendsten Söhne: Viele kennen sein Geburtshaus in der Klosterstraße, Ecke Rittergasse. Justus Friedrich Wilhelm Zachariae, der 1726 in Frankenhausen geboren wurde, würde 2026 300 Jahre alt...

Zu diesem besonderen Anlass laden die Stadt und die Frankenhäuser Festspiele alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Kulturschaffenden herzlich ein, sich am Montag, 12. Januar 2026, um 16:30 Uhr im Rathaus von Bad Frankenhausen zum nunmehr 2. Vorbereitungstreffen zu versammeln. Gemeinsam soll ein Programm entstehen, das sowohl das Jubiläumsjahr würdigt als auch zum Mitmachen und Mitdenken einlädt. Der Förderverein der Stadt- und Kurbibliothek, die den Namen Zachariaes trägt, hat beispielsweise schon viele Ideen entwickelt.

Anzeige symplr (1)
Auch mit der Evangelischen Kirchgemeinde und der Kantorin Laura Schildmann zu einer Aufführung von "Die Tageszeiten" von Telemann mit dem Text von Zachariae ist man schon im Gespräch. "Das kostet eine Menge Geld, mal sehen, ob wir das zusammen bringen. Aber viele wollen schon jetzt mitmachen. Das wäre wirklich ein tolles Ereignis in unserer Stadt, die so eine große Musiktradition hat. Das würde weit nach außen wirken. Hier in unserer Stadt liegt vielen einfach Musik im Blut. Unsere barocke Unterkirche wäre für die Aufführung ein toller Ort. Zachariae kannte ihn." - sagt Janek Müller von den Frankenhäuser Festspielen.

Die mehrfach ausgezeichnete Illustratorin Alexandra Prischedko hat gerade die Fabel "Der Pfau und der Kranich" von F.W. Zachariae neu illustriert.  (Foto: Janek Müller) Die mehrfach ausgezeichnete Illustratorin Alexandra Prischedko hat gerade die Fabel "Der Pfau und der Kranich" von F.W. Zachariae neu illustriert. (Foto: Janek Müller)

Der Startschuss für das Festjahr fällt mit der Eröffnung einer Sonderausstellung im Regionalmuseum. Doch bereits am 12. Januar bietet sich nun die Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen – für Ausstellungen, Lesungen, Workshops oder Aktionen im öffentlichen Raum.

Friedrich Wilhelm Zachariae (1726–1777) stand in der Zeit der deutschen Aufklärung für Offenheit, Dialog und Gemeinschaft. Er war kein Geist mit Allüren, sondern ein Mensch, der den Austausch suchte und schätzte. Sein Freund und späterer Biograf Johann Joachim Eschenburg nannte ihn die „Seele der Gesellschaft“ und hob seine besondere Mischung aus Lebhaftigkeit und Würde hervor. Zachariae wusste, wie man Menschen zusammenbringt – eine Qualität, die gerade heute wieder wichtig ist. Er blieb trotz seiner Stationen in Göttingen und Braunschweig seiner Heimat am Kyffhäuser zeitlebens verbunden.

Mit dem Vorbereitungstreffen am 12. Januar wollen Stadt und Festspiele diese Haltung fortsetzen: Gemeinsam gestalten, gemeinsam erinnern, gemeinsam ins Gespräch kommen. Alle Interessierten sind aufgerufen, ihre Perspektiven und Ideen mitzubringen, um das Gedenkjahr zu einem Ereignis zu machen, das die Thüringer Heimatgeschichte lebendig hält und zugleich offen für neue Impulse ist.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)