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Di, 13:48 Uhr
13.01.2026
ADAC Tankstellenbericht

Thüringen tankt wieder teuer

Im Vergleich zu anderen Bundesländern können die Autofahrerinnen und Autofahrer in Berlin und im Saarland derzeit etwas günstiger tanken. Am tiefsten in die Tasche greifen muss man hingegen in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen...

Hier sind die Kraftstoffpreise um durchschnittlich 7,6 Cent (Benzin) bzw. 8,1 Cent (Diesel) teurer. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen Bundesländern.

ADAC Tankstellenbericht (Foto: ADAC) ADAC Tankstellenbericht (Foto: ADAC)

Laut ADAC zahlt man aktuell in Berlin für einen Liter Super E10 im Mittel 1,698 Euro – nirgendwo sonst ist es günstiger. Am teuersten ist Super E10 in Bremen, einem weiteren Stadtstaat. Hier kostet ein Liter Super E10 im Schnitt 1,774 Euro und damit 7,6 Cent mehr als in der Bundeshauptstadt. Dass Bremen das Schlusslicht bildet, ist eher ungewöhnlich, da dicht besiedelte Bundesländer in der Regel über mehr Tankstellen verfügen. Damit herrscht dort mehr Preiswettbewerb und es gibt in diesem Bundesländern meist günstigere Kraftstoffpreise. Das günstigste Bundesland für Dieselfahrer ist das Saarland. Für einen Liter muss man im kleinsten Flächenland im Schnitt 1,650 Euro bezahlen. Teuerstes Land ist Mecklenburg-Vorpommern mit 1,731 Euro je Liter Diesel – das sind 8,1 Cent mehr als im Saarland.

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Die beiden Schlusslichter Bremen und Mecklenburg-Vorpommern liegen bei der jeweils anderen Kraftstoffsorte auf einem Platz im Mittelfeld. So rangiert Bremen in der Diesel-Tabelle auf Rang neun, Mecklenburg-Vorpommern als teuerstes Diesel-Bundesland schafft es bei Super E10 auf den siebten Platz. Und Berlin als günstigstes Bundesland bei Benzin kommt bei Diesel gerade einmal auf Platz elf. Diese unterschiedlichen Platzierungen zeigen, dass der Markt für die beiden Kraftstoffsorten von Bundesland zu Bundesland höchst unterschiedlich ist, es gerade aktuell offenbar viel Bewegung bei den Kraftstoffpreisen gibt und diese differenziert betrachtet werden müssen.

Unverändert gilt aber: Die Verbraucher sollten vor dem Tanken die Kraftstoffpreise vergleichen und gezielt dort tanken, wo es am billigsten ist. Dabei hilft die Spritpreis-App „ADAC Drive“, die stets die aktuellen Kraftstoffpreise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland anzeigt. Sparen lässt sich generell immer, wenn man abends zur Tankstelle fährt, denn dann zahlt man rund 13 Cent je Liter weniger als morgens.

Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 13. Januar 2026, 11 Uhr, dar.
Autor: red

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Kommentare
Elfie 20
14.01.2026, 00:50 Uhr
Am Abend
Es ist ja so einfach,ab 18 Uhr nur noch aufs Handy schauen und dann schnell zur Tanke fahren, bevor es wieder teurer wird. Man hat ja Zeit, auch wenn die Tanke nur hin und zurück ca. 8 km weg ist.Hauptsache es kommen Steuern. 64 Cent sind es alleine bei einem Liter. Mal sehen, wo wir Ende des Jahres stehen. Wird der Sprit teurer, wird der Transport teurer und die Lebensmittel teurer.
emmerssen
14.01.2026, 06:41 Uhr
Thüringen ?
Ganz Deutschland tankt teuer. Dank der sinnlosen CO2 Steuer wurde zum Jahreswechsel kräftig an der Preisschraube gedreht. Ich bezweifle aber das wir eine Gegenleistung für die Steuermehreinnahmen spüren werden.
Unsere Straßen bleiben weiter kaputt und die Kassen der Städte und Gemeinden weiter leer.
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