Sa, 13:24 Uhr
24.01.2026
Wanderfreunde wieder unterwegs
Das neue Wanderjahr hat begonnen
Nach einem recht milden Winter bis Neujahr, haben wir in den ersten Januartagen doch mit Schnee, Eis und niedrigen Temperaturen zu tun. In der Nacht werden -10 und am Tage bis zu – 8°C gemessen. Getreu dem Motto, es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur nicht geeignete Kleidung, treffen sich die Wanderinnen und Wanderer am 07. Januar zu ihrer ersten Wanderung im neuen Jahr…
Unsere Vereinsvorsitzende und heutige Wanderführerin, Gretchen Link, begrüßt alle recht herzlich und führt uns durch das Brückental, vorbei an dem zugefrorenen Pfaffenteich und hinauf zur Schönen Aussicht. Als wir dort ankommen, steht die Sonne hoch am Himmel und legt ihre goldenen Strahlen auf die Wege und Wiesen, die wir überqueren. In einem Augenblick des Innehaltens, vergaßen wir die Minusgrade um uns herum und freuten uns heute hier sein zu können. Nach kurzer Rast begaben wir uns wieder auf den Rückweg. Dieser führte über den Wilden Mann hinunter zur Straße und zurück zum Kaufland. Eine großartige Winterwanderung liegt hinter uns.
Für die Wanderer des Hainleite-Wandervereins hat das neue Wanderjahr begonnen. (Foto: Wolfgang Lehmann)
Auch in der folgenden Woche herrschten wieder eisige Temperaturen und der Winter schickte riesige Mengen Schnee. Als wir uns dann am 14. Januar in Jecha trafen, informierte unser Wanderleiter, Uli Werner, dass wir auf Grund der Wetterlage nicht die geplante Strecke über den Hühnerberg nach Berka laufen werden, sondern schlug uns vor, dafür die zu einem späteren Zeitpunkt geplante Bahnwanderung durch Sondershausen vorzuziehen. Dazu muss man sagen, dass Uli ein großer Fan des Modellbahnbaus ist und selbst eine große Anlage besitzt. Er ist auch Mitglied der Interessengemeinschaft Residenzbahnhof. Dementsprechend konnte er uns an diversen Stationen vieles über die Entwicklung der Eisenbahn in unserer Region berichten und erklären. Das begann gleich am Startpunkt beim ehemaligen Bahnhof Jecha. Dieser verfügte über mehrere Weichen und mehrere Züge konnten gleichzeitig rangieren.
Nun ging es auf dem ehemaligen Gleisbett der Strecke von Sondershausen nach Bretleben, heute Radweg weiter zum ehemaligen Südbahnhof. Dort erfuhren wir dann, dass dieser nie ein Bahnhof war, sondern nur ein Haltepunkt. Das liegt eben daran, dass dieser Bahnhof eben nie eine Weiche hatte und immer nur ein Zug passieren konnte. Nach der Erbauung um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert hieß er zunächst Haltepunkt Zum Possen und später eben Sondershausen Süd. Dann ging es weiter bis zur Hans-Schrader- Straße über den Radweg. Von hier liefen wir dann bis zum Alten Lokschuppen, welcher durch die Mitglieder der Interessengemeinschaft Residenzbahnhof komplett saniert und wieder nutzbar gemacht wurde. Hier sahen wir auch noch die ehemalige Drehscheibe, über die die Loks zur Wartung in den Schuppen rangierten. Auf der anderen Seite der Gleise sieht man noch das ehemalige mechanische Stellwerk, welches jetzt von einem digitalen Stellwerk abgelöst wurde. Von der Brücke am Jechaburger Weg hatten wir noch einem schönen Blick über die gesamte Bahnhofsanlage. Über den Bahnberg ging es dann hinunter nach Stockhausen und durch den Park wieder zum Parkplatz in Jecha.
Der Winter beherrscht auch am 21. Januar weite Teile unserer Region. Wir treffen uns am Forstamt in der Possenallee und beginnen unseren Aufstieg. Vor uns liegt ein mit gefrorenen Schneeresten überzogener Weg. Nur an den Wegrändern kann man einigermaßen gut laufen. Wir laufen vorbei am Jüdischen Friedhof und erreichen den Fürstenberg. Wie durch ein Wunder ist der weitere Weg schnee- und eisfrei.
Unsere Wanderleiterin, Brigitte Asche, hat beim Forstamt den Schlüssel für den Spatenbergturm besorgt und wir genießen bei Sonnenschein einen herrlichen Blick über Sondershausen. Nun geht unsere Tour weiter zum Büchenbrunnen und der ehemaligen Lindenbergschanze. Bis zur Mite der 60er Jahre fanden hier Skispringen statt. Unser Wanderfreund Wolfgang Maresch erzählt uns recht anschaulich, wie er in seinen Kindheitstagen rasant von der Schanze gesprungen ist. Weiter geht es jetzt durch das Spierental und wir erreichen den Unteren Spierenbrunnen. Der Weg wird hier wieder schwierig. Unterhalb des Brunnens stürzt unsere Wanderfreundin Ute und wird verletzt. Feuerwehr Jecha und Rettungsdienst bergen sie aus dem Wald und bringen sie in das Sondershäuser Krankenhaus.
