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Mi, 10:09 Uhr
18.02.2026
Interaktive Daten zum Baugeschehen

Thüringen, der weiße Fleck

Der "Neubauatlas" für Deutschland ist mit neuen Daten für das Jahr 2024 aktualisiert worden. Die interaktive Kartenanwendung wurde modernisiert und ermöglicht noch einfachere regionale Vergleiche der Bautätigkeit in Deutschland und den Bundesländern. Thüringen ist dabei größtenteils ein "weißer Fleck" im Herzen des Landes...

Auszug aus dem digitalen Bauatlas für Deutschland (Foto: Statistische Ämter des Bundes und der Länder) Auszug aus dem digitalen Bauatlas für Deutschland (Foto: Statistische Ämter des Bundes und der Länder)

Abrufbar sind bundesweite Informationen zu Baufertigstellungen auf Landkreisebene von Wohngebäuden, Wohnungen und Wohnraum für die Jahre 2018 bis 2024. Diese Daten können deutschlandweit auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl verglichen werden.

So wird für Thüringen deutlich, dass in der Stadt Jena mit 404 neu fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2024 die meisten neuen Wohnungen in Wohngebäuden gebaut wurden. Bezogen auf die Einwohnerzahl lag hingegen die Gemeinde Zöllnitz (Saale-Holzland-Kreis) mit 104,5 neu fertiggestellten Wohnungen je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner in Thüringen an der Spitze. Im Deutschlandvergleich stellt sich Thüringen neben Sachsen-Anhalt auf der Karte allerdings buchstäblich als weißer Fleck dar - im Rest des Landes wurde mehr gebaut.

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Der Thüringer Norden
Die Daten für den Thüringer Norden verzeichnen für den Kreis Nordhausen 77 Neubauten und 66 Wohnungen. Im Kyffhäuserkreis kam man auf 57 Gebäude und 52 Wohnungen. Im Unstrut-Hainich Kreis lag das Verhältnis bei 77 zu 78 und im Eichsfeld, wo man etwas fleißiger beim Häuslebau war, wurden in 2024 162 Gebäude und 220 Wohnungen neu gebaut. Die Eichsfelder gehören damit zu den Thüringer Ausreißern im Bundesvergleich. Im Vergleich auf Gemeindeebene sind Dingelstädt mit 20, Nordhausen mit 18 und Leinefelde-Worbis mit 16 neuen Wohngebäuden die Spitzenreiter im Norden.

Strom und Wärme
Darüber hinaus können im Neubauatlas die regionalen Unterschiede bei der primären Energiequelle der Heizungen von neuen Wohngebäuden visualisiert und im Zeitverlauf verglichen werden.

Im Landkreis Sömmerda hat sich in diesem Zeitraum beispielsweise die Umweltthermie als primäre Heizenergiequelle etabliert. Waren 2018 noch rund 52 Prozent aller fertiggestellten Wohngebäude damit ausgestattet, lag der Anteil der Umweltthermie als primäre Heizenergiequelle im Jahr 2024 schon bei 80 Prozent.

Mit dem Neubauatlas können Nutzerinnen und Nutzer für ganz Deutschland die Entwicklung neu fertiggestellten Wohnraums bis auf Gemeindeebene als Karte visualisieren und über die Zeit hinweg vergleichen. Der Neubauatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ist über das Statistikportal erreichbar.

Wer selber einen Blick auf die Karte werfen will, kann das hier tun.
Autor: red

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