Liebe Ute, wir wünschen dir baldige und gute Genesung. Bei den Kameraden der Feuerwehr und dem Rettungsdienst bedanken wir uns herzlich.
Wolfgang Lehmann
Hainleite-Wanderklub
Autor: redUnsere Vereinsvorsitzende und heutige Wanderführerin, Gretchen Link, begrüßt alle recht herzlich und führt uns durch das Brückental, vorbei an dem zugefrorenen Pfaffenteich und hinauf zur Schönen Aussicht. Als wir dort ankommen, steht die Sonne hoch am Himmel und legt ihre goldenen Strahlen auf die Wege und Wiesen, die wir überqueren. In einem Augenblick des Innehaltens, vergaßen wir die Minusgrade um uns herum und freuten uns heute hier sein zu können. Nach kurzer Rast begaben wir uns wieder auf den Rückweg. Dieser führte über den Wilden Mann hinunter zur Straße und zurück zum Kaufland. Eine großartige Winterwanderung liegt hinter uns.
Für die Wanderer des Hainleite-Wandervereins hat das neue Wanderjahr begonnen. (Foto: Wolfgang Lehmann)
Auch in der folgenden Woche herrschten wieder eisige Temperaturen und der Winter schickte riesige Mengen Schnee. Als wir uns dann am 14. Januar in Jecha trafen, informierte unser Wanderleiter, Uli Werner, dass wir auf Grund der Wetterlage nicht die geplante Strecke über den Hühnerberg nach Berka laufen werden, sondern schlug uns vor, dafür die zu einem späteren Zeitpunkt geplante Bahnwanderung durch Sondershausen vorzuziehen. Dazu muss man sagen, dass Uli ein großer Fan des Modellbahnbaus ist und selbst eine große Anlage besitzt. Er ist auch Mitglied der Interessengemeinschaft Residenzbahnhof. Dementsprechend konnte er uns an diversen Stationen vieles über die Entwicklung der Eisenbahn in unserer Region berichten und erklären. Das begann gleich am Startpunkt beim ehemaligen Bahnhof Jecha. Dieser verfügte über mehrere Weichen und mehrere Züge konnten gleichzeitig rangieren.
Nun ging es auf dem ehemaligen Gleisbett der Strecke von Sondershausen nach Bretleben, heute Radweg weiter zum ehemaligen Südbahnhof. Dort erfuhren wir dann, dass dieser nie ein Bahnhof war, sondern nur ein Haltepunkt. Das liegt eben daran, dass dieser Bahnhof eben nie eine Weiche hatte und immer nur ein Zug passieren konnte. Nach der Erbauung um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert hieß er zunächst Haltepunkt Zum Possen und später eben Sondershausen Süd. Dann ging es weiter bis zur Hans-Schrader- Straße über den Radweg. Von hier liefen wir dann bis zum Alten Lokschuppen, welcher durch die Mitglieder der Interessengemeinschaft Residenzbahnhof komplett saniert und wieder nutzbar gemacht wurde. Hier sahen wir auch noch die ehemalige Drehscheibe, über die die Loks zur Wartung in den Schuppen rangierten. Auf der anderen Seite der Gleise sieht man noch das ehemalige mechanische Stellwerk, welches jetzt von einem digitalen Stellwerk abgelöst wurde. Von der Brücke am Jechaburger Weg hatten wir noch einem schönen Blick über die gesamte Bahnhofsanlage. Über den Bahnberg ging es dann hinunter nach Stockhausen und durch den Park wieder zum Parkplatz in Jecha.
Der Winter beherrscht auch am 21. Januar weite Teile unserer Region. Wir treffen uns am Forstamt in der Possenallee und beginnen unseren Aufstieg. Vor uns liegt ein mit gefrorenen Schneeresten überzogener Weg. Nur an den Wegrändern kann man einigermaßen gut laufen. Wir laufen vorbei am Jüdischen Friedhof und erreichen den Fürstenberg. Wie durch ein Wunder ist der weitere Weg schnee- und eisfrei.
Unsere Wanderleiterin, Brigitte Asche, hat beim Forstamt den Schlüssel für den Spatenbergturm besorgt und wir genießen bei Sonnenschein einen herrlichen Blick über Sondershausen. Nun geht unsere Tour weiter zum Büchenbrunnen und der ehemaligen Lindenbergschanze. Bis zur Mite der 60er Jahre fanden hier Skispringen statt. Unser Wanderfreund Wolfgang Maresch erzählt uns recht anschaulich, wie er in seinen Kindheitstagen rasant von der Schanze gesprungen ist. Weiter geht es jetzt durch das Spierental und wir erreichen den Unteren Spierenbrunnen. Der Weg wird hier wieder schwierig. Unterhalb des Brunnens stürzt unsere Wanderfreundin Ute und wird verletzt. Feuerwehr Jecha und Rettungsdienst bergen sie aus dem Wald und bringen sie in das Sondershäuser Krankenhaus.
Liebe Ute, wir wünschen dir baldige und gute Genesung. Bei den Kameraden der Feuerwehr und dem Rettungsdienst bedanken wir uns herzlich.
Wolfgang Lehmann
Hainleite-Wanderklub